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Die Bergwacht Bayern ist Gründungsmitglied der Internationalen Kommission für alpines Rettungswesen.

“Verletzter Mountainbiker am Goldsteig”

Die Bergwacht Bogen und die Bergwacht Straubing führte, am letzten Sonntag, eine gemeinsame Einsatzübung durch.

Ein Mountainbiker war am Wanderweg E8 (Goldsteig)  zwischen Kreuzhaus und Zierling gestürzt. Nach der Alarmierung der Rettungskräfte auf der Bergrettungswache in Grün musste die Einsatzstelle erst anhand von Koordinaten lokalisiert werden. Der Einsatzort war schwer zugänglich und somit konnte der „Verletzte“ erst nach schwieriger Anfahrt erreicht werden. Nach der Versorgung einer Sprunggelenksfaktur wurde das „Opfer“ mit Verdacht auf eine Wirbelsäulenverletzung im Bergesack auf einer Vakuummatratze gelagert. Der Abtransport wurde mit einer Gebirgstrage und dem ATV durchgeführt.

Nach ca. 2,5 Stunden war der „Einsatz“ beendet.

Anfahrt zurEinsatzstelle
Zufuss weiter bergauf
Umlagerung in den Bergesack
Zum Weiterpransport alles verladen
Ende für das Bergrettungsfahrzeug
Patientenversorgung
Einladen in den ATV-Anhänger
Abtransport Richtung Übergabeplatz

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Einsatzübung: "Gleitschirm in Baum"

Während sich die die Bergwachtler am Freitag auf den Dienstabend vorbereiteten traf beim Bereitschaftsleiter die Meldung über einen abgestürzten Gleitschirmflieger bei Mitterberg ein. Dank der Koordinaten und der guten Ortskenntnisse der Einsatzkräfte konnte die Unglücksstelle schnell lokalisiert werden. Sofort machte man sich mit dem Bergrettungsfahrzeug auf den Weg. Vor Ort warteten bereits die aufmerksamen Wanderer, die den Absturz bemerkten und Hilfe riefen. Das Material wurde ausgeladen und für die technisch anspruchsvolle Rettung vorbereitet. Dann arbeitete sich ein Retter ausgerüstet mit Baumsteigeisen, Klettergurt, Baumkletterschlinge und weiteren Gerätschaften zu dem Verunfallten nach oben, während er durch einen Kameraden gesichert wurde. Sobald man auf Höhe der Gleitschirmflieger war, konnte dieser gesichert werden. Anschließend wurde er von seinem Schirm gelöst und zu Boden abgelassen. Hier wurde er von weiteren Rettern in Empfang genommen und sein gesundheitlicher Zustand überprüft. Nachdem sich auch der Retter abgeseilt hatte, war der Einsatz beendet. Da es sich hierbei zum Glück nur um eine Übung handelte, fand anschließend eine ausgiebige Trainingseinheit statt, bei der jeder Bergwachtler die Chance hatte die standardisierten Verfahren zu üben und sich mit den Gerätschaften und Abläufen vertraut zu machen, um im Einsatzfall optimal vorbereitet zu sein.

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Einsatzübung am Pröller (bei Lawinenwarnstufe 4 in den Alpen)

Am Freitagabend hat die Bergwacht Bogen eine Einsatzübung  bei winterlichen Verhältnissen durchgeführt. Das Meldebild war „Eine abgestürzte Person am Pröller im Bereich Hinterwies – Pröllergipfel“. 

Das Team rückte mit ATV und Bergrettungsfahrzeug aus. Nach Handykontakt des Einsatzleiters mit dem Verletzten konnte das Suchgebiet eingeengt werden. So konnte er nach kurzer Zeit am „Wilderersteig“ gefunden werden. Der „Pechvogel“ war über eine Geländekannte gestürzt und hat sich eine „Wirbelsäulenverletzung“ zugezogen. Schonend wurde er von den Einsatzkräften mit einer Schaufeltrage in den Bergesack mit Vakuummatratze gelagert. Für die weiter Rettung musste er mit der Gebirgstrage und unter Einsatz des Statikseil-Satz über den steilen Geländeabsatz gebracht werden. Mit dem ATV wurde er zum Übergabeplatz  an das Bergrettungsfahrzeug zur Parkplatz Hinterwies gebracht.

Dank an die motivierte Mannschaft und den „Verletzten“ Markus für den Einsatz.

Einsatz der Schaufeltrage
Im Bergesack "verpackt"
Mit der Gebirgstrage nach oben
Gleich ist die Geländekante überwunden
Statikseil-Satz im "Wintereinsatz"
Abtransport mit dem ATV

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Einsatzübung in Obermühlbach

Am Samstag Nachmittag wurde der Einsatzleiter Vorderer Wald und die Bergwacht Sankt Englmar von der ILS Straubing zu einer Einsatzübung nach Obermühlbach alarmiert. Treffpunkt war der Forstrettungspunkt SR-L-2201. Die Bergwacht Sankt Englmar rückte mit den Rettungsfahrzeug und dem ATV aus. Der Einweiser vor Ort brachte die Rettungskräfte zur Einsatzstelle. Ein Jugendlicher war beim „Pokemonfangen“ eine Geländestufe hinab gestürzt und hatte sich eine „Fußverletzung“ zu gezogen. Die Einsatzkräfte  versorgten den Verletzten und transportierten ihn mit der Gebirgstrage zum Übergabepunkt.

Erste Kräfte beim Patienten
Verletzter wird "eingepackt"
Abtransport mit der Gebiergstrage
Rettungskräfte am Übergabepunkt
Forstrettungspunkt

Winterübung bei Winterwetter

Beim letzten Dienstabend war das Thema „Akia und ATV Einsatz“ auf der Tagesordnung. Nach dem Motto „ bei jedem Wetter“ übten vor allem die die Anwärter den Umgang, das Einladen und den Transport mit dem Akia und dem ATV auf der Piste. Trotz eisigen Temperaturen und starken Schneefall waren alle Teilnehmer hoch motiviert.

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Einsatzübung am Wanderweg von Niederhofen nach Neukirchen

Am Freitag  Abend fand die jährliche Nachtübung der Bergwacht statt. Es wurde angenommen, dass eine Person im steilen Bereich eines Wanderweges gestürzt war, sich dabei verletzte, aber selbstständig die Rettungsleitstelle alarmieren konnte. Die Bergwacht konnte dann über die Rückrufnummer direkten Kontakt zu der Person aufnehmen. Für die Rettungstruppe war es wichtig  die richtige Taktik anzuwenden und  die Person schnell zu finden. Nach der Kontaktaufnahme  wurde sie fachgerecht mit der Vakuumschiene versorgt. Der Abtransport  aus dem steilen Gelände wurde mit der Gebirgstrage durchgeführt, der weitere Transport zur Straße mit dem Rettungsanhänger des ATV. Die Aufgabe wurde durch das junge Team und den erfahrenen Einsatzleitern gut gelöst.

 

Kontaktaufnahme
Versorgung
Lagerung
Rettung
Übergabe
Einsatzfahrzeuge
ATV Einsatz
ATV Transport

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Nachtübung am Saisonbeginn

Am Freitagabend hat die Bergwacht Bogen eine Übung im Dienstgebiet durchgeführt. Ein „Wanderer“ ist auf dem Weg vom Prellerhaus zum Pröllergipfel gestürzt und hat sich eine „Knöchelverletzung“ zugezogen. In stockfinstere Nacht und starken Nebel machten sich die Bergwachtler auf um den Verletzten zu suchen. Nachdem er auf dem Wanderweg gefunden und versorgt wurde folgte der Abtransport mit dem ATV . Nach einer Stunde war die Übung beendet.

 

 

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Bergretter mit Technikfahrzeug und Drohnen

Am Samstagnachmittag trafen sich Angehörige der Bereitschaften Straubing, Viechtach und Bogen an der Bergrettungswache St. Englmar. Auch die Unterstützungsgruppe Technikfahrzeug Bayerwald und die „Drohnengruppe“ war zum Treffpunkt in Grün gekommen.

Um kurz nach 15 Uhr erreichte der Notruf den Bergwacht Einsatzleiter. Im Bereich zwischen Maibrunn und der Hansl-Hütte ist ein Junge verunglückt und ein weiterer vermisst. Sofort wurden Suchmannschaften eingeteilt und ins Einsatzgebiet einsendet. Noch während die ersten Bergretter den Jungen versorgten nahm das Technikfahrzeug die Arbeit auf und unterstützte die Einsatzleitung. Parallel zu diesen Maßnahmen begann die Drohnengruppe mit der Suche aus der Luft. Schnell wurden mehrere Lichtungen mit Jungwald abgesucht und dabei die Bilder an die Einsatzleitung übermittelt. In der Zwischenzeit wurde die Wirbelsäulenverletzung des verunfallten Jungen ruhiggestellt. Anschließend wurde er von einem Felsen abgeseilt und mit der Gebirgstrage zum Übergabepunkt des Rettungsdienstes gebracht. Zwischenzeitlich waren die Drohnenflieger erfolgreich und das vermisste Kind wurde aufgefunden und zur Einsatzleitung transportiert.

Nachdem alle Aufgaben gelöst waren wurde die Einsatzübung beendet. Im Anschluss trafen sich alle Beteiligten auf der Bergrettungswache und besprachen die Übung.

Treffen an der BRW St. Englmar
Einsatzleitung im Technikfahrzeug
Einsatzstelle auf dem Felsen
Einsatz der Gebirgstrage
Technikfahrzeug im Einsatz
Bergwachtfahrzeuge im Übungsgebiet
Drohnepilot mit Fluggerät

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Bei der Nachtwanderung abgestürzt

Bei einer Nachtübung musste die Bergwacht Bogen eine "verletzte" Person aus steilem Gelände retten. Es wurde angenommen, dass ein Jugendlicher bei einer Nachtwanderung in der Nähe des Schloss Steinburg abgestürzt war. Die Bergwacht wurde alarmiert und von einer Begleiterin im Ort erwartet. Sie brachte die Bergretter zur Unfallstelle. Hier wurde der Verletzte medizinisch versorgt und mit einer Gebirgstrage unter Seilsicherung gerettet. In der Zwischenzeit wurden seine Begleiter von der Bergwacht betreut.

Aufbau der Abseilstelle
Vorbereitung zum Abseilen
Rettung mit Gebirgstrage
Betreuung der Begleiter im Fahrzeug

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Verletzte Person auf der Käsplatte

Am Vormittag des 3. Oktober traffen sich die Bergwachten Bogen und Straubing wieder zu einer gemeinsamen Übung.

Auf den Steinen der Käsplatte war eine Person ausgerutsch und klagt über Schmerzen im Rücken. Nachdem man den Einsatzort genau erfragt hatte, rückte sofort ein Voraustrupp aus. Die restlichen Kräfte versuchten mit einem Bergrettungsfahrzeug bzw. zufuß mit der Gebirgstrage den Einsatzort zu erreichen. Nach der Versorgung wurde die Verletzte mit der Gebirgstrage abtransporiert. Erst als die Retter mit ihrer Patientin eine befestigten Strasse erreichten, war die Übung beendet.

Die Nachbesprechung fand bei einer Brotzeit auf der Bergrettungswache Sankt Englmar statt.

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Verletzter im unwegsamen Gelände

Die Bergwachtler trafen sich auf der Bergrettungswache und warteten was geschehen würde. Nach kurzer Zeit erreichte ein Alarm per Telefon die Retter. Ein Schneeschuhgeher war zwischen dem Prellerhaus und dem Gipfel in schweres Gelände geraten und hatte sich beim Sturz verletzt. Sofort wurden die Teams eingeteilt und zum Prellerhaus gefahren. Hier setzte der Einsatzleiter eine Gruppe zufuß und einen Trupp mit dem ATV ein. Schon bald was der Verletzte gefunden und wurde versorgt. Gleichzeitig wurde die Rettung zu einem Weg vorbereitet und der Abtransport organisiert. Alle Beteiligten brachten ihr Wissen ein und so konnte der Patient sicher und schonend gerettet werden.

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Übung forderte alle Beteiligten

Am Morgen des 03. Oktober rief der Meldeempfänger den Einsatzleiter Vorderer Wald sowie die Bereitschaften Bogen und Straubing zum Einsatz. Es wurde ein Treffpunkt bekannt gegeben und ein realistisches Lagebild gegeben. Teilweise bemerkten die Teilnehmer erst am Sammelpunkt, dass es sich um eine Übung handelte. Der Einsatzleiter erhielt weitere Informationen und fuhr mit seinen Kräften nach Pilgrammsberg. In einem ehemaligen Steinbruch waren drei Erwachsene und zwei Kinder in Not geraten und mussten gerettet werden. An zwei Abseilstellen wurde gleichzeitig gearbeitet. Kinder mussten gerettet und betreut werden und Erwachsene, teilweise bewusstlos oder mit schweren Verletzungen nach unten bzw. oben gerettet werden. Viel Schweiß floss und alle Beteiligten lernten viel. Nach einer Übungsnachbesprechung fand noch ein gemütliches Beisammensein statt. Diese Übung zeigte die Leistungsfähigkeit der Bereitschaften und förderte die schon gute Zusammenarbeit.

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Bereitschaftsübergreifende Übung am Bogenberg

Am Nachmittag des 09. Juli riefen die Meldeempfänger des Bergrettungsbereich Vorderer Wald und der Bereitschaften Bogen und Straubing die Helfer zum Übungseinsatz.

Nach einem kurzen Treffen und einer Einweisung hinter der Kaserne in Bogen ging es mit einer unklaren Lage in die Nähe der Wallfahrtskirche auf dem Bogenberg. Hier wurde der Einsatzleiter schon von einer erregten jungen Frau erwartet, die von einer verletzten Freundin auf den Lippweg berichtete. Ein Vorraustrupp wurde entsendet um die Situation zu klären. Die restlichen Bergwachtler/-innen stellten zwischenzeitlich die volle Einsatzbereitschaft her. Nach der Rückmeldung wurde der Haupttrupp mit Rettungsgerät losgeschickt. Es galt eine bewusstlose Person , sowie einen „Hitzschlag“ und einer weitere „stabile“ Person zu versorgen.

Jedoch erhielt der Einsatzleiter per Funk die Information, dass sich ein „Waldunfall“ auf dem Jannerweg ereignet haben soll. Umgehend wurde der Reservetrupp entsand um Hilfe zu leisten. Die Verletzte hatte eine stark blutende Wunde am Bein und musste zusammen mit ihrer Freundin gerettet werden.

Nach der Versorgung ging es auf dem Lippweg bergab bis zur Übergabestelle an den Rettungsdienst in der Nähe des Einsatzzentrum Bogen. Da ein Baum den Jannerweg versperrte musste dieser Trupp nach oben aufsteigen um in der Nähe des Kriegerdenkmal den Übergabepunkt zu erreichen.

Die Übung wurde hervorragend von Team „Realistische Unfalldarstellung“ der JRK Straubing-Bogen unterstützt die auch nicht mit Blut geizten. Alle Beteiligten waren der Meinung, die Übung war ein voller Erfolg und trotz der körperlichen Anstrengungen freut man sich auf eine Wiederholung. Beim gemütlichen Beisammensein konnte man sich bis in die Abendstunden hinein gemeinsam erholen.

Beteiligte Kräfte:

Einsatzleiter Vorderer Wald

Bergwacht Bogen

Bergwacht Straubing

JRK Straubing-Bogen RUD-Team

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Schneeschuhgeher stürzt in Schlucht

Der Alarm ging gegen 19.00 Uhr auf der BRW St. Englmar ein. Mit der Meldung "Schneeschuhgänger im Bereich zwischen Maibrunn und Klingelbach in Schlucht gestürtzt" wurde die Bergwacht alarmiert.

Ein Vorrauskommande machte sich sofort auf die Suche, während eine weitere Suchmannschaft aufgestellt wurde. Nach einiger Zeit stellte sich heraus, dass der Verletzte nicht wie vermutet in der Nähe eines Wanderweges lag.

Nachdem das Suchgebiet geändert wurde konnte der Verletzte gefunden werden. Es schloss sich eine Versorgung im unwegsamen Gelände an. Nach der Lagerung in einem Bergesack wurde der Patient bis zu einer Lichtung gebracht wo er in den Akia geladen werden konnte. Es schloss sich ein Transport durch den finsteren Wald bis zur Loipe Klingelbach an. Von hier wurde der Verletzte mit dem Motorschlitten bis zum Übergabeplatz an der Talstation Grün gebracht.

Gegen 21.30 Uhr war die Übung beendet und die Einsatzbereitschaft wieder hergestellt.

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Schwerverletzter an der Schopf-Südseite

Am Sonntagmorgen um 08:38 Uhr ertönt bei den Angehörigen der Bergwacht Bogen aus den Funkmeldeempfängern und den Handys der Alarmton.

Die Rettungsleitstelle Straubing meldet: "Einsatz für die Bergwacht Bogen!".

Daraufhin melden sich sofort mehrere Einsatzkräfte beim Einsatzleiter und erfahren, dass eine Alarmübung stattfindet. An der Schopf-Südseite ist ein Wanderer gestürtzt. Der Patient ist mit dem Fuß eingeklammt, hat eine offene Unterschenkel-Fraktur und ist primär bewustlos.

Einige Bergwachtler fahren zur Bergrettungswache, verladen die Ausrüstung und begeben sich zum Treffpunkt mit dem Einsatzleiter. Dort sind bereits weitere Bergretter eingetroffen die direkt zum Treffpunkt gefahren sind. Nach einer kurzen Einweisung beginnt der steile Anstieg mit der gesamten Ausrüstung. Nachdem der Patent erreicht ist wird dieser versorgt und behandelt. Im Anschluß erfolgt der Abtransport durch unwegsames Gelände bis zur Straße. Hier endet die Übung mit der Übergabe an den Rettugsdienst.

Nach mehreren Stunden können die Einsatzkräfte wieder zu ihren Familien zurück fahren.

Herstellen der Einsatzbereitschaft
Aufstieg zum Patienten
Erstversorgung
Vorbereitung zur Umlagerung
Abtransport im Bergesack
Transport zum Übergabepunkt
Gesichert Richtung Tal

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Verletzter Wanderer am Weg Nr. 16

Am Freitagabend gegen 19.00 Uhr wird die Bergwacht Bogen zum Einsatz gerufen. Am Weg Nr. 16 hat sich zwischen der Käsplatte und Kolmberg ein Wanderer verletzt. Laut Alarmlage handelt es sich um eine Fußverletzung.

Der Einsatzleiter läßt sofort alles Material verladen und Einsatzbereitschaft herstellen. Gleichzeitig wird ein Vorrauskommando losgeschickt um von der Ahornwies über den Gipfel zu gehen um dort den Verletzten zu finden falls die Ortsangabe nicht korrekt ist.

Zur selben Zeit macht sich der Einsatzleiter mit einem Kameraden im Suzuki Jimny auf den Weg und versucht von Kolmberg aus den Patienten zu erreichen. Es gelingt mit dem Fahrzeug bis an den Rand des Felsenfeldes der Käsplatte vorzudringen. Dort wird nach kurzem Fußmarsch und kurzer Suche der Patient vom Einsatzleiter und seinem Kameraden gefunden. Dieser liegt nicht wie gemeldet auf dem Wanderweg, sondern im Felsbereich. Nach der Erstversorgung trifft auch das Vorrauskommando beim Patienten ein und die Versorgung wird fortgesetzt.

Mit dem Einsatzleitfahrzeug werden in Kolmberg Material und Begretter aufgenommen und an den Einsatzpunkt gebracht. Um keine Zeit zu verliehren steigen die restlichen Bergwachtler zufuß auf und erreichen nur wenig später den Verletzten.

Während der Verunfallte im Bergesack gelagert und versorgt wird, erkundet ein weiteres Team ob es eine andere Zufahrtsmöglichkeit in die Nähe der Einsatzstelle gibt um dort den Verletzten mit dem Mannschaftswagen aufzunehmen. Eine für den Mannschaftswagen befahrbare Alternativroute gibt es aber nicht.

Daraufhin entscheidet der Einsatzleiter den Patienten zum Einsatzleitfahrzeug zu tragen. Dort wird er in den Suzuki verladen und bis zur Straße nach Kolmberg gebracht, wo er dem Rettungsdienst übergeben wird.

Am Ende der Übung stellen alle Beteiligten fest:

Eine interessante Übung bei der viele neue Erkenntnisse gewonnen wurden.

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Patient mit Herzbeschwerden im Bereich der Rodelbahn

Das war die Alarmierung zu einer Sommereinsatzübung. Sofort wurde ein Vorrauskommando mit Notfallausrüstung los geschickt. Die Rest der Truppe bereitete alles für den Abtransport vor, da der Einsatzort mit Fahrzeugen nicht zu erreichen war. Nach der Erstversorgung und der Stabilisierung ders Patienten wurde diese mittels Einrad-Akja bis an die Strasse gebracht. Dort angekommen wurde er an den Landrettungsdienst übergeben.

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Wintereinsatzübung 2007

Bei einer Einsatzübung wurde die Versorgung und Rettung auf der Piste geübt. In den Abendstunden trafen sich die Bergwachtler und Bergwacht-Anwärter um die Theorie in die Praxis umzusetzen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Jugendlicher schwerverletzt in Schlucht

Es ist Freitagabend auf der Rettungshütte Grün. Einige Bergwachtler haben sich schön zur Übung eingefunden als das Telefon läutet. In einem Graben zwischen Haigrub und Kostenz ist ein Jugendlicher gestürtzt und kann nicht mehr weiter. Er klagt über Schmerzen im Rücken und in Bein. Sein Freund ist bei ihm und hat über Handy alarmiert.

Der Einsatzleiter schickt sofort zwei Mann als Vorrauskommando los und läst die Einsatzbereitschaft der Einsatzkräfte herstellen. Da nicht klar ist, wie das Gelände genau beschaffen ist werden neben der Notfallmedizinieschen Ausrüstung zusätzliche Bergrettungsausrüstung verladen.

Daraufhin wird zum Einsatzort abgerückt und nach Rückmeldung des Vorraustrupp der Einsatz begonnen.

Nach dem Eintreffen beim Verletzten wird dieser weitergehend versorgt und stabilisiert. Nun wird der Patient in den Bergesack / Akja umgelagert und auf einen Wanderweg nach oben gebracht. Dabei wird er von Einsatzkräften gegen abrutschen gesichert. Um den Transport zum Übergabeplatz durchführen zu können, muss mit einer Säge in Durchgang in einen umgestürzten Baum geschnitten werden.

Nach erreichen des Fahrzeuges am Übergabeplatz wird die Übung beendet und die Ausrüstung wieder verladen. Nach Rückkehr zur Rettungshütte Grün wird der Einsatz nachbesprochen und einzelne Aspekte intensiev besprochen.

 

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