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Die Bergwacht Bayern ist Gründungsmitglied der Internationalen Kommission für alpines Rettungswesen.

Am Donnerstag wurde die Bergwacht Pottenstein um 15.53 zu einem Einsatz in Rabeneck alarmiert.

Das Meldebild war ein Sturz aus großer Höhe.
Neben der Bergwacht wurden auch mehrere Feuerwehren, der Christoph 20, Polizei und THW alarmiert. Zur Koordination des Einsatzes wurde der Einsatzleiter der Bergwacht Pottenstein hinzugezogen.
Der Patient wurde in einem sehr abschüssigen, nur sehr schwer begehbaren Gelände auf einem Höhlenvorsprung in ca. 10 Meter Höhe politraumatisiert aufgefunden.
Nachdem der Patient durch die Besatzung des Hubschraubers und des Rettungsdienstes medizinisch stabilisiert und auf dem Spineboard fixiert wurde, stellte sich die Frage der Bergung.
Ein Winchvorgang wäre zwar grundsätzlich möglich gewesen, aber auf Grund des dichten Baumbestandes in Verbindung mit den Windverhältnissen als doch zu risikoreich bewertet.
Aus diesem Grund wurde der Patient an einer Blockverankerung mittels Statikseil und Bergesack, gemeinsam mit einem Bergretter vom Vorsprung geborgen.
Zwischenzeitlich wurden durch die Feuerwehr diverse Sicherungen für den weiteren Transport bis zum Hubschrauber organisiert.
Unter anderem war es notwendig, durch ein Haus am Ende des Waldes hindurch zu transportieren, da der eigentliche Weg durch Felsen versperrt war. Dies wurde von der Feuerwehr bewerkstelligt.
Danach konnte der Patient in den Hubschrauber verladen und in die Klinik geflogen werden.
Es zeigte sich bei diesem Einsatz mal wieder wie gut das Zusammenspiel der unterschiedlichen sehr gut ausgebildeten Organisationen im Frankenland funktioniert.

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