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Die Bergwacht Bayern ist Gründungsmitglied der Internationalen Kommission für alpines Rettungswesen.

Unsere Chronik

1949 wurde die Bergwacht von Pottenstein gegründet. "... Da sich im Sinne des Leitspruches. Die Güter der Heimat zu Schützen, dem Nächsten zu helfen in Not, dem Volk und der Heimat zu nützen,das ist der Bergwacht gebot."

Da auch in der Fränkischen Schweiz sich ein breites Aufgabenfeld bot, hat sich im Jahre 1949 eine kleine Schar Idealisten zusammengefunden, die sich zum Ziel setzten, in Pottenstein eine Bergwachtgruppe aufzubauen.

Am 08. März 1949 waren es schließlich die Kameraden Heiner Krug und Jochen Meuche, die sich an den "Bund für Naturschutz in Bayern" wandten, um dort als Mitglieder einzutreten. Mit Schreiben vom 21. März 1919 wurden sie mit ihren Wünschen an das Präsidium des Bayerischen Roten Kreuzes - Abteilung BERGWACHT - verwiesen. Mit sieben Mitgliedern konnte man sich ab Ostern 1949 "Bergwacht Pottenstein" innerhalb der Bereitschaft Forchheim nennen.


Der 01. April 1949 war somit der Geburtstag der Bergwacht in Pottenstein. Unter der Führung des am 27. Januar 1967 verstorbenen Kameraden Heiner Krug war fortan ein reger Zuwachs an aktiven Mitgliedern, aber auch an Arbeit zu verzeichnen. Dies weisen die ersten Tätigkeitsberichte für die Sommersaison 1949 aus.

Aufgrund dieser anerkannten Leistungen überließ am 27. September 1949 der Heimatverein Pottenstein der Bergwachtgruppe das "Sängerhäuschen" als Schutzhütte.

 

Bergwachthütte Pottenstein, eingeweiht im Jahre 1957

Am 01. Mai 1950 übernahmen Jochen Meuche und Ludwig Haber die Führungsarbeit. Mit Beschluss vom 29. November 1953 erhob der Landesausschuss der Bayerischen Bergwacht die Ortsgruppe Pottenstein mit Wirkung ab 01. Januar 1954 zur selbständigen Bereitschaft.

Dies war gleichzeitig das Startzeichen zum Bau einer eigenen Hütte. Die im Juni 1954 begonnenen Arbeiten fanden mit der feierlichen Einweihung am 21. September 1958 ihren Abschluss.

Zwischenzeitlich übernahm Kamerad Ludwig Haber aufgrund des berufsbedingten Wegzuges von Kamerad Meuche ab 15. April 1955 die Leitung der Bereitschaft.

Die Führungstätigkeit vom Ludwig Haber währte bis in das Jahr 1975, wobei er allen jüngeren Kameraden ein beispielhaftes Verhalten zum Verein vorlebte. Viel zu früh verschied Kamerad Haber im Jahr 1976. Sein Nachfolger wurde im September 1976 Heiner Plank, der bereits seit März 1969 "Stellvertreter des Bereitschaftsleiters" war und somit schon im 30-sten Jahr für die Bergwacht von Pottenstein in Verantwortung steht.

Die von der Hüttengemeinschaft e.V im Jahre 1970 an der (Bergwachthütte) ins Leben gerufenen Bergfeste sind fester Bestandteil des Heimatbrauchtums des Felsenstädtchens Pottenstein geworden.

Unter Heiner Plank wurde 1980 von der Stadt Pottenstein das Hüttengrundstück mit den darauf geschaffen Anbauten von der Hüttengemeinschaft e.V erworben, und dem Bergwachtdienst zur verfügung gestellt. Das seit 1988 überlassene Dienstfahrzeug der Bereitschaft wurde genau unterhalb der Diensthütte im Oberen Püttlachtal von Pottenstein in einem Garagengebäude welches in den Jahren 1991/92 von der Hüttengemeinschaft e.V errichtet wurde untergestellt.

Der Frauenschuh:"tausendfacher Bestand im Betreuungsgebiet der Bergwacht Pottenstein.

Die 90-iger Jahre der Pottensteiner Bergwacht waren neben dem Rettungsdienst besonders geprägt von Natur- und Umweltschutzarbeit. So hat sich die Gruppe vor allem den Fels- und Hangfreilegungen und der Naturschutzarbeit für den Landkreis Bayreuth und damit dem weiteren Bereich der Heimatgemeinde gewidmet. Auf die für diese Verdienste im Jahre 1998 durch Staatsminister Dr. Thomas Goppel verliehene Bayer. Umweltmedaille ist die Bereitschaft mit Recht besonders stolz.

Im Jubiläumsjahr 1999 hat man sich als weitere große Aufgabe die umweltgerechte Ver- und Entsorgung der Diensthütte an der Prüllsleite durch die Verlegung eines Versorgungskanals zum Ziel gesetzt.

Auch in Anerkennung ihrer Arbeit erhält die Bergwacht Pottenstein aus staatlichen Mitteln zum Geburtstag ein neues geländegängiges Dienstfahrzeug.

Unter der damahligen Breitschaftsleitung der Bergwacht Pottenstein Roland Haber u.Werner Zischow. Wurde in Folge einer detaillierten Standort- und Strukturbewertung am 07. Juni 2008 der Standort Pottenstein in der Landesausschusssitzung der Bergwacht Bayern als zukünftige Bergrettungswache für unwegsames Einsatzgebiet anerkannt. Am 01.01.2009 sind wir in die neue Bergrettungswache (altes Feuerwehrhaus) umgezogen.

Im Mai 2013 fand ein wechsel an der Spitze statt. Bereitschaftsleiter Werner Zischow und sein Stellvertreter Sebastian Hofmann übergaben ihre Ämter an René Brendel und Frank Prühauser. Die Neue Leitung vollendete den Einbau der neuen Garagentore im April 2014. Welche von der alten Bereitschaftsleitung im Jahre 2012 geplant worden waren.

Mitarbeit für die Gemeinde ist für die Bergwacht Ehrensache. Hier eine Aufnahme vom Beschluß der ewigen Anbetung am 06. Januar mit Hunderten von Bergfeuern. Foto: Hofmann Herbert

Die aus 25 aktiven Mitgliedern (m/w) bestehende Gruppe blickte im Jubiläumsjahr 2009 mit dem stolzen Bewusstsein in die Zukunft, dass zusammen mit den nicht mehr unter ihnen weilenden Kameraden in den vergangenen 60 Jahren gute Vereinsarbeit zum Dienst am Nächsten, zum Wohle der Heimat und zur Pflege der Kameradschaft geleistet wurde. In der ihnen eigenen Bescheidenheit wissen die Bergwachtkameraden von Pottenstein aber auch, dass nur selbstlose und stille Mitarbeit aller, auch der ungenannten Kameraden, diese Leistungen ermöglichten. Ihnen allen gebührt neben dem Bergwachtabschnitt Frankenjura und dem BW-Präsidium in München herzlichen Dank und Anerkennung, den verstorbenen Kameraden ein immerwährendes Gedenken.

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