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Die Bergwacht Bayern ist Gründungsmitglied der Internationalen Kommission für alpines Rettungswesen.

Unsere Chronik


Bereits im Dezember 1952 führte der damalige Abschnittsleiter und Gründer der Bergwacht im Bayerwald Dr. Carl Schmid aus Regensburg Gespräche mit dem Zollsekretär Xaver Michl aus Breitenberg mit dem Ziel im sog. hinteren Winkel des Bayerischen Waldes den Gedanken der Bergwacht zu verankern.
Im Jahr 1953 konnte Michl dem Abschnitt mitteilen, dass sich sieben Männer aus Hauzenberg dafür interessieren.
Weitere Gespräche und Verhandlungen führten dazu, dass diese Gruppe als Bergwachtzug der Bereitschaft Passau angegliedert wurde.
Im März 1955 hatten alle Mitglieder des inzwischen auf neun Mann angewachsenen Bergwachtzuges Hauzenberg die Bergwachtprüfung mit Erfolg abgelegt.

In der Jahreshauptversammlung 1955 wurde Karl Weilnböck als Leiter der Bergwacht bestimmt. Dr. Fritz Rabl, der schon in Grafenau als Bergwachtarzt tätig war und 1954 beruflich nach Hauzenberg wechselte übernahm auch hier bereitwillig die verantwortungsvolle Aufgabe des Bergwachtarztes.

Die Jahreshauptversammlung 1955 fasste auch einen Beschluss darüber, dass beim Bergwacht-Abschnitt beantragt werden soll, den Zug Hauzenberg zur selbständigen Bereitschaft zu erheben.
Die Abschnittsversammlung stimmte zu, leitete einen entsprechenden Antrag an den Landesausschuss der Bergwacht weiter, der diesen Antrag in seiner Sitzung am 04. Juni 1955 genehmigte.
Der Zug Hauzenberg war somit vom 07. Juni 1955 an eine selbständige Bergwacht-Bereitschaft.
Ihr wurde das Gebiet um den Oberfrauenwald als Einsatzgebiet zugeteilt.
Als in der Zeit von 1958 bis 1963 rund um den Oberfrauenwald, nicht aber auf seinem Gebiet selbst Skilifte entstanden, wanderten die Skifahrer vom Oberfrauenwald ab. Für die Bergwacht-Bereitschaft gab es außer dem Naturschutz kaum noch Einsätze und es wurde ruhig um die Bereitschaft Hauzenberg.

Im Jahr 1967 errichtete die Stadt Waldkirchen auf dem Oberfrauenwald einen Skilift. Die Bergwacht Hauzenberg wurde wieder gefordert und lebte auf.

Der Mitgliederzuwachs kam und kommt hauptsächlich aus den Stadtbereichen der Stadt Hauzenberg und Waldkirchen, aber auch zunehmend aus anderen benachbarten Orten.
Der lautgewordenen Wunsch, die Bergwacht-Bereitschaft Hauzenberg in "Hauzenberg-Waldkirchen" umzubenennen, war verständlich. Ein entsprechender Antrag wurde vom Abschnitt befürwortet und an den Landesausschuss der Begwacht weitergegeben. Dieser wurde im Mai 1985 genehmigt.

Heute besteht die Bereitschaft aus 31 aktiven Mitglieder und 28 Mitgliedern in der Bergwachtjugend.

Die Bergwacht Hauzenberg-Waldkirchen in Zahlen


1953                Gründung des Bergwachtzuges Hauzenberg - angegliedert an die Bereitschaft Passau

26.03.1955      Wahl des 1. Bereitschaftsleiters Karl Weilnböck

07.06.1955      Gründung der Bergwacht Hauzenberg als eigenständige Bereitschaft

1979 - 1983     Bau der neuen Diensthütte am Oberfrauenwald

10.05.1985      Umbenennung der Bergwacht-Bereitschaft Hauzenberg in "Hauzenberg-Waldkirchen"

1986                Anbau an die Diensthütte

01.12.1988      Anschaffung des ersten Motorschlittens

1994                Anschaffung eines Mannschaftstransportwagens

2001                Neubau eines Geräte- und Fahrzeugschuppens

07.03.2003      Anschaffung eines neuen Motorschlittens

01.01.2005      50-Jähriges Jubiläum der Bergwacht Hauzenberg-Waldkirchen

2008                Anschaffung eines neuen Rettungsdienstfahrzeuges

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