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Die Bergwacht Bayern ist Gründungsmitglied der Internationalen Kommission für alpines Rettungswesen.

Die Aufgaben der Bergwacht Landsberg

Die Bergwachtbereitschaft Landsberg unterstützte bis zum Sommer 2016 die Bergrettungswache Immenstadt an den Wochenenden beim Ableisten des Vorhaltedienstes.

Die Kameraden aus Immenstadt sind über Meldeempfänger rund um die Uhr erreichbar.

Im Winter wurden die Skigebiete am Immenstädter Hausberg Mittag und das Ski- und Rodelgebiet Alpseeregion betreut. Außerdem wurden die Missener Skigebiete Stixner und Thaler Höhe an den Wochenenden mit jeweils zwei aktiven Bergwachtlern besetzt.

Im Sommer betreut die Bergwacht Immenstadt  das Gebiet entlang der Nagelfluhkette betreut. Vier Personen leisten an den Wochenenden auf dem Stützpunkt Alpe Seifenmoos Bereitschaft.

Nachfolgende Berichte geben einen Eindruck, wie diese gemeinsamen Sommer- und Winterdienste, Einsätze  und Übungen damals abliefen.

06.01.2012

Winterübung 2011/12 der Dienstgemeinschaft Immenstadt/Landsberg in Ratholz

Die Wintersaison beginnt immer mit einer gemeinsamen Winterübung im Dienstgebiet. Am ursprünglich vorgesehenen Termin 17.12.2011 fehlte dazu aber der Schnee.

Beim Ausweichtermin jedoch hatten wir wieder bestes Winterübungswetter: Pulverschnee und stürmisches Schneetreiben.

6:30 Uhr: Treffen der Landsberger Bergwachtler am Turm, Beladen des Einsatzfahrzeuges und Fahrt nach Immenstadt.

8:00 Uhr: Zusammentreffen mit den Immenstädter Kameraden im Depot Immenstadt, Einteilung der Gruppen und gemeinsame Fahrt ins Dienstgebiet Ratholz-Alpsee-Bergwelt.

Durchführen der Übung mit folgenden Stationen:

 vier Gruppen Verletztenversorgung auf der Piste und Abtransport mit dem Akia,

 eine Gruppe Bedienung des Quad mit anschl. Fahrtraining,

 eine Gruppe Lawinenverschüttetensuche mit VS-Suche, Sonde und Schaufel und anschließendem Freilegen der georteten Person durch eine Schaufelmannschaft.

 

Um 14:00 Uhr sind alle Stationen von den Teilnehmern durchlaufen.

Verladen der Geräte und Rückkehr ins Depot Immenstadt. Dort wird die Ausrüstung "verklaubt", danach stärken sich die Teilnehmer mit Getränken und Heißwurst.

 

16:00 Uhr: Heimfahrt der Landsberger Mannschaft, Ankunft um 17:15 in Landsberg.

 

Danke an die Immenstädter Kameraden für die Organisation der Übung!!

Zum Einsatzbeginn wird der Akja gecheckt
Anfahrt zum Einsatzort
Versorgung einer Unterarmfraktur mit der SAM-Splint-Schiene
Anlegen einer Armtrageschlinge mittels Dreiecktuch
Die Verletzung ist versorgt, der Verunfallte wird dann mit dem Akja ins Tal gebracht
Einweisung am Quad
Bedienung der Seilwinde am Quad
Die Sonne "scheint"!
Fahrtraining auf dem Quad
Das sichere Fahren des Quad erfordert viel Erfahrung
Flo erläutert die Feinsuche mit dem VS-Gerät
Feinsuche mit der Lawinensonde

09.07.2011

Sommerübung 2011 der Dienstgemeinschaft Immenstadt-Landsberg (Kopie 1)

Gemeinsame Sommerübung der Dienstgemeinschaft Immenstadt-Landsberg an den Südflanken von Stuiben und Gündeleskopf

8:00 Treffen aller Teilnehmer im Depot Immenstadt. Einteilung der zwei Gruppen mit je einem Einsatzleiter und einem Ausbilder als Begleitung. Anfahrt mit je zwei Geländefahrzeugen über das Steigbachtal zur Alpe Gund bzw. über das Gunzesrieder Tal zur Rindalpe.

Bei bestem Wetter (aus Teilnehmersicht gesehen!) erfolgt der Aufstieg der Einsatzkräfte zum Gipfel des Stuiben und zum Südgipfel des Gündeleskopf. Dort wird die Erstversorgung eines Verletzten geübt. Beim Verunfallten am Gündeleskopf wird der Patientencheck, die Blutdruckkontrolle, das Anlegen einer Stifneck-Manschette sowie das Assistieren beim Anlegen einer Infusion geübt. Für den nachfolgenden Abtransport wird die Gebirgstrage mit Rucksäcken und Seilen gefüllt und somit das Gewicht eines Unfallopfers simuliert.

Jeder Gruppe stehen jeweils eine Gebirgstrage, zwei 100m-Statikseile, zwei Bremsplatten, drei 60m-Bergseile sowie Schlingenmaterial und Karabiner zur Verfügung. Die Steilstufen müssen durch Abseilen überwunden werden. 

Die einzelnen Gruppen haben, je nach Gelände, bis zu zehn Statikseil-Ablassstände zu errichten, bis flacheres Gelände erreicht wird und der Abtransport ohne Seilsicherung erfolgen kann.

Die Gruppe am Gündeleskopf erreicht im Waldbereich die Stelle, wo am Samstag, den 15. Mai 2011 ein Nachteinsatz stattfand. Nachfolgend der Bericht von der Internetseite der Kameraden aus Immenstadt:

"Immenstadt - Über fünf Stunden benötigten Einsatzkräfte der Bergwacht Immenstadt, um einen abgestürzten Wanderer und dessen zwei Begleiter zu retten.

Drei Wanderer aus Norddeutschland gingen am Samstag von der Bergstation am sog. Mittag in Richtung Hochgrat. Wegen dem einsetzenden Regen am Nachmittag beschlossen sie, am Buralpkopf nach Süden ins Gunzesrieder Tal abzusteigen. Dabei kamen sie im Bereich der Roten Wand vom Weg ab. Im unwegsamen Gelände, das mit bis zu 30 Meter hohen Felsstufen durchsetzt ist, stürzte ein Wanderer mehrere Meter ab und zog sich eine schmerzhafte Oberarmbruch zu.

Gegen 21.30 Uhr wurde die Bergwacht alarmiert. Bei Dauerregen wurde eineaufwändige Bergungsaktion eingeleitet. Die Einsatzkräfte standen teilweise bis zu den Knien im wasserführenden Tobel um den zwischenzeitlich unterkühlten und verletzten Wanderer mit der Gebirgstrage ins Tal zu bringen. Dort übernahm der angeforderte Notarzt die weitere Versorgung.

Zeitgleich wurden auch die zwei Begleiter gesichert ins Tal gebracht.
Gegen 02.30 Uhr konnten die 12 Bergrettungskräfte Einsatzende melden."

An dieser Stelle wird von der Gruppe unter Anleitung von Ausbilder Hannes eine Seilbahn aufgebaut, mit deren Hilfe die Gebirgstrage über einen tiefen Tobel gelassen wird.

Um 13:00 bzw. 15:00 haben die Einsatzmannschaften den Talgrund des Gunzesrieder Tales erreicht und werden mit den Einsatzfahrzeugen ins Depot gebracht. Dort stärken sich alle Teilnehmer und das Material wird gesäubert.

Der Blick über die Südflanke des Gündeleskopf ins Gunzesrieder Tal
Patientencheck am "Unfallopfer"
Anpassen der Stifneck-Halsmanschette
Anlegen der Halsmanschette
Messen des Blutdrucks
Anlegen einer Infusion
Der Ablassstand mit Statikseil und Bremsplatte
Ablassen der Gebirgstragenmannschaft
Im oberen Wandbereich
Ablassen über die Statikseil-Bremsplatte
Die Bergretter an der Gebirgstrage
Bau der Statikseil-Seilbahn
Ablassen der Trage an der Seilbahn
Die Gebirgstrage an der Seilbahn über dem Tobel

18.12.2010

Winterübung 2010/11 der Dienstgemeinschaft Immenstadt-Landsberg am Mittag

Am Samstag, den 18.12.2010 fand die gemeinsame Winterübung der Dienstgemeinschaft Immenstadt-Landsberg im Skigebiet der Mittaglifte statt. Nachfolgend eine kurze Zusammenfassung des Tages:

Ab 6:15 Uhr Treffen der Landsberger Kameraden am Bergwachtturm und Beladen der Fahrzeuge. 6:40 Uhr Abfahrt Richtung Immenstadt.

Um 7:50 Uhr Ankunft am Depot Immenstadt. Ab 8:00 Uhr gemeinsames Betrachten eines Lehrfilmes über den Einsatz des Lawinenverschütteten-Suchgerätes 'Recco'. Danach Einteilung der Einsatzgruppen durch die Immenstädter Ausbilder.

Fahrt zum Skigebiet Mittag, Verladen der Akjas in den Lift und Auffahrt zur Gipfelstation. Dort werden die einzelnen Gruppen auf folgende Stationen aufgeteilt: Verletztenversorgung auf der Piste, Recco-Suchsystem, Einweisung auf dem Einsatz-Quad, VS-Suche bei Mehrfachverschüttung.

In Dreiergruppen werden bis zum Nachmittag diese Stationen durchlaufen. Um 15:00 Uhr findet die Übung im Immenstädter Depot mit einer Brotzeit ihren Ausklang.

Heimfahrt der Landsberger Kameraden , 17:00 Uhr Ankunft am Turm.

Blick vom Mittag nach Osten zum Grünten
Im Bereich der Gipfelstation
Aufteilen der Akjas auf die Einsatzgruppen
Der Blick über Sonthofen Richtung Hindelang
Verletztenversorgung in den Einsatzgruppen
Anlegen einer Schiene bei angenommener Unterarmfraktur
Zusammenbau des Akjas nach dem Transport im Sessellift
Bergwachtmann mit Akja fertig zur Anfahrt zum Verunfallten
Paule bei der Feinsuche mit dem VS-Gerät
Ausgraben des durch VS-Gerät und Sonde lokalisierten Verschütteten
Belades eines Akjas auf das Einsatz-Quad
Einweisungsfahrt auf dem Quad
Christoph gibt Gas!
Einweisung auf dem Recco-System
Der Blick über den Sonnenhang auf den Grünten
Auf der Piste Richtung Mittelstation

10.07.2010

Sommerübung 2010 der Dienstgemeinschaft Immenstadt-Landsberg

Gemeinsame Sommerübung der Dienstgemeinschaft Immenstadt-Landsberg an der Nordseite des Immenstädter Horns.

7:30 Treffen aller Teilnehmer im Depot Immenstadt. Einteilung der drei Gruppen mit einem Einsatzleiter und einem Ausbilder als Begleitung. Anfahrt über das Steigbachtal zum Holzlagerplatz. 

Szenarien: Jede Gruppe wird zu einem Absturz einer Person im Steilgelände gerufen. Die Verunfallten sind verletzt, aber ansprechbar. Die Abtransporte erfolgen mit der Gebirgstrage und über das Statikseil durch die Abstürze der Nordseite des Immenstädter Horns.

Jeder Gruppe stehen jeweils eine Gebirgstrage, zwei 100m-Statikseile, zwei Bremsplatten, drei 60m-Bergseile sowie Schlingenmaterial und Karabiner zur Verfügung. Die Steilstufen müssen durch Abseilen überwunden werden. 

Die einzelnen Gruppen haben je nach Gelände bis zu sechs Statikseil-Ablassstände zu errichten, bis flacheres Gelände erreicht wird und der Abtransport ohne Seilsicherung erfolgen kann.

Um 13:00 haben alle Gruppen das Tal erreicht und werden mit den Einsatzfahrzeugen ins Depot gebracht. Dort brotzeiten und Abschlussbesprechung.

Einsatzbesprechung am Holzlagerplatz
Nach der ersten Steilwand
Retter an der Trage
Beim Verletzten
Statikseilstand mit Abseilstelle
Herb an der Statikseilbremse

19.12.2009

Winterübung 2009/10 am Skilift Thaler Höhe

winteruebung_2009.pdf

20.12.2008

Winterübung 2008/09 im Liftgebiet Mittag

Winteruebung.pdf

20.05.2006

Sommerdienst an der Nagelfluhkette

sommerdienst_seifenmoos06.pdf

18.03.2006

Bergwachtdienst in Ratholz

dienst18_19_3_06RH.pdf

04.02.2006

Bergwachtdienst am Mittag

dienst4_5_2.pdf

21.01.2006

Lawinenlehrübung der Bereitschaften Oberstaufen, Immenstadt und Landsberg

lawinenlehruebung21_1.pdf

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