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Die Bergwacht Bayern ist Gründungsmitglied der Internationalen Kommission für alpines Rettungswesen.

Gestern: unter dieser Rubrik geben wir ERuch eine kleine Übersicht, was sich in einer bergfernen Bereitschaft wie Landsberg am Lech in den vergangenen Jahren  alles getan hat.

Bedingt durch die  bergferne Lage leisten wir nur an den Wochenenden Dienst. Die Anzahl der Einsätze ist im Vergleich zu einer bergnahen Bereitschaft deshalb gering.

Wir berichten auf dieser Seite über unsere früheren Ausbildungen, über Übungen mit unserer früheren Partnerbereitschaft Immenstadt, über Dienstwochenenden oder doch einmal über einen Einsatz.

Am Ende der Seite findet Ihr die Chronik der Bergwacht Landsberg.

27.02.2013

Wahl der Bereitschaftsleitung bei der Bergwacht Landsberg

Bei der Landsberger Bergwacht fanden Ende Februar 2013 die Jahreshauptversammlung des Jahres 2013 sowie die Neuwahlen der Bereitschaftsleitung statt.

Als Gäste konnte der Bereitschaftsleiter Markus Oswald die neu gewählten Bereitschaftsleiter der Bergrettungswache Immenstadt, Stefan Reisacher und Peter Mayr, begrüßen.

Stefan Reisacher lobte in einer kurzen Ansprache ausdrücklich die gute Zusammenarbeit zwischen Immenstadt und Landsberg.

Der Bergwacht Landsberg gehörten zum Jahresende 2012 dreizehn aktive Einsatzkräfte, acht inaktive Bergwachtmänner, zwei Anwärter und sieben Jugendgruppenmitglieder an.

Die Dienstgemeinschaft Immenstadt/Landsberg betreut im Winter neben den Immenstädter Skigebieten Mittaglifte und Skizirkus Ratholz auch die Skilifte Stixner und Thaler Höhe in der Region Missen. Im Sommer wird der Rettungsdienst, ebenfalls zusammen mit den Kameraden aus Immenstadt, im Bereich der dortigen Nagelfluhkette durchgeführt.

Der Landsberger Ausbildungsleiter Marc Jetschke war in den vergangenen acht Jahren als Ausbildungsleiter für die Ausbildung der Anwärter zuständig. Sein Nachfolger als Ausbildungsleiter wird Christoph Schingnitz. Zum Jahresanfang 2013 wechselten vier Jugendgruppler zu den Anwärtern und durchlaufen nun die ca. drei  Jahre dauernde Ausbildung zum aktiven Bergretter.

Markus Oswald dankte Marc Jetschke für seinen Einsatz. Marc wird den Landsbergern weiterhin als Ausbilder zur Verfügung stehen und sich auf Regionsebene als Fachausbilder für Luftrettung im Bergwachtzentrum für Sicherheit und Ausbildung in Bad Tölz engagieren.

Nach dem von Kassier Herbert Neumair vorgetragenen Kassenbericht erfolgte die Entlastung des Kassiers und der Bereitschaftsleitung mit den Stimmen aller anwesenden Wahlberechtigten durch den Revisor Gernot Weisensee, verbunden mit dem Lob für die gute Arbeit des Kassiers und der Bereitschaftsleitung.

Im Anschluss wurden von den anwesenden Wahlberechtigten die einzelnen Mitglieder der Bereitschaftsleitung jeweils einstimmig gewählt. So wird Markus Oswald für weitere vier Jahre der Landsberger Bergwacht als Bereitschaftsleiter vorstehen. Unterstützt wird er durch Frank Bader als stellv. Bereitschaftsleiter. Markus Oswald und Gernot Weisensee vertreten wie bisher die Bergwacht beim BRK Landsberg und Georg Braml und Gernot Weisensee wurden erneut von den Kameraden beauftragt, als Revisoren die Führung der Dienstkasse prüfen.

 

Für die "verantwortlichen Funktionen" wurden von der Bereitschaftsleitung folgende Kameraden benannt:

Christoph Schingnitz als Verantwortlicher für die Ausbildung im Rettungsdienst, Michael Mögele als Verantwortlicher für den Naturschutz, Christian Nusser als Jugendgruppenleiter und Verantwortlicher für die Rettungsdienst-Technik, Horst Flechtner als Hüttenwart der Alpe Starkatsgund, Peter Bernatz als Turmwart und Herbert Neumair als Verantwortlicher für die Finanzen.

 

Der durch die Wiederwahl in seiner Arbeit als Bereitschaftsleiter bestätigte Markus Oswald dankte zum Abschluss seinen Landsberger Kameraden für das ihm ausgesprochene Vertrauen und bekräftigte erneut seine Hoffnung, bei der Bewältigung der in den nächsten Jahren anstehenden Aufgaben wieder auf die volle Unterstützung der gesamten Bereitschaft bauen zu können.

 

 

Markus Oswald gratuliert Stefan Reisacher zur Wahl als Bereitschaftsleiter
Der neue Bereitschaftsleiter der Bergrettungswache Immenstadt, Stefan Reisacher
Markus Oswald
Markus Oswald dankt dem bisherigen Ausbildungsleiter Marc Jetschke
Der Wahlausschuss
Markus Oswald (li.) und Frank Bader (re.)

22.06.2014

Einsatzreiches Dienstwochenende für die Landsberger Bergwacht

Der Landsberger Bereitschaftsleiter Markus Oswald berichtet von seinem einsatztreichen Bergwachtdienst;

 

Das  Dienstwochenende vom 21./22.6.2014 gestaltete sich arbeitsintensiv und abwechslungsreich, zeigte aber leider auch die traurigen Seiten des Lebens.

 

Wir, die beiden Landsberger Bergwächtler Markus und Michi, versahen zusammen mit zwei Immenstädter Kameraden am Samstag und Sonntag den Sommerrettungsdienst im Immenstädter Dienstgebiet.

 

Nach dem üblichen Durchchecken des Einsatzgerätes im Bergwacht-Einsatzfahrzeug zu Dienstbeginn wurden von uns drei Anhänger mit Brennholz vom Bauplatz der neuen Bergrettungswache zum Hof des derzeitigen Bergwachtdepots gefahren. Dort wurde es von weiteren Kameraden gleich gespalten.

 

Nach diesem kurzen Arbeitseinsatz fuhren wir mit unserem Geländefahrzeug zum Bergwacht-Rettungstützpunkt "Alpe Seifenmoos".

 

Dort erhielt unsere Rettungsmannschaft eine Einsatzmeldung von einer bewusstlosen Person nach Radsturz.

Kurz vor dem Talende des Fahrwegs im Steigbachtal verlor eine Frau in der Abfahrt die Kontrolle über ihr Fahrrad und stürzte über die Böschung in das Bachbett.

Der ebenfalls hinzualarmierte Notarzt konnte nur noch den Tod der 33- jährigen feststellen.

 

 

Neben der Betreuung der weiteren drei Personen der Radfahrergruppe blieb uns dann, nach Freigabe durch die Polizei, nur die traurige Pflicht der Bergung der Verunfallten.

 

Doch es blieb nicht viel Zeit zum Nachdenken!

 

 

 

Gerade hatten wir unsere Gerätschaften am Depot wieder einsatzklar gemacht, als der nächste Notruf eintraf.

 

 

Ein weiterer Radsturz, nur etwa 700 Meter weiter talaufwärts.

Aufgrund des Lagebildes wurde wiederum der Notarzt hinzugezogen. Eine schmerzhafte Schulterverletzung wurde versorgt und dem Rettungswagen übergeben.

 

Am Sonntagnachmittag waren wir dann noch bei einem weiteren Einsatz im Bereich Schlettermoos / Siedelalpe gefordert.

 

 

Eine ältere Dame stürzte beim Abstieg und verletzte sich am Knöchel/ Sprunggelenk.

Nach Erstversorgung und Schienung des verletzten Beines erfolgte der Abtransport über einen „Wanderpfad“.

Im Tal angekommen wurde die Patientin an den Notarzt und den Rettungsdienst  übergeben.

 

 

12.07.2010

Landsberger Bergwachtler erhält Leistungsauszeichnung

Der Landsberger Bergwachtmann Bernhard Preiß wurde mit der silbernen Leistungsauszeichnung für besondere Verdienste um die Bergwacht Bayern geehrt.

Weitere Infos

27.06.2010

Landsberger Anwärter besteht Sommerrettungslehrgang

Der Landsberger Anwärter Sebastian Preiß besuchte vom 20. bis 25. Juni 2010 den Sommerrettungslehrgang der Hochgebirgsregion Allgäu auf dem Pr.-Luitpoldhaus.

Lehrgangsinhalte waren der praktische Rettungsdienst an der Gebirgstrage und am Statikseil sowie die behelfsmäßigen Rettungsmethoden und die Luftrettungsausbildung. Bei einer Einsatzübung und an einzelnen Prüfungsstationen musste das Beherrschen der Bergrettungstechniken bewiesen werden.

Sebastian bestand die schriftliche sowie alle praktischen Prüfungen und hat damit seine Anwärterzeit als Berwachtmann erfolgreich beendet.

 

 

Ausbildung am Statikseil
Bau einer Pickelverankerung
An der Gebirgstrage
Gebirgstragenausbildung in der Wiedemerrinne
Sebastian und Marius in der Hochabseilstelle
Blick aus der Hochabseilstelle
Anflug der EC155
Einweisen der EC155 der Bundespolizei
Abendstimmung vor dem Luitpoldhaus
Fuchskar im Abendlicht

23.01.2010

Drei Landsberger Anwärter bestehen Winterlehrgang

Winterrettungslehrgang 2010

Die drei Landsberger Anwärter Michi Mögele, Sebastian Preiß und Johannes Wiese haben erfolgreich am einwöchigen Winterrettungslehrgang der Region Allgäu auf dem Nebelhorn teilgenommen. Johannes und Michi haben damit ihre Anwärterzeit beendet und sind nun aktive Bergwachtmänner.

 

Sonntag, 17.1.2010:

Ankunft und theoretische Ausbildung

Montag, 18.1.10:

Akja-Ausbildung und Theorieeinheiten

Dienstag, 19.1.10:

Akja-Übungen und Hubschrauberausbildung Praxis

Mittwoch, 20.1.10:

Akja-Prüfung und Nachtübung am Gipfelhang

Donnerstag, 21.1.10:

Rund um die Lawine: Sondieren; Schaufeln; Recco und Einsatzübung

Abends: Medizinprüfung

Freitag, 22.1.10:

Prüfungstag: VS-Suche; Umlagerung; Wiederbelebung; Schienung und Theorieprüfung

Abends: Pflege der Kameradschaft

Samstag, 23.1.10:

Abreise

 

Pisteneinsatz
Versorgung eines verunfallten Skifahrers
Einweisen des Rettungshubschraubers
Flug übers Nebelhorn
"Downwash" beim Landeanflug
Nachtübung: Lawineneinsatz
Freilegen eines Verschütteten
Schaufelkommando im Einsatz ("Förderband")
Abendstimmung am Nebelhorngipfel

26.09.2009

Landsberger Anwärter besteht Klettertest

Der Landsberger Anwärter Sebastian Preiß hat erfolgreich an dem am Aggenstein stattgefundenen Klettertest der Region Allgäu teilgenommen.

Neben der Prüfungstour in den Südwandplatten wurden auch die Stationen Standplatzbau, Knotenkunde,  Abseilen und Seilschaft in Aktion geprüft.

28.06.2009

Zwei Landsberger Anwärter nehmen erfolgreich am Sommerrettungslehrgang 2009 teil

Sommerrettungslehrgang 2009

Von Michael Mögele und Johannes Wiese

 

 

28.6. Sonntag: Anreise und Sturzversuch

 

Anreise vormittags mit Christian Nusser und Aufstieg zur Hütte

Lehrgangseinführung und theoretische Ausbildung

Abends: Sturzversuche im nahe gelegenen Schneefeld

 

29.6. Montag: Verankerungsbau; Hubschrauber

 

Vormittags: Verankerungsbau; spezielles Augenmerk auf Pickel- und Felsverankerungen

Nachmittags: Sicherheitsunterweisung durch die Hubschrauberbesatzung der Bundespolizei; anschließendes Üben von Einweisen, Auf- und Abwinchen mit Patient und Aussteigen im Schwebeflug

Abends: theoretische Funkausbildung

 

30.6. Dienstag: Wiedemer Rinne; behelfsmäßige Bergrettung

 

Vormittags: Abtransport in steiler Schneerinne eines „verletzten Lehrgangsgasts“ mit Lehrgangsleiter Hannes Rädler und Vertiefung des schon gelernten Verankerungsbaus

Nachmittags: Rettung eines Patienten mit behelfsmäßigen Mitteln; Schweizer Flaschenzug, Seilverlängerung, Schumannmethode und Bohrhaken setzen

Abends: Kartenkunde mit Ausbilder Markus

 

1.7. Mittwoch: Hochabseilstelle; Prüfungsvorbereitung

 

Vormittags: Abseilen mit Statikseil über eine 100 Meter hohe, senkrecht- bis überhängende Felswand und Umbau durch die Mannschaft auf Flaschenzug

Nachmittags: persönliche Prüfungsvorbereitung durch Wiederholen des Gelernten mit den Kameraden

 

2.7. Donnerstag: Prüfung Theorie und Praxis; Kameradschaftsabend

 

Morgens: 45-minütige Theorieprüfung auf der Terrasse des Prinz Luitpold Hauses

Anschließende praktische Prüfung: Behelfsmäßig: schweizer Flaschenzug

Seilverlängerung

Doppelter HMS

Vorbereitung Schumannmethode

Planmäßig: Felsverankerung

Blockverankerung

Vorbereitung der Gebirgstrage

Aufbau und Bedienung Bremsplatte

Abends: recht fröhlicher Kameradschaftsabend

 

3.7. Freitag: Heimreise mit defekter Materialbahn

 

Abstieg mit gesamten Gepäck, da Materialbahn durch Blitzschlag beschädigt wurde

 

 

Begrüßung durch das Ausbilderteam
Besprechung vor den Sturzversuchen
Sturzversuche im steilen Schnee
Das Prinz-Luitpoldhaus mit 'Eissee'
Gebirgstrage mit Einrad
Jo vor der Luftrettungsausbildung
Luftrettungsausbildung
Jo an der Antirotationsleine
Statikseilausbildung an der Hochabseilstelle

Die Landsberger Bergwachtmänner Reinhard Eringer, Bernhard Preiß und Gernot Weisensee wurden für ihr langjähriges Engagement bei der Bergwacht mit der Ehrennadel der Stadt Landsberg in Gold ausgezeichnet.

Weitere Infos

Bernhard Preiß, Reinhard Eringer und Gernot Weisensee

26.03.2009

Neuwahlen bei der Bergwacht Landsberg

Bei der Landsberger Bergwacht fanden Ende März 2009 die Neuwahlen der Bereitschaftsleitung statt.

Der Bergwacht Landsberg gehörten zum Jahresende siebzehn aktive Bergretter, acht inaktive Bergwachtmänner, vier Anwärter und fünf Jugendgruppenmitglieder an.

Die Dienstgemeinschaft Immenstadt/Landsberg betreut im Winter neben den Immenstädter Skigebieten Mittaglifte und Skizirkus Ratholz nun auch die Skilifte der Region Missen. Im Sommer wird der Rettungsdienst, ebenfalls zusammen mit den Kameraden aus Immenstadt, im Bereich der dortigen Nagelfluhkette durchgeführt.

Der Landsberger Ausbildungsleiter Marc Jetschke besuchte in den vergangenen Jahren mehrere, von der Bergwacht Bayern nach neuesten Richtlinien aufgebaute Ausbilder- und Einsatzleiterlehrgänge und konnte diese Zusatzqualifikationen nun als Ausbilder Bergrettung in der Bergwacht Bayern erfolgreich abschließen.

Im Herbst fand im Allgäu eine groß angelegte Katastrophenübung statt. Neben den örtlichen Feuerwehren, THW, Rotes Kreuz und Polizei nahm auch die Bergwacht mit rund 60 Einsatzkräften daran teil. Landsberg stellte dabei 8 Einsatzkräfte.

In Landsberg führt die Bergwachtbereitschaft den jährlichen Auf- und Abbau des Krötenschutzzaunes an der B17 auf Höhe der ehemaligen Lechrainkaserne durch. Außerdem beteiligen sich alle Mitglieder an der jährlichen „Aktion Saubere Landschaft“.

Von der Leitung der Bergwachtregion Allgäu wurden 2008 vier Landsberger Kameraden für ihre langjährige Treue zur Bergwacht geehrt: Siegfried Meggle und Josef Wunder für jeweils 50 Jahre Bergwachtzugehörigkeit, Horst Flechtner für 40 Jahre aktive Dienstzeit sowie Markus Oswald für 25 Jahre aktive Dienstzeit. Der Bereitschaftsleiter Markus Oswald dankte den Jubilaren nochmals für deren Engagement und Treue.

Des Weiteren bedankte er sich bei folgenden, aus ihren Ämtern scheidenden Funktionsträgern für deren Unterstützung: bei Bernhard Preiß als stellv. Bereitschaftsleiter, bei Reinhard Eringer für dessen langjährige Tätigkeit als Verantwortlicher Rettungsdienst-Technik und vor allem bei Siegfried Meggle für dessen seit mehreren Jahrzehnten geleisteten Einsatz als Naturschutzwart.

Marc Jetschke gab im Anschluss einen Rückblick auf das zurückliegende Ausbildungsjahr. Simon Preiß konnte nach dem erfolgreichen Absolvieren des jeweils einwöchigen Winter- und Sommerrettungslehrganges seine zweijährige Anwärterausbildung als Bergwachtmann beenden. Die Anwärterin Dr. Anke Bader bestand den zweitägigen Skitest, die beiden Anwärter Michael Mögele und Johannes Wiese bestanden den am Aggenstein durchgeführten Klettertest.

Als Ziele für das Jahr 2009 nannte Jetschke den Besuch des Sommerrettungslehrganges auf dem Prinz-Luitpold-Haus im Allgäu für Michael Mögele und Johannes Wiese sowie die Teilnahme am Klettertest für Dr. Anke Bader und Sebastian Preiß. Marc Jetschke selbst wird an der Fachausbilderschulung Luftrettung im Bergwachtzentrum für Sicherheit und Ausbildung in Bad Tölz teilnehmen.

Der Ausbildungsleiter hob noch die hohe Teilnehmerzahl an der Sommer- und an der Winterübung hervor und dankte den Kameraden, die ihn bei der Ausbildungsarbeit unterstützten.

Nach dem von Kassier Herbert Neumair vorgetragenen Kassenbericht erfolgte die Entlastung des Kassiers und der Bereitschaftsleitung mit den Stimmen aller anwesenden Wahlberechtigten durch die beiden Revisoren Georg Braml und Gernot Weisensee, verbunden mit dem Lob für die gute Arbeit des Kassiers und der Bereitschaftsleitung.

Im Anschluss wurden von den vollzählig anwesenden Wahlberechtigten die einzelnen Mitglieder der Bereitschaftsleitung jeweils einstimmig gewählt. So wird Markus Oswald für weitere vier Jahre der Landsberger Bergwacht als Bereitschaftsleiter vorstehen. Unterstützt wird er durch Frank Bader als stellv. Bereitschaftsleiter. Markus Oswald und Gernot Weisensee vertreten wie bisher die Bergwacht beim BRK Landsberg und Georg Braml und Gernot Weisensee werden weiterhin als Revisoren die Führung der Dienstkasse prüfen.

Folgende Verantwortliche Funktionen wurden von der Bereitschaftsleitung benannt:

Marc Jetschke für die Ausbildung im Rettungsdienst, Jürgen Kircher für den Naturschutz, Holger Laur für die Rettungsdienst-Technik und Herbert Neumair für die Finanzen.

Der durch die Wiederwahl in seiner Arbeit als Bereitschaftsleiter bestätigte Markus Oswald dankte zum Abschluss seinen Landsberger Kameraden für das ihm ausgesprochene Vertrauen und bekräftigte seine Hoffnung, bei der Bewältigung der in den nächsten Jahren anstehenden Aufgaben auf die volle Unterstützung der gesamten Bereitschaft bauen zu können.

 

 

Frank Bader (li.) und Markus Oswald (re.)

09.03.2009

Drei Landsberger Anwärter bestehen den Skitest 2009

Die drei Landsberger Anwärter Michael Mögele, Sebastian Preiß und Johannes Wiese haben an dem im Skitouren- und Liftgebiet Unterjoch Anfang März 2009 stattgefundenen Skitest der Region Allgäu teilgenommen und sowohl die Skitouren- als auch die Pistenprüfung bestanden.

 

Nachfolgend Photos aus dem Liftgebiet und von der Vorbereitungsskitour mit den Immenstädter Kameraden auf den Steineberg.

 

 

Im Liftgebiet Ratholz
Welcome to the sun
Aufstieg zum Steineberg
Die Leiter am Steineberg
Auffi muas i, auffi!
Is denn scho Schluss?
Am Steineberg-Gipfel
Die Gruppe mit Ausbilder Hannes
Weiter gen Westen

22.06.2008

Simon Preiß absolvierte Sommerrettungslehrgang

Bergwacht Sommerrettungslehrgang

 15.-21.6.2008

von Simon Preiß

 

Sonntag, 15.6.08

Heute nun sollte ich die letzte Hürde auf  dem langen Weg zum ausgebildeten Bergwachtmann in Angriff nehmen, den einwöchigen Sommerrettungslehrgang der Bergwacht Allgäu auf dem Prinz-Luitpold-Haus bei Hinterstein.

Früh morgens ging es los, denn um 8.30 war Treffpunkt am Busbahnhof in Bad Hindelang.

Dort angekommen wurde das Gepäck für eine Woche auf die Geländewägen verteilt. Bevors schließlich losging mussten wir noch auf die „Hindelanger“ warten, die, obwohl sie die allerkürzeste Anreise hatten, merkwürdigerweise als letzte erschienen.

Ziel war die Materialbahn  des Luitpold-Hauses, dort luden wir unsere doch sehr schweren Rucksäcke in die Seilbahn und begannen den ca. einstündigen Anmarsch zur Hütte.

Dieser war, da ohne Gepäck und bei (noch) strahlendem Sonnenschein, eine gute Einstimmung auf die kommende Woche in den Bergen.

 Auf der Hütte angelangt bezogen wir unser Gemeinschaftslager und nach einer kleinen Stärkung zu Mittag begann der Lehrgang mit der offiziellen Begrüßung durch unseren Lehrgangsleiter Hannes Rädler.

Danach stand bereits das erste Ausbildungsthema auf dem Programm: Sicherungstheorie und Ausrüstung. Die theoretischen Ausbildungen fanden innerhalb der Hütte in einem abgetrennten Ausbildungssaal statt.

Der Nachmittag brachte immer schlechteres Wetter. Als wir nach dem Abendessen zur ersten Praxisstation, den Sturzversuchen auf den Schneefeldern unterhalb des Wiedemerkopfes, erscheinen sollten, war das schöne Wetter vom Vormittag bereits einem Sturm mit Dauerregen gewichen. Gnädigerweise wurde diese Ausbildung auf den nächsten Tag verschoben, sodass wir noch ein paar Stunden länger trockene Schuhe und Klamotten hatten.

Stattdessen  erhielten wir noch eine Theorieeinheit über Gebirgsluftrettung.

 

Montag, 16.6.08 

Das Wetter war auch heute keineswegs besser als am Tag zuvor. Aber  nun gab es keinen Aufschub mehr, der straffe Zeitplan bot keine weitere Möglichkeit zu einer Änderung.

Also verließen wir die Hütte nach dem Frühstück und einer kurzen theoretischen Unterweisung im Verankerungsbau, um das Bremsen im Firn nach einem Sturz zu trainieren.

Obwohl dies eine „nasse Angelegenheit“ war, hatten fast alle ihren Spaß dabei, ein steiles Schneefeld hinunterzurutschen, mal kopfüber, mal rückwärts .Nicht selten kam es zu Überschlägen, die aber alle glimpflich ausgingen.

Zum Mittagessen gingen wir wieder zurück in die Hütte, und am Nachmittag, frisch gestärkt und in frischen trockenen Klamotten begann die Ausbildung an vier Stationen:  Verankerungsbau, der Umgang mit der Gebirgstrage und dem Luftrettungsbergesack sowie das Verhalten beim Windenvorgang am Hubschrauber.

Abends erhielten wir noch eine Theorielektion über Behelfsmäßige Bergrettung.

DAS Prüfungsthema das von fast allen am meisten gefürchtet wurde, und bei dem einige noch ziemliche Probleme hatten. Deswegen wurde dieser Abend von einigen genutzt dies noch einmal selbständig zu üben. Auch die Fußballfans unter uns kamen auf ihre Kosten. Auf einer eigens mitgebrachten SAT-Anlage und einem kleinen Fernseher konnten sie die Spiele der deutschen Elf mitverfolgen.

 

 

Dienstag, 17.6.08

Nach einem Unterricht über Alpine Gefahren begann die „Stationsausbildung“: Dabei galt es vier verschiedene Stationen zu bewältigen die jeweils einen halben Tag dauerten.

Meine erste Station  am Dienstagvormittag führte mich Richtung Kreuzspitze. Auf halbem Weg dorthin übten wir den Verankerungsbau im Fels mit mobilen Sicherungsmitteln (Klemmkeile, Köpfelschlingen) und führten schließlich eine Bergung  mit der Gebirgstrage und dem Statikseil durch.

Die zweite Station am Nachmittag sollte in der steilen Schneerinne des Wiedemerkopfes stattfinden, mit dem kompletten Material (Gebirgstrage, Statikseil, Verankerungsmaterial…)  stiegen wir die Wiedemerrinne nach oben. Dort angelangt sicherten wir die Trage mit dem „Patienten“ an einer Pickelverankerung, die wir mit drei Eispickeln im Schnee angelegt hatten. Anschließend fuhren wir die ca.350m lange Rinne mithilfe der Bremsplatte ab.

Da unser Statikseil an dem die Trage lastete nur 100m lang war mussten wir noch 3 weitere Pickelverankerungen bauen  bis wir schließlich wieder die Hütte erreicht hatten.

Und nach 2 Tagen Regen zeigte sich nun auch noch für wenige Stunden die Sonne, sodass prompt alle ihr nasses Gewand zum trocknen ins Freie legten.

Doch die nächsten Wolken ließen nicht lange auf sich warten, sodass der für Mittwoch geplante Flugtag mit dem SAR-Hubschrauber aus Penzing  auf Donnerstag verschoben wurde. Der Tag endete wieder mit dem üblichen Theorieunterricht, diesmal war es Funkwesen. Überschattet wurde der Dienstag allerdings noch von einem Unfall.

Eine Anwärterin war vor dem Abendessen noch schnell die Wiedemerrinne hinaufgestiegen  um diese anschließend mit Firngleitern abzufahren. Dabei verlor sie die Kontrolle auf dem harten Schnee und schlitterte ungebremst in eine Randspalte. Mittels Gebirgstrage konnten wir sie jedoch schnell bergen  und nach einer Versorgung durch unseren Lehrgangsarzt war klar dass eine weitere Behandlung im Krankenhaus stattfinden muss. Der Abtransport erfolgte nun mit dem Christoph 17  aus Kempten.

 

Mittwoch, 18.6.08

Da der Hubschrauber nun abbestellt war, wurde mit der Stationsausbildung fortgefahren.

Und die spannendste erwartete mich an diesem Vormittag. Gemeinsam mit 2 Ausbildern stiegen wir hinauf zur Hochabseilstelle. Schon der Name versprach eine aufregende Ausbildung. Der Zustieg erfolgte über einen seilversichterten Schrofenvorbau. Oben angelangt bauten meine Kameraden und ich eine Ausgleichsverankerung an 3 Bohrhaken  und bereiten alles darauf vor, zwei Personen mit dem Statikseil 100m über eine senkrechte Felswand abzulassen. Der Tiefblick aus der Wand war tatsächlich grandios. Unten angelangt stiegen wir noch einmal den Weg hinauf um selbst die Bremsplatte zu bedienen während  zwei andere Anwärter über dem Abgrund hingen.

Die letzte Station sollte in einem Klettergarten in der Nähe der Hütte stattfinden. Dort übten wir behelfsmäßige Bergemethoden. Zum einen den Schweizer Flaschenzug, mit dem man verletzte Kletterer mit einfachen Mitteln und ohne professionelle Hilfe bergen kann, sowie die Seilverlängerung. Abschließend probierten wir unter fachlicher Anweisung durch unsere Ausbilder noch die Zwei-Mann-Bergemethode. Dabei wird eine verletzte Person auf dem Rücken des Retters aus absturzgefährdetem Gelände geborgen.

Den Rückweg zur Hütte konnte ich ganz bequem zurücklegen, nämlich fest eingeschnürt in einer Biwaksackschleife.

Das Wetter hatte sich inzwischen gebessert, so konnten wir die Zeit  vor dem Abendessen noch entspannt auf der Sonnenterrasse der Hütte verbringen. Doch die Erholung war nur von kurzer Dauer den für heute war noch eine nächtliche Einsatzübung angesetzt.

Unser Verletzter lag unterhalb der Kreuzspitze in einer Randkluft. Also mussten wir zu allererst das ganze Material  ca. 1h bei „Bergwachttempo“  hinauftragen.

Nach der medizinischen Versorgung wurde der Patient in der Gebirgstrage über eine Firnflanke hinabgeseilt. Durch den schneereichen Winter war unser kompletter Abstieg noch schneebedeckt, was für uns bedeutete unzählige Pickelverankerungen zu schaufeln. Im Schein der Stirnlampen erreichten wir nun gegen halb 1 wieder sicher die Hütte.

 

Donnerstag, 19.6.08

Obwohl alle nur wenig geschlafen hatten, war man am Donnerstag schnell hellwach und voller Vorfreude denn heute sollte der Hubschrauber kommen.

Gegen halb 10 traf die Maschine am Luitpold-Haus ein. Zuerst erhielten alle eine kurze Sicherheitsunterweisung  durch die Besatzung, danach übten wir das Ein- und Aussteigen  im Schwebeflug und dann den Winchvorgang  mit der Stahlseilwinde des Hubschraubers. Der Hauptteil der Übung bestand nun daraus, in 3er Gruppen mit einem Luftrettungssack in der Umgebung der Hütte abgesetzt zu werden einen Patienten zu versorgen und vom Helikopter mittels heraufwinchen wieder abgeholt zu werden. Mit meinen Kameraden Maggy  aus Hindelang und Borgi aus Hinterstein saß ich nun auf einem kleinen Schneefeld oberhalb der Hütte. Maggy war unser Patient den wir sicher im Bergesack verpackten und auf die Rückkehr des Helikopters warteten, der uns wieder zurück zur Hütte bringen sollte. Als wir drei nun sicher in den Hubschrauber hinaufgewincht worden waren, drehte der Pilot ab und setzte uns wieder am Landeplatz ab. Da der Treibstoff auf 2.5 h Flugzeit begrenzt war, verließ uns die Maschine leider schon wieder viel zu früh.

Der Nachmittag war uns nun freigestellt, da es schön sonnig war verbrachten wir ihn im Freien mit Lernen für die morgigen Prüfungen.

Doch davor stand noch einmal ein Fußballabend vor dem Fernseher an.

 

Freitag, 20.6.08

Nun war es soweit, die Prüfungen standen vor der Tür.

Aber nach einer Woche voller Ausbildung und der Prüfungsvorbereitung am Tag zuvor war ich ganz guter Dinge. Zu allererst mussten wir die Theorieprüfung schreiben, naja eigentlich mussten wir nur Multiple Choice Fragen beantworten =). Anschließend stand die Luftrettungsprüfung auf dem Programm. Dabei mussten wir zum einen Fragen z.B. zur Beschaffenheit eines Hubschrauberlandeplatzes beantworten, zum andern den richtigen Umgang mit dem Windenhaken und dem Luftrettungsbergesack demonstrieren.

Vor dem Mittagessen war für Madeleine, meiner Prüfungspartnerin, und mich noch die Prüfung in behelfsmäßiger Bergrettung angesetzt. Dabei musste ich die zuvor erlernten Flaschenzüge und Rettungsmethoden vorführen, während Madeleine den Verletzten spielte.  Vor unserer letzten Prüfung in organisierter Bergrettung hatten wir noch eine Verschnaufpause. Erst nach Mittag traten wir zu dieser an. Hier sollten wir den korrekten Umgang mit der Gebirgstrage und den Aufbau einer Blockverankerung mit einem Bergseil zeigen, und abschließend  noch eine Dreipunktverankerung bauen. Eine Last, in meinem Fall mein Ausbilder Peter, ein Stück mit dem Statikseil ablassen und ihn anschließend  per Flaschenzug wieder hinaufwuchten. Auch am Freitag hatten wir wieder super Wetter, sodass wir die bestandenen Prüfungen schön feiern und eine tolle und lehrreiche Woche gut ausklingen lassen konnten. Krönender Abschluss war dann unser Kameradschaftsabend, der wegen einzuhaltender Hüttenruhe in den benachbarten Winterraum ausgelagert werden musste, was der Stimmung und dem Alkoholpegel jedoch keinen Abbruch tat. Mitgefeiert haben natürlich auch unsere Ausbilder, sichtlich erleichtert über das Ende des Lehrgangs.

 

Samstag. 21.6.08

Nun war der Lehrgang endgültig vorbei, ein letzter Prüfstein war nur noch der Abstieg zur Materialbahn, der für viele aufgrund des Restalkohols ziemlich anstrengend war.

Danach gings wieder ab nach Hause.

An der Gebirgstrage
Ablassen der Gebirgstrage durch die Wiedemerrinne
Vorbereitungen an der Hochabseilstelle
Statikseil-Bremsplatte
Flaschenzug mit Totmannsicherung beim Retter
Mark und ich beim Abfahren
Blick aus der Hochabseilstelle
Die Bell UH-1D des LTG61 am Landeplatz
Einweisen der Maschine
Einsteigen im Schwebeflug
Bergretter beim Einzelwinch
Aufwinchen an der Außenwinde der Bell UH-1D
Aufwinchen eines Verunfallten im Bergesack
Retter mit der Antirotationsleine
Nach meinem Übungsflug

20.12.2008

Winterübung im Liftgebiet Mittag

Winteruebung.pdf

28.09.2008

Klettertest und Seniorenklettern

Gimpel-Neue_SO_Kante.pdf

14.09.2008

Ausbildung Standplatzbau Bad Kissinger-Hütte

Kissinger-Stand1.pdf

09.09.2008

Kletterausbildung Kreuzwand (Karwendel)

Kreuzwand-JoeMuff.pdf

19.08.2008

Kletterausbildung Geiselstein

GEISELSTEIN_Schertel.pdf

10.08.2008

Kletterausbildung an der Alpspitze

Alpspitz-Dachlweg.pdf

19.07.2008

Kletterausbildung Predigtstuhl (Karwendel)

Predigtstuhl.pdf

24.09.2006

Klettertest am Aggenstein

klettertest_09.pdf

22.09.2006

Bergwachtausflug zum Peitlerkofel

bergwachtsausflug06.pdf

01.09.2006

Kletterausbildung Wolfebner und Aggenstein

Wolfebner06.pdf

30.07.2006

Kletterausbildung am Geiselstein

herzogweg30_7.pdf

21.07.2006

Hochtourenausbildung an der Weißseespitze

weissee23_7.pdf

01.07.2006

Hochtourenausbildung an der Wildspitze

wildspitze1_7.pdf

26.04.2006

Frühdefi-Ausbildung beim BRK

fruehdefi1_04.pdf

18.03.2006

Bergwachtdienst in Ratholz

dienst18_19_3_06RH.pdf

04.02.2006

Bergwachtdienst am Mittag

dienst4_5_2.pdf

21.01.2006

Lawinenlehrübung der Bereitschaften Oberstaufen, Immenstadt und Landsberg

lawinenlehruebung21_1.pdf

30.12.2005

Skitourenausbildung am Feigenkopf

feigenkopf30_12.pdf

30.10.2005

Kletterausbildung am Geiselstein

schertelriss30_10.pdf

22.09.2005

Bergwachtausflug ins Grödnertal

bw_ausflug.pdf

06.08.2005

Edelweißposten auf der Höfats vom 6. bis 13.8.2005

bericht_hoefats05.pdf

24.07.2005

Kletterausbildung am Aggenstein

bericht_aggenstein05.pdf

16.07.2005

75-Jahr-Feier der Bergwachtbereitschaft Landsberg

75j_bw_ll.pdf

19.06.2005

Kletterausbildung am Geiselstein

bericht_geiselstein05.pdf

11.06.2005

Bericht vom Sommerrettungslehrgang auf dem Pr.-Luitpoldhaus vom 11.-18.6.2005

srl2005.pdf

02.02.2005

Neuwahlen der Bereitschaftsleitung

wahlen05.pdf

Unsere Chronik

Chronik der Bergwacht Landsberg

28.11.1930: Gründung der Bergwacht Landsberg unter dem Vorstand Baurat Christian Rohrmüller mit 18 Mitgliedern Dienstgebiet: Ammergebirge zwischen Tegelberg, Kenzenhütte, Hochplatte und Schloss Linderhof, Betreuung der Lechauen bis Mundraching. Die Gründungsmitglieder der Bergwacht Landsberg: Christian Rohrmüller, Isidor Hipper, Fritz Schmid, Mates Sattler, Wilhelm Schraudy, Hans Wörle, Walter Spitzig, Hans Schmid, Otto Kulzer, Hubert Appel,Andreas Spring, Eduard Pflanz,Oskar Rambold, Ludwig Fichtner, Karl Fritsch, Franz Eisenschmid, Hermann Schmid, Peter Kratzer.

1933: Anlegen eines Alpinums mit allen unter Naturschutz stehenden Pflanzen am Mutterturm.

1934:  Neuer Obmann Franz Eisenschmid, Stellv. Hans Wörle. Verstärkt Erste-Hilfeleistung und Bergungen im Gebirge, weiteres Dienstgebiet von Oberstdorf entlang des Allgäuer Hauptkammes zur Landsberger Hütte. Anfahrt nach Oberstdorf mit der Bahn, ins Ammergebirge mit Bahn bis Schongau, dann nach Halblech oder Schwangau mit Fahrrad.

1939 - 1945:  Erliegen der Bergwachtarbeit während des 2.Weltkrieges.

1.6.45: 
Bergwacht Landsberg unter Franz Eisenschmid mit fünf Kameraden unter der amerikanischen Militärregierung neu ins Leben gerufen. Loslösung der Bergwacht vom Alpenverein nach dem Verbot aller Privatvereine und Zusammenschluss mit dem Gebirgsunfalldienst des Roten Kreuzes. Abgabe des Dienstgebietes Ammergebirge an die Bereitschaft Schongau-Peiting. Regelmäßige Winterdienste am Gschwender Horn mit Quartier in einem vom AV Landsberg kostenlos bereitgestellten Raum in der in den Wintermonaten gepachteten Alphütte Starkatsgund. 

1947:
Tod des Gründungsmitgliedes und langjährigen Bereitschaftsleiters Franz Eisenschmid. Ein vom BRK ausgemusterter Krankenwagen dient nach mühsamen Überholungs- und Umbauarbeiten als erstes eigenes Einsatzfahrzeug. 

1948:
Neuwahl des Bereitschaftsleiters Paul Arnold, Stellv. Eduard Arnold. Notdürftiges Ausrüsten der Bergwachtmänner mit Bergstiefeln, Rucksäcken und Skiern aus "Beutegut"-Beständen. 

1949:
Durch Unterstützung der Stadt Landsberg kann ein Metallakia erstanden werden, welcher eine enorme Erleichterung der Wintertransporte bewirkt. Sommerdienste auf den Hochgebirgshütten um Oberstdorf. 

1955:
Wahl des Bereitschaftsleiters Paul Arnold, Stellv. Eduard Arnold, Kassier Max Doll. 

1956:
Zusätzliche Betreuung des Tourengebietes Hochgrat mit Stützpunkt "Untere Lauchalpe". Rundschreiben des Bergwachtabschnitts, dass beim Dienst keine Schusswaffen mitgeführt werden dürfen!! 

1958:
Bereitschaftsleiterwechsel von Paul Arnold an Jakob Beer, Stellv. Erich Lober, Kassier Max Doll. Im Bereich Landsberg /Gut Pössing werden Naturschutzmarterl aufgestellt. 

1959:
Bereitschaftsleiterwechsel von Jakob Beer an Fritz Paul, Stellv. Josef Jehle. Ca. 15 Aktive Bergwachtler; neben den routinemäßigen Streifen- und Rettungsdiensten werden von der Bereitschaft mehrere einwöchige Naturschutzdienste auf dem Höfatszeltposten zum Schutze der Edelweißbestände übernommen. 

1960:
Erhalt eines gebrauchten Einsatzfahrzeuges durch die Unterstützung des Bergwacht Abschnittes Allgäu und des BRK Kreisverbands Landsberg 

1961:
Wahl des Bereitschaftsleiters Fritz Paul, Stellv. Josef Jehle, Kassier Max Doll. 

1964:
Vorzeitiger Rücktritt vom Bereitschaftsleiter Fritz Paul. Kommissarische Vertretung durch den Stellv. Josef Jehle. 

1965:
Neuwahl des Bereitschaftsleiters Ludwig Schneider, Stellv. Josef Jehle, Kassier Manfred Wunder, Arzt Dr. Rohe, Ausbildungsleiter Bernhard Schwarz. Verstärktes Werben um junge Anwärter. 

1966:
Acht Landsberger Anwärter besuchen erfolgreich den Winterrettungslehrgang. 

1969:
Zentralisierung und Neuaufteilung der Dienstgebiete im Abschnitt Allgäu. Gründung der Dienstgemeinschaft Immenstadt/Landsberg. Neues Dienstgebiet: das Wander- und Skitourengebiet der Nagelfluhkette vom Mittag bis zum Gündeleskopf, die Skilifte am Gschwender Horn, in Ratholz, am Mittag und in Schwanden. 

1971:
Vorzeitiger Rücktritt des Bereitschaftsleiters Ludwig Schneider. Kommissarische Vertretung durch seinen Stellvertreter Adolf Hoffmann. 

1972:
Neuwahl des Bereitschaftsleiters Adolf Hoffmann, Stellv. Anton Stock, Kassier Manfred Wunder, Arzt Dr. Hans Berger, Ausbilder Horst Flechtner und Sepp Pentenrieder. Durchführung einer Tombola zum Erwerb eines Funkgeräts anlässlich des Frühjahrsballs in der Ritter- von- Leeb Kaserne in Landsberg. 

1973:
Die Tombola wird aufgrund des großen Erfolgs wiederholt und wird für viele Jahre zu einem Aushängeschild und einer wichtigen Einnahmequelle für die Bergwacht Landsberg. Die Bergwacht montiert einen neuen Fahnenmast am „Dachlturm“. Seit dieser Zeit wird zum jedem historischen Ruethenfest von der Bergwacht eine Stadtfahne auf dem Stadtmauerturm gehisst. 

1974:
Unter Anleitung des Landsberger Bergwachtarztes Dr. Rohe wird zum Ersten Mal die Atemspende und die Herzdruckmassage bei der Bergwacht geübt 

1975:
Die Stadt Landsberg stellt der Bergwacht Landsberg großzügig den ehem. Pulverturm zur Verfügung. 

1975 - 1977:
In Eigenarbeit wird der Pulverturm durch die Bergwachtkameraden nach Planungen des Bereitschaftsleiters und Architekten Adolf Hoffmann ausgebaut. Hartl Schwarz organisiert die Bauarbeiten vor Ort. 

1976:
Nach einem Lawinenunglück am Daumen bei Hinterstein sind 12 Landsberger Bergwachtler an der dreitägigen Suchaktion beteiligt. Rettungsübungen der Bergwacht Landsberg mit dem Stahlseilgerät im Gebiet der Landsberger Hütte. 

1977:
Wahl des Bereitschaftsleiters Adolf Hoffmann, Stellv. Peter Bernatz, Kassier Manfred Wunder, Arzt Dr. Günther Antes, Ausbildungsleiter Hermann Gehr. Günther Antes, Hermann Gehr und Bernhard Schwarz besuchen den I. Ausbilderlehrgang des Abschnittes Allgäu. Der Bereitschaftsleiter Adi Hoffmann wird mit der silbernen Rotkreuz-Ehrennadel ausgezeichnet. Einweihung des "Bergwachtturmes" im Rahmen eines "Tages der offenen Tür". Luftrettungsvorführung beim Tag der Landsberger Verkehrswacht. 

1978:
Erhalt eines neuen Dienstfahrzeuges, Fahrzeugwart Herbert Fuhrmann. Abseilvorführungen am Jungfernsprung anlässlich des Landsberger Freizeittages. Gründung der Bergwachtjugendgruppe unter Leitung von Sepp Pentenrieder. 

1979:
Reinhard Eringer und Wolfgang Schubert absolvieren den I. Luftretterlehrgang des Abschnittes Allgäu erfolgreich. Adi Hoffmann, Johann Heitmeier, Hermann Gehr, Siegfried Meggle, Franz Oswald, Fritz Paul, Horst Schwarz, Josef Wunder, Manfred Wunder, Karl Zelger, Anton Zerle werden mit der Ehrennadel des Landkreises Landsberg ausgezeichnet. 

1980:
50-jähriges Jubiläum der Bergwacht Landsberg mit Festakt im historischen Rathaus in Landsberg und "Tag der offenen Tür" am Bergwachtturm. Wolfgang Golder und Jürgen Wittmann absolvieren einen Erste-Hilfe-Ausbilderlehrgang erfolgreich. 

1981:
Wahl des Bereitschaftsleiters Adolf Hoffmann, Stellv. Peter Bernatz, Kassier Manfred Wunder, Arzt Dr. Günther Antes, Ausbildungsleiter Hermann Gehr. Bernhard Preiß und Jürgen Wittmann beginnen den II. Ausbilder- und Luftretterlehrgang des Abschnittes Allgäu. An der Evangelischen Christuskirche in Landsberg werden von der Bergwacht die Zeiger der renovierten Turmuhren durch Abseilen angebracht. Eine Montage mit Leitern war nicht möglich und der kostenintensive Aufbau von Gerüsten konnte dank der Bergsteigertechnik entfallen. 

1982:
Bernhard Preiß und Jürgen Wittmann schließen den II. Ausbilder- und Luftretterlehrgang erfolgreich ab. Dr. Antes übernimmt das Amt des Abschnittsarztes im Allgäu. Drei Luftrettungsvorführungen in München und Penzing (u. a. anlässlich des 25-jährigen Jubiläums des LTG 61). Nach dem Ausscheiden des langjährigen Ausbildungsleiters Hermann Gehr übernehmen Reinhard Eringer, Bernhard Preiß und Wolfgang Schubert die Anwärterausbildung. 

1983:
Dr. Günther Antes wechselt aus beruflichen Gründen von der Bergwacht Landsberg zur Bergwacht Kempten. 

1984:
Herbert Neumair nimmt erfolgreich an einer fünftägigen Jugendleiterschulung des Kreisjugendrings Landsberg teil. Gernot Weisensee beginnt den III. Ausbilderlehrgang des Abschnittes Allgäu. Vorzeitiger Rücktritt des Bereitschaftsleiters Adolf Hoffmann. Neuwahl des Bereitschaftsleiters Peter Bernatz, Stellv. Josef Wunder, Kassier Manfred Wunder, Arzt Dr. Hans Berger, Ausbildungsleiter Bernhard Preiß. 

1985:
Luftrettungsvorführungen am Landsberger Verkehrstag im Sportzentrum, in Garmisch und am Windachspeicher. 

1986:
Der Lionsclub Landsberg spendet der Bergwacht Landsberg eine Stahlseil-Rettungswinde. Übergabe und Weihe der Winde im Rahmen eines "Tages der offenen Tür". Luftrettungsvorführungen beim Flugtag in Altenstadt, beim Bunkerfest in Igling und am Bergwachtturm. 

1987:
10-jähriges Jubiläum des Bergwachtturmes mit Feldmesse. Die Bereitschaft erhält ein neues Dienstfahrzeug aus Staatsmitteln. 

1988:
Marktsonntag in Landsberg mit Rettungsvorführungen und Abseildemonstration vom Schmalzturm. Der Bergrettungspionier Wiggerl Gramminger besucht die Bergwacht Landsberg. In der Ritter- von- Leeb Kaserne findet die letzte Tombola zugunsten der Bergwacht Landsberg statt. 

1989:
Neuwahl des Bereitschaftsleiters Wolfgang Schubert, Stellv. Gernot Weisensee, Kassier Georg Braml, Arzt Dr. Hans Berger, Ausbildungsleiter Bernhard Preiß. Der Kassier Manfred Wunder übergibt nach 25-jähriger Tätigkeit sein Amt an Georg Braml. Die Bergwacht mäht im Auftrag des Landratsamts eine teilweise verbuschte Streuwiese an der oberen Filz´n bei Issing. Mit großem Aufwand werden 14 Hektar mit Balkenmähern bearbeitet und die Streu größtenteils von Hand entfernt. 

1990:
Im Frühling werden an der B 17, nähe Lechrainkaserne, erstmals rund 600 Meter Froschzaun von der Landsberger Bergwacht aufgestellt und nach den Krötenwanderungen wieder abgebaut. Der Zaun wird noch „handwerklich“ mit Holzpfählen und teilweise eingegrabener Folie ausgeführt. 60-Jahrfeier der Bergwacht Landsberg mit "Tag der offenen Tür" und Luftrettungsvorführungen. Bergwachtler „bergen“ während eines starken Sturms lose Platten vom Dach des Schmalzturmes. Weitere 3 Hektar Streuwiese an der oberen Filz´n werden gemäht. 

1991:
Nach dem Golfkrieg flüchtet die kurdische Bevölkerung aus dem Iran und Irak ins Grenzgebiet der Türkei. Aufgrund der Gebirgslage des Flüchtlingsgebiets wird die Bergwacht Bayern vom Deutschen Roten Kreuz angefordert. Die Bergwacht übernahm die medizinische Betreuung in den Lagern, koordiniert und begleitet die Hilfsfluge mit den Hubschraubern vor Ort. Aus Landsberg im Einsatz: Peter Bernatz, Georg Braml und Dr. Hans Berger. Im dritten Jahr in Folge werden weitere Flächen der Streuwiese bei Issing gemäht. Mit der diesjährigen Aktion wurde nun der gesamte Bereich (Rund 19 ha) durchgearbeitet und eine weitere Verbuschung und somit eine Gefährdung des Naturschutzgebiets verhindert. In Zukunft kann nun eine maschinelle Mulchung mit größeren Geräten durchgeführt werden. 

1992:
Handwerker-Tag im Sportzentrum mit Hubschrauber-Rettungsdemonstration durch LTG 61 und Bergwacht Landsberg. Frauen können erstmals Bergwachtmitglied werden 

1993:
Neuwahl des Bereitschaftsleiters Gernot Weisensee, Stellv. Stephan Knobloch, Kassier Georg Braml, Arzt Dr. Hans Berger, Ausbildungsleiter Reinhard Eringer. 

1995:
Der stellv. Bereitschaftsleiter Stephan Knobloch muss aus beruflichen Gründen sein Amt niederlegen, sein Nachfolger wird Markus Oswald. Hubschrauber Rettungsdemonstration und Ausstellung bei der Handwerkerausstellung HASPO. Der Lionsclub Landsberg stiftet der Bergwacht Landsberg einen Notarzt-Rucksack. 

1997:
Wahl des Bereitschaftsleiters Gernot Weisensee, Stellv. Markus Oswald, Kassier Georg Braml, Arzt Dr. Hans Berger, Ausbildungsleiter Reinhard Eringer. Erhalt eines neuen Einsatzfahrzeugs. Mit politischer Unterstützung gelingt es die alte „Wagenremise“ an der Stadtmauer, direkt am Pulverturm zu Pachten. 

1999:
Gerhard Guggenberger, Bernhard Preiß und Wolfgang Schubert besuchen den SAN-C-Ausbilderlehrgang in Grainau. Im September beginnt der Umbau des alten Schuppens zu einer Garage nach den Planungen und unter Leitung von Markus Oswald. 

2000:
Der Froschzaun an der Lechrainkaserne wird zum zehnten Mal erstellt. Seit ein paar Jahren ist auch ein vorgefertigtes System mit Stahlpfosten und Bodenankern im Einsatz, welches den Aufbau erheblich erleichtert. Jährlich werden ca. 700 bis 850 Erdkröten und Molche übergesetzt. 

2001:
Wahl des Bereitschaftsleiters Gernot Weisensee, Stellv. Markus Oswald, Kassier Helmut Schneider, Arzt Christiane Wesseler, Ausbildungsleiter Gerhard Guggenberger. Im September wird der Garagenumbau nach fast 3000 Stunden ehrenamtlicher Arbeit abgeschlossen. Neben der Garage sind Lagerräume, eine Galerie sowie eine Kletterwand für Ausbildungszwecke entstanden. 

2002:
Aufbau und Betreuung unseres neuen Kletterturmes anlässlich des SMV-Tages im Dominikus- Zimmermann- Gymnasium. 

2003:
Aufbau und Betreuung unseres Kletterturmes anlässlich der Sportwoche der Johann- Winkelhofer- Realschule. Bernhard Preiß nimmt am Bergwacht-Jugendgruppenleiter-Lehrgang der Bergwachtregion Bayerwald in Viechtach teil. Er übernimmt die Jugendgruppe von Herbert Neumair, der auf das Amt des Kassiers wechselt. Die aktiven Bergretter werden in halbjährlichen Intervallen in der Frühdefibrilation geschult.

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