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Die Bergwacht Bayern ist Gründungsmitglied der Internationalen Kommission für alpines Rettungswesen.

Unsere Chronik

Weitblick war damals ausschlaggebend, dass im Allgäu die Bergwacht ins Leben gerufen wurde. Die Gründung der Bereitschaft Immenstadt und der Bergwacht  Allgäu wurde im Jahr 1923 in Immenstadt ins Leben gerufen. Der Gründungsgedanke stand ganz im Zeichen des Naturschutzes. Zu dieser Zeit wurde durch die damalige günstige Eisenbahnanbindung die Nagelfluh-Kette regelrecht von "Blumenräubern" heimgesucht. Der Rettungsdienst ist erst in den späteren Jahren hinzu gekommen. 

Die Bergwacht Immenstadt in Zahlen

1923

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Gründung der Bergwacht Immenstadt zum Schutz der Umwelt.

1925

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Der Gebirgsunfalldienst (GUD) wird ins Leben gerufen. Steigende Touristenzahlen und damit verbundene Einsätze gaben den Ausschlag.

1926

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Pachtvertrag mit der Stadt Immenstadt über die Nutzung der Alpe Seifenmoos als Rettungsstützpunkt.

1929

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Zum ersten mal wurde im Winter ein Verletzter mit dem behelfsmäßigen Skischlitten vom Sederer-Gipfelhang nach Immenstadt abtransportiert.

1930

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Die Bergretter installieren ein Telefon im Rettungsstützpunkt Seifenmoos.

1932

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Die erste Müllsammelaktion in der Nagelfluhkette durch Alpenverein und Bergwacht.

1936

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Die Bergwacht führte erstmalig einen eigenen Sanitätskurs durch.

1945

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Die amerikanischen Alliierten beauftragen Hans Prinz mit der Weiterführung des Bergrettungsdienstes und des Naturschutzes.

1953

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Um das Geld von 400,-- DM für ein tragbares Funkgerät zusammen zu bringen, gingen 15 Bergretter zum Blutspenden.

1953

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Gründung der Ortsgruppe Bühl am Alpsee mit 13 Mitgliedern.

1954

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Fertigstellung des Bergwacht-Depots in der Mummener Straße (Heutige Adresse: Sonthofner Str. 22).

1955

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Aus einem Rundschreiben der Region Allgäu ging hervor, dass im Bergwachtdienst auf keinen Fall Schusswaffen mitgeführt werden dürfen.

1962

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Durch Eigenfinanzierung erhält die Bereitschaft den ersten Meldeempfänger.

1963

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Die Ortsgruppe Missen wird gegründet.

1964

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Das Geländefahrzeug „Haflinger 700 AP Puch“ wird aus eigenen Finanzmitteln beschafft.

1968

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Gründung der Dienstgemeinschaft Immenstadt-Landsberg: fortan unterstützten die Kameraden aus Landsberg den Bergrettungsdienst in Immenstadt.

1969

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Durchführung der ersten Luftretterausbildung und Übergabe eines Mannschaftsfahrzeugs.

1969

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Im Rettungsstützpunkt Seifenmoos wird der 1. Internationale Lawinenhundelehrgang der Bergwacht Allgäu durchgeführt.

1973

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Gründung der Bergwacht-Jugendgruppe um den Nachwuchs zu sichern.

1974

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Das Bayerische Rettungsdienstgesetz trat in Kraft. Unsere Bereitschaft wurde zur Bergrettungswache ernannt.

1975

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Um- bzw. Erweiterungsbaumaßnahmen an den Diensträumen im Rettungsstützpunkt Seifenmoos. Natürlich alles in Eigenleistung.

1976

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Verlegen einer Wasserleitung von der Alpe Mittelberg zum Rettungsstützpunkt Seifenmoos und Bau einer Wasserreserve oberhalb der Hütte.

1980

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Absturz eines Sportflugzeuges am Stuiben mit vier Toten. In diesem Jahr wurden insgesamt 9 Totenbergungen durchgeführt. Trauriger Rekord.

1984

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Am 31. März wird ein Lawinenopfer am Steineberg lebend geborgen.

1986

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Umbau bzw. Erweiterung der Bergrettungswache

1988

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Fertigstellung der Funkrelaisstation der Bergwacht Allgäu auf dem Mittag.

1991

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Internationale Hilfsaktion „Kurdenhilfe“ in der Türkei. Sieben Bergretter aus Immenstadt waren zwei Wochen mit im Einsatz.

1998

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75-Jahr-Feier der Bergwacht Allgäu im Hofgarten in Immenstadt.

2002

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Conny Mayr ist die erste Bergwachtfrau in Immenstadt.

2003

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Unsere Jugendgruppe wird 30 Jahre alt und die Bereitschaft 80 Jahre.

2003

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Wir erhalten aus dem Bayerischen Staatshaushalt ein neues Einsatzfahrzeug.

2005

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Neustrukturierung der Bergwacht Bayern. Einsatzleitbereiche werden eingeführt. Sonthofen, Oberstaufen und Immenstadt bilden einen Bereich.

2006

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Durch das Abrutschen der Forststraße nach dem Murenabgang am Immenstädter Horn ist ein großer Teil unseres Einsatzgebiet nur mit Sondermaßnahmen erreichbar.Eine großzügilge Spende machte es möglich ein Quad (Vierrad-Motorrad) zu beschaffen um die Bergrettung im Steigbachtal sicher zu stellen.

2009

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Die Umbaumaßnahmen im Depot wurden zu einem großen Teil in Eigenleistung durchgeführt. Der Ausbildungsraum sowie die Toilettenanlagen wurden erweitert bzw. erneuert.

2014

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Nach vielen Monaten der Planung beginnt im Juli, was lang herbeigesehnt wurde: der Bau einer neuen Bergrettungswache nahe dem Krankenhaus Immenstadt. Im gleichen Gebäude wird zukünftig auch die Bergwacht Allgäu beheimatet sein.

2015

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Im Mai beziehen Bergwacht Allgäu und Bergwacht Immenstadt den Neubau mit einer Bausumme von ca. 1 Mio Euro. Zuschüsse vom Landkreis, den Gemeinden, der Stadt, einigen Stiftungen und vielen Förderern, sowie ein gehöriger Anteil Eigenleistung haben es ermöglicht!

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