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Die Bergwacht Bayern ist Gründungsmitglied der Internationalen Kommission für alpines Rettungswesen.

Naturschutz in der Bergwacht

 

Der Naturschutzgedanke war der ursprüngliche Anlass für die Gründung der Bergwacht. In einem falsch verstandenen Freiheitsbegriff nach dem ersten Weltkrig glaubten viele Touristen, sich in den Bergen "Ausleben" zu können. Ganze Berghänge mit typischen Alpenpflanzen wurden an einem Tag kahl geplündert. So wurden zum Beispiel auf einem größerem Bahnhof in zwei Stunden so viele Pflanzen beschlagnahmt, dass damit ein Güterwagen gefüllt werden konnte. Im Zug Garmisch - München beispielsweise hatte ein Pflanzensammler zwei Zehnter Aurikelstöcke in einem Sack bei sich. Für Teile der Bergflora bedeutete das vielerorts fast die Vernichtung.

Durch die Gründung der Bergwacht im Mai 1920, sollte im Gebirge Sicherheit und Ordung wieder hergestellt werden. Auch heute noch gibt es in der Bergwachtbereitschaft einen Naturschutzausbilder. Das Fach Naturschutz ist auch Bestandteil der Bergwachtprüfung.

Im Ohlstädter Dienstgebiet liegen unter anderem das Naturschutzgebiet Murnauer Moos sowie viele Sonderstandorte mit Orchideen, Primeln, Knabenkräutern, Frauenschuh, Enzian und anderen geschützten Pflanzen. Neben den Pflanzen ist auch die Tierwelt schützenswert. Ein besonderes Beispiel hierfür sich die Raufußhühner. Der Heimgarten gilt als Quellgebiet, von dem aus andere Regionen, z.B. das Murnauer Moos, wieder mit diesen seltenen Vögeln besiedelt wird.

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Bergwacht-Zentrum für Sicherheit und Ausbildung

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