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Die Bergwacht Bayern ist Gründungsmitglied der Internationalen Kommission für alpines Rettungswesen.

Einsätze

Montag, 16. Oktober 2017

Zwei Einsätze am Kirchweihmontag

Ansturm von Bergsportlern

Während des ganzen Kirchweihwochenendes herrschte nicht zuletzt wegen des wunderschönen Herbstwetters reger Ansturm auf die heimischen Berge. Am Kirchweihmontag, 16.10.2017 musste die Bergwacht dann zwei verunfallte Personen retten.

Zunächst war um etwa 13:30 Uhr ein 78-jähriger Wanderer aus Göttingen beim Abstieg vom Bergwalderlebnisweg in Richtung Staffn-Alm zu Sturz gekommen. Auf einem stark abschüssigen Wegstück hatte er sein Gehtempo nicht mehr kontrollieren können und war schließlich vornüber auf den Wanderweg gestürzt und hatte sich dabei schwere Wundverletzungen und Prellunen zugezogen.
Eine Einsatzkraft der Bergwacht Grassau war zufällig in der Nähe der Einsatzstelle, drei weitere kamen zusammen mit einem Bergwacht-Notarzt hinzu und versorgten die Wunden des Verunfallten. Mit dem Rettungsfahrzeug brachte die Bergwacht den Patienten zusammen mit seiner Begleiterin zur Talstation der Hochplattenbahn in Marquartstein zur Übergabe an den Landrettungsdienst.

Kaum am Übergabeplatz angekommen ging die Meldung zu einem Folgeeinsatz an der Bergstation der Hochplattenbahn ein. Ein 72-jähriger Wanderer aus dem Achental war gegen 15:00 Uhr beim Abstieg von der Staffn-Alm unmittelbar neben der Bergstation der Hochplattenbahn gestolpert und hatte beim anschließenden Sturz mehrere zum Teil schwere Wundverletzungen am Kopf und an der Hand erlitten.
Da das Rettungsfahrzeug der Bergwacht Grassau noch wegen des vorangegangenen Einsatzes gebunden war unterstützte die Bergwacht Marquartstein bei der zweiten Rettung. Insgesamt sieben Einsatzkräfte der Bergwachten Grassau und Marquartstein kümmerten sich um die Wundversorgung und transportierten den Verunfallten und seinen Begleiter zurück ins Tal. Der zur Übernahme des ersten Patienten angeforderte Landrettungsdienst traf nahezu zeitgleich am Übergabeplatz ein und konnte somit beide Patienten zugleich zur weiteren Behandlung ins Krankenhaus transportieren.

Bereits am Samstag, 14.10.2017 mussten die Bergwachten des Achentals zu einem Sucheinsatz ausrücken. Ein älteres Ehepaar war unterwegs gewesen zwischen Oberauerbrunst Alm und Hochplatte, jedoch nicht am vereinbarten Treffpunkt eingetroffen. Unter Federführung der Bergwacht Marquartstein lief um etwa 12:30 Uhr eine Suchaktion mit den Bergwachten Schleching und Grassau an, auch der Rettungshubschrauber Christoph 14 aus Traunstein war daran beteiligt. In der Zwischenzeit konnte der Melder die Vermissten am Gipfel der Hochplatte auffinden und der Einsatz wurde wieder abgebrochen.

Autor: Josef Grießenböck

Versorgung des Verunfallten durch die Bergwacht
Versorgung des Verunfallten durch die Bergwacht

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