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Die Bergwacht Bayern ist Gründungsmitglied der Internationalen Kommission für alpines Rettungswesen.

04.04.2017

Einsatz in Zusammenarbeit mit der Bergwacht Bischofsheim

Am Montag Vormittag um 11:28 wurden der Einsatzleiter Bergwacht Rhön, Bergwacht Oberbach und die Bergwacht Bischofsheim alarmiert. Gemeldet war eine Person mit Kreislaufkollaps im Bereich der Schwedenschanze/Brend-Quelle. Nach dem Eintreffen des Einsatzleiters, der von unserer Bereitschaft gestellt wurde, und dem Rettungsfahrzeug aus Bischofsheim, wurde der Patient durch uns Versorgt. Es stellte sich heraus, dass es sich bei dem Mann um einen Arbeiter handelte, der sich am Bein verletzt hatte und daraufhin kollabiert war. Nach kurzer Versorgung wurde der Patient mit dem Rettungsfahrzeug zum Rettungswagen transportiert und an die Kollegen des Landrettungsdienstes übergeben. Unsere Bereitschaft war mit 6 Mann inkl. Einsatzleiter vertreten. An dieser Stelle geht ein herzlicher Dank an alle Arbeitgeber, die eine solch gute Mannschaftsstärke ermöglichen und an die selbstständigen Kollegen, die ihre Arbeit für Einsätze stehen und liegen lassen! Ohne euch wäre das nicht möglich.

31.03.2017

Erster "Sommer"-Einsatz 2017

Am vergangenen Freitag Abend um 20:25 wurden wir zusammen mit einem Rettungswagen aus Gersfeld und dem Notarzt Bad Brückenau zu einem Reitunfall nach Oberbach alarmiert. Auf einer Koppel stürzte eine Reiterin mitsamt Pferd, woraufhin das Pferd über sie rollte und sie so verletzte. Da sowohl Rettungswagen als auch Notarzt eine längere Anfahrt hatten, trafen wir als erstes mit unserem neuen Rettungsfahrzeug, einem VW Amarok, bei der Patientin ein. Nach kurzer Untersuchung und Versorgung wurde die Verletzte in unserem Rettungsfahrzeug ca 300m bis zum Rettungswagen transportiert und an diesen Übergeben. Gegen 21:15 konnten wir den Einsatz schließlich beenden. 
Vielen Dank an die zahlreich erschienenen Einsatzkräfte und den Landrettungsdienst inkl. Notarzt für die gute Zusammenarbeit. 😊

11.03.2017

Braveheartbattle 2017

Am 11.03.2017 fand zum zweiten Mal das Braveheart Battle in Bischofsheim statt.

400 Einsatzkräfte mit 50 Fahrzeugen vom Bayerischen Roten Kreuz, Wasserwacht, Bergwacht, Malteser Hilfsdienst, Feuerwehr und Polizei koordinierten den ruhig verlaufenden Einsatz. Die Patientenzahl mit rund 35 Patienten ist - bedingt durch das gute Wetter - erfreulicherweise deutlich geringer ausgefallen als in den vergangenen Jahren. 

Die Bergwacht Oberbach sicherte den Start/Zielbereich mit dem Geländefahrzeug ab. Unser Rettungsfahrzeug war im Gebiet unterhalb des Neustädter Hauses eingesetzt. Außerdem unterstützen wir die Einsatzleitung in Bischofsheim mit einem Mobilen Einsatzleiter und der Besetzung des "LKLD´s", was als Einsatzleitzentrale für die eingesetzten Bergwachten fungierte. Bei angenehmer Temperatur und sehr schönem Wetter hatten auch wir Spaß bei der Arbeit.

Ein großer Dank geht auch an den Kreisverband Rhön-Grabfeld für die super Organisation und Durchführung der Sanitätsabsicherung.

 

 

 

 

 

 

!Neue Bereitschaftsleitung gewählt!

v.l.n.r.: BRK Kreisvorsitzender Dr. Alexander Siebel, stellv. Bereitschaftsleiter Pierre Martin, Bereitschaftsleiter Johannes Voll, scheidender Bereitschaftsleiter Steffen Koberstein, Regionalleiter Bruno Büchs

Bei der Wahl der Bereitschaftsleitung für die Bergwacht in Oberbach fand ein Wechsel statt. Getroffen hat sich die Bergwacht Oberbach am Freitag den 03.02.2017 im Haus der schwarzen Berge in Oberbach, Gäste waren Sandro Kirchner (MdL), Bürgermeister Gerd Kleinhenz, BRK-Kreisvorsitzender Dr. Alexander Siebel und Kreisgeschäftsführer Thomas Stadler.

 

Nach 16 überaus erfolgreichen Jahren als Bereitschaftsleiter stellte sich Steffen Koberstein diesmal nicht mehr für die nächsten vier Jahre als Bereitschaftsleiter zur Verfügung. Das Zepter ging durch einstimmigen Beschluss der Bereitschaftsmitglieder an Johannes Voll über, der in den kommenden 4 Jahren zusammen mit seinem Stellvertreter Pierre Martin an der Spitze der Bergwachtbereitschaft stehen wird.

 

Gleichzeitig 2 Flugunfälle am Hammelberg in Hammelburg

Am Freitag 06.05.16 wurde um 16:07 der Einsatzleiter Bergwacht Rhön und die Bergwacht Oberbach zu einem Gleitschirmunfall nach Hammelburg (Ufr.) alarmiert. Einsatzstichwort: Ein verletzter Gleitschirmpilot in Steilwand!

Vor Ort hat sich folgende Lage ergeben:

Ein verletzter Gleitschirmpilot ist am Ende des steil abfallenden Startplatzes beim Startabbruch unglücklich aufgekommen und hat sich ein Unterschenkeltrauma zugezogen.

An einer anderen schlecht einsehbaren Einsatzstelle östlich, unterhalb des Startplatzes an der sog. Kanzel, musste ein Drachenflieger im Steilhang notlanden. Der Drachenflieger war zum Glück unverletzt und bereits zu Fuß auf dem Weg talwärts. Nachdem der Pilot Kontakt zur Polizei aufgenommen hatte, konnte die nachalarmierte Bergwacht Waldberg und der zur Rettung im Steilhang alarmierte Windenhubschrauber Christoph 27 wieder abbestellt werden.

Den verletzten Gleitschirmpiloten konnten die zwischenzeitlich eingetroffenen Einsatzkräfte der Bergwacht Oberbach mit der Gebirgstrage zum Rettungswagen transportieren. Zeitgleich wurden zwei Einsatzkräfte mit dem Statikseil zum „Landeplatz“ des Drachenfliegers abgelassen um der Polizei und Kräften der Feuerwehr Hammelburg bei den Bergearbeiten des Fluggeräts behilflich zu sein.

Im Einsatz waren neben neun Einsatzkräften der Bergwacht Oberbach, 2 Rettungswagenbesatzungen und ein Notarzt des Bayerischen Roten Kreuzes, Einsatzkräfte der Feuerwehr Hammelburg und der Polizei Hammelburg. Das Einsatzende war um 17:45.

40 Jahre Bergwacht Oberbach - Ein Grund zum Feiern

Am 25.07. und 26.07.2015 feierte die Bergwacht Oberbach auf dem Festplatz in Oberbach ihr 40-jähriges Jubiläum. Besonders erfreulich ist es, das bei der Bergwacht Oberbach noch vier Gründerväter als Mitglieder dabei sind, und daher für die 40-jährige Mitgliedschaft von der Bergwacht Bayern ausgezeichnet werden konnten. Die vier Gründungsmitlieder sind:
• Theo Hahn,
• Alfred Henz,
• Otto Seuring,
• Kurt Ziegler.

Weiterhin wurden Mitglieder für über 25 Jährige Mitgliedschaft bei der Bergwacht ausgezeichnet:
• 38 Jahre: Wolfgang Heil
• 34 Jahre: Karl Schmitt
• 33 Jahre: Ernst Schreiner
• 29 Jahre: Andreas Bott, Jochen Burk, Martin Hahn-Enders, Frank Steigemann, Martin Voll

Die Mitglieder der Technikgruppe der Region Rhön-Spessart nutzten beide Tage um das "LKLD" Technikfahrzeug das kleine fliegende System und die Fahrzeuge Amarok, Toyota und das ATV der interessierten Öffentlichkeit vorzustellen.

Zeitgleich zum Jubliäum war Oberbach Start und Ziel des diesjährigen Wandertages durch den Truppenübungsplatz Wildflecken. Der Wandertag lockte am Samstag ca. 900 und am Sonntag ca. 2.500 Wanderer an. Die Wanderfreunde wurden im Start/Ziel auf dem Festplatz durch den Vereinsring und die Bergwacht Oberbach verköstigt.

Als weiteres "Highlight" anlässlich des Jubiläums erföffnete der Künstler Jochen Burk, der seit 29 Jahren Mitglied bei der Bergwacht Oberbach ist,  eine Bilderausstellung zum Thema "Berge in der Kunst" im Haus der Schwarzen Berge in Oberbach.

Des Fest und die Feier des Jubiläums kann die Bergwacht Oberbach als vollen Erfolg verbuchen. 

Links zur Berichterstattung in der Saalezeitung:
Bilderausstellung Jochen Burk:

www.infranken.de/regional/bad-kissingen/bad-brueckenau/Die-Farbe-von-Jochen-Burks-Bergen;art14323,1135516

Bericht über die Bergwacht:

www.infranken.de/regional/bad-kissingen/bad-brueckenau/Wachsame-Oberbacher-Bergwachtler-in-der-Not;art14323,1133539

Bericht über den Wandertag:

www.infranken.de/regional/bad-kissingen/bad-brueckenau/Wandern-auf-dem-Truppenuebungsplatz-Wildflecken;art14323,1133587

 

von links: Steffen Koberstein Bergwacht Oberbach, Jürgen Dörfler stellv. Regionalleiter, Kurt Ziegler, Alfred Henz, Theo Hahn, Sandro Kirchner MDL und stellv. Vorsitzender BRK Bad Kissingen, Dr. Alexander Siebel Vorsitzender BRK Bad Kissingen, Matthias Peiffer Geschäftsführer Region Rhön-Spessart, Gerd Kleinhenz Bürgermeister und Vorsitzender Vereinsring Oberbach (leider fehlt Otto Seuring)

Braveheartbattle 2015: Wieder mehr Einsätze für die Bergwacht Rhön/Spessart

2.541 Läufer stürzten sich in den Schlamm- diesmal bei niedrigen Temperaturen und 2,7 Grad kaltem Wasser.

Zum 6. Mal war das unterfränkische Münnerstadt Braveheartcity. 2.517 kostümierte Läufer, davon einige hundert Frauen, gingen an den Start und wurden von ca. 20. 000 Zuschauern angefeuert. Sowohl die kraftzehrenden Kriech- und Kletterhindernisse, als auch die Wat-, Schwimm- und Tauchstationen durch das eiskalte Flüsschen Lauer und das Regenrückhaltbecken „Loch Ness“, die brennenden Hindernisse und Reifenberge, die Steilhänge mit den Rückegassen und die tiefen Schlammlöcher forderten den Teilnehmern wirklich alles ab. In diesem Jahr kamen nur 66% der Teilnehmer ins Ziel, die langen Wasserpassagen zehrten zu sehr aus. Es kammen nur 1.696 Läufer als "Finisher" rechtzeitig ins Ziel.

Insgesamt waren 30 AEK, 3 Einsatzleiter, 1 Bergwachtarzt, 5 Rettungsfahrzeuge,
4 Geländefahrzeuge und das Technikfahrzeug (LKLD) im Einsatz. Steile unwegsame Rückegassen, verschlammte Auf- und Abstiege, ausgetretene Trampelpfade und vor allem die 10 Schlammlöcher mit einer Tiefe von ca 4 m forderten ihre Opfer. Es wurden 17 Patienten versorgt, (2 x Fraktur Unterschenkel, 1 x Schnittwunde am Bein, 1 x Unterkühlung mit Kreislaufkollaps und Panikattacken). Außerdem wurden der Einsatzleiter und das Einsatzfahrzeug der Bergwacht Oberelsbach kurz vor Beginn des Hauptlaufes zur laufenden Reanimation eines Waldarbeiters im benachbarten Eyershausen alarmiert. Dieser Einsatz entwickelte sich dann leider zu einer Totenbergung.

Unterkühlung und Erschöpfung waren diesmal, wetter- und wasserbedingt, das Hauptproblem und bescherten den Einsatzkräften aller Rettungsdienste insgesamt 168 Versorgungen. Die Zusammenarbeit verlief wie in den Jahren zuvor reibungslos und vorbildlich. Neben der Bergwacht mit 30 Einsatzkräften waren noch die Wasserwacht mit 57 und das BRK mit mehr als 100 Kräften im Einsatz.

Die gesamte Abwicklung des Einsatzes erfolgt im BOS-Digitalfunk – Die Bergwacht funkte innerhalb einer eigenen Gruppe. Der Einsatz der neuen Kommunikationsmittel kann als sehr positiv bezeichnet werden. Besonderer Dank gilt an dieser Stelle der TTB Bergwacht Bayern und der Mitarbeiter der ILS Schweinfurt, die den rechtzeitigen Einsatz der Funkgeräte überhaupt erst ermöglichte.

Nach einer großen „Schlammputzaktion“ beendete die Bergwacht gegen 19.00 Uhr ihren Einsatz.

 

 

Dienstplan Winter 2014/2015

Forstunfall unterhalb der Pilsterköpfe

Am 25.03.2014 wurden um 15:50 der Bergwacht Einsatzleiter Rhön und die Einsatzkräfte der Bergwacht Oberbach zu einem Forstunfall am Fuß der Pilsterköpfe (Gemeinde Oberleichtersbach) alarmiert. Ein 37 jähriger Holzrücker wurde bei der Arbeit von einem Baumstamm am Unterschenkel schwer verletzt.

Ein in der Nähe mit der Holzaufnahme beschäftigter Gemeindemitarbeiter und der Förster übernahmen die Erstversorgung des Verletzten und alarmierten Notarzt, Rettungswagen und die Bergwacht. Anschließend übernahm der Förster als Lotse die Einweisung der heraneilenden Einsatzkräfte. Die Unfallstelle befand sich ca. 1 km von Breitenbach entfernt im unwegsamen Gelände am Fuß der Pilsterköpfe. Nach der Schmerzbehandlung durch den Notarzt Bad Brückenau wurde der Patient von der Bergwacht mit der Gebirgstrage auf den Forstweg gebracht. Von dort wurde dieser mit dem geländegängigen Bergwacht Rettungsfahrzeug zum auf dem befestigten Weg wartenden Rettungswagen transportiert. Dieser Rettungswagen brachte den Patienten mit Verdacht auf Schien- und Wadenbeinfraktur ins Krankenhaus. Insgesamt waren 5 Einsatzkräfte der Bergwacht Oberbach im Einsatz, der Einsatzleiter der Bergwacht brauchte nicht anfahren da die Alarmierung und die Darstellung des Lagebildes von den Ersthelfern in vorbildlicher Weise erfolgte. Auf Grund der zeitgleichen Alarmierung von Notarzt, RTW und Bergwacht traf die Bergwacht kurze Zeit nach den beiden erstgenannten ein und konnte so den Einsatz eine Stunde nach der Alarmierung beenden.

Aktuelles

07.05.2016

Gleichzeitig 2 Flugunfälle am Hammelberg in Hammelburg

Am Freitag 06.05.16 wurde um 16:07 der Einsatzleiter Bergwacht Rhön und die Bergwacht Oberbach zu einem Gleitschirmunfall nach Hammelburg (Ufr.) alarmiert. Einsatzstichwort: Ein verletzter Gleitschirmpilot in Steilwand!

17.06.2015

Rettung eines verletzten Gelitschirmfliegers nach Absturz

Am 16.06.2015 wurde die Bergwacht Oberbach zur Rettung eines verletzten Paraglider Piloten bei Arnshausen (Bad Kissingen) alarmiert.

12.03.2015

Braveheartbattle 2015: Wieder mehr Einsätze für die Bergwacht Rhön/Spessart

Braveheart-Battle: ca. 2.541 Läufer stürzten sich in den Schlamm- diesmal bei niedrigen Temperaturen und 2,7 Grad kaltem Wasser.

22.10.2014

Muldenkipper stürzt 60 m ab

Ein Muldenkipper ist in einem Steinbruch in der Nähe von Hammelburg etwa 60 Meter in die Tiefe gestürzt. Lage macht Windeneinsatz unumgänglich.

02.05.2014

1. Mai Wanderung der Bergwacht endet mit Einsatz am Kreuzberg Gipfel

Die Bergwachten Bischofsheim und Oberbach versorgen und retten gestürzten Wanderer am Kreuzberg.

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