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Die Bergwacht Bayern ist Gründungsmitglied der Internationalen Kommission für alpines Rettungswesen.

Bergwachtler absolvieren Lehrgang - Einsatzleitung im Winter

3 Mitglieder der Bergwacht Bereitschaft Regensburg haben im Februar den Einsatzleiter Lehrgang Winter absolviert. Die drei Kameraden mussten sich im Berchtesgadener Land am Jenner in diesem dreitägigen Lehrgang so einiges an neuem Wissen aneignen. Der Lehrgang begann am Freitag um 10:00 Uhr an der Talstation der Jennerbahn, nach einem kurzen Briefing wie der Tag ablaufen würde wurden die Teilnehmer erstmals mit der Gondel zur Bergstation gebrach, von hier aus ging es mit den Tourenskiern gut eine halbe Stunde weiter zum Carl von Stahl Haus welches auf 1736 Metern liegt. An der Berghütte angekommen wurde erst mal das Gepäck auf die Zimmer gebracht um dann sofort mit dem Lehrgang beginnen zu können. Nach kurzer Verschnaufpause ging es los mit Theorie zur Lawinenkunde und anschließend sofort ins Gelände wo neben dem Abfahren im Variantengelände auch die Einschätzung der aktuellen Lawinengefahr im Vordergrund stand. Dies Erfolgte unter anderem durch die Bestimmung der verschiedenen Schneeschichten und mit dem Block-Rutschtest. Hierbei musste natürlich noch berücksichtig werden in welchem Gelände dieser Test durchgeführt wurde, ob es steil oder flach ist bzw. ob es ein Nord- oder Südhang ist. Anschließend ging nach einem Aufstieg mit den Tourenskiern wieder zur Berghütte wo es mit Theorie weiter ging.

Am Samstag wurden die Teilnehmer erst mal mit einem grandiosen Sonnenaufgang belohnt bevor es mit dem Theoriekurs weiter ging. Hier wurden Themen behandelt wie "Rettung aus aplinen Variantengelände" und die Evakuierung einer stecken gebliebenen Seilbahn, da diese nicht später in die Praxis umgesetzt werden sollten. Nachdem die Theorie am Vormittag abgeschlossen war ging man gemeinsam mit den Tourenskiern zu der Bergstation am Jenner wo man erstmal Mittagessen gab bevor es dann zum anstrengenden Teil kam. Angefangen wurde mit der Rettung aus Alpinen Varieantengelände. Hierzu wurden Verletzte ins Steilgelände abseits der Pisten gebracht, anschließend wurden die Teilnehmer in vier Rettungsteams eingeteilt. Jedes Team wurde separat zu seinem Einsatz alarmiert. Da sich die Verletzten im Steilgelände befanden war zu denen ohne Klettergurt und Seil kein Vorkommen. Man entschied hier zuerst einen Retter zum Verletzten abzulassen um die Patientenversorgung bzw. Betreuung zu gewährleisten. Parallel hierzu wurde vom Rest des Teams ein T-Anker mit Skiern aufgebaut um den Rettungsschlitten und zum verletzten abzuseilen. Nachdem der Patient sauber im Akja gelagert war, konnte man den Rettungstrupp weiter abseilen bis wieder befahrbares Gelände kam. Nachdem diese Übung durch die verschiedenen Rettungsmanschaften gemeistert wurde ging es mit dem Lift wieder nach oben, wo die Rettungsmanschaften gleich das nächste Übungsszenario erwartete. hier wurde der Stillstand einer mit Passagieren befüllten Sesselbahn simuliert. Nach einem kurzen Briefing der Rettungsteams wurden diese durch den Einsatzleiter zu den entsprechenden Stützen geschickt um von dort aus die Passagiere der Sesselbahn zu bergen. Die Evakuierung der Sesselbahn dauerte ca. 45 Minuten. Anschließend ging es zum gemeinsamen Abendessen mit Revue passieren lassen der Übungen, bevor es zu einem gemütlichen Hüttenabend weiter ging, hierbei kam von den Ausbilder überwiegend positive Resonanz.

Am Tag 3 des Lehrganges wie sollte es auch anders sein sollte es schneien und Stürmen, so dass die Lehrgangteilnehmer jede Wetterlage der Alpen mitmachen durften. An diesem Tag stand die Lawinenverschütteten Suche (LVS) auf Dem Programm. Hierzu wurden von den Ausbilder auf einem fiktiven Lawinenfeld ca. 200 x 50 Meter 5 Lebensgroße Puppen vergraben. Diese Mussten mit den unterschiedlichsten Hilfsmittel gefunden werden.
Die ersten 3 Puppen wurden durch den voraus geschickten Suchtrupp mit den LVS-Geräten auch sehr schnell gefunden. Der Verschüttete mit den Recco-Sensoren wurde als vierter nach ca. 70 Minuten der Suche gefunden. Die Überlebenschance nach so langer Zeit ist natürlich nicht mehr sehr hoch. Ganz zum Schluss wurde die Puppe mittels Sondierungskette nach ca. 1,5 Stunden gefunden. Nachdem Alle Verschütteten Puppen gefunden wurden ging es zum Mittagessen mit Abschlussbesprechung. Hier wurde den Teilnehmern auch die Urkunde zur erfolgreichen Teilnahme am Lehrgang übergeben. Zum Schluss möchten wir noch Herrn Florian Kurz gratulieren der nach Abschluss dieses Lehrganges vollwertiger und fertiger Einsatzleiter der Bergwacht Bayern ist. Den anderen Beiden Teilnehmern Gerd Pfannenstiel und Stefan Schottenheim wünschen wir viel Erfolg bei den kommen Einsatzleiter Lehrgängen.

 

Alle Jahre wieder

Wie jedes Jahr den Nikolaus in Kürn gerettet - ob der morgen mit seinen gebrochenen Haxen noch Geschenke bringen kann? Eine besondere Überraschung gab es für die Retter in diesem Jahr dank eines realistisch geschminkten Verletzten. Ein herzliches vergelts Gott auch an die Firma Rescue Train aus Nabburg, die uns mit Schminkmaterial kräftig unterstützt hat.

 

 

Vermisstensuche nimmt glückliches Ende

11/12.10.2014 Eine groß angelegte Suchaktion hielt am vergangenen Wochenende zahlreiche Einsatzkräfte von Polizei, Feuerwehr, Bergwacht, Rettungsdienst, Feuerwehr und weiteren Hilfsorganisationen auf den Trab. Im Bereich der Ortschaft Danersdorf zu Regenstauf wurde seit Freitagabend ein 71-jähriger, demenzkranker Mann vermisst. Nachdem am Samstag gegen 15 Uhr bereits die ersten Einsatzkräfte alarmiert wurden, wurden ca. 1 1/2 Stunden Später zusätzliche Kräfte hinzualarmiert.

Am Sonntag den 12.10. gegen 13.30 Uhr wurde der Vermisste neben einem Feldweg rund vier Kilometer vom Ausgangsort entfernt von einem Ehepaar gefunden. Der ansprechbare Mann wurde vorsorglich ins Krankenhaus eingeliefert. Die erschöpften aber über den positiven Ausgang erfreuten Einsatzkräfte konnten somit wieder den Heimweg antreten.

 

 

Schwerer Unfall am Frauenberg: Wanderer stürzt in die Tiefe

Am Samstag, 13. September, mussten die Rettungskräfte am Nachmittag nach Weltenburg ausrücken, dort war ein Wanderer abgestürzt.

Als die Rettungskräfte und Bergwacht an der Einsatzstelle eintrafen, fanden sie folgende Lage vor: Der Wanderer war rund 25 Meter in die Tiefe gestürzt und hatte sich wie sich später herausstellte erheblich an der Schulter verletzt. So das eine schonende Rettung notwendig wurde. Um dies so zu gewährleisten, wurde die Feuerwehr Weltenburg zur Einsatzstelle gerufen. Zusammen mit der Bergwacht gelang es den Kräften nach fast zweieinhalb Stunden, den Wanderer zu Retten und im Anschluss in ein Krankenhaus zu bringen. Die Rettung aus technischer Sicht gestaltete sich schwierig. Der Verletzte Wanderer wurde mit einer speziell für unwegsames Gelände konstruierte Trage heraufgezogen. Nur durch Errichtung eines Flaschenzuges konnte der Patient Stück für Stück den steilen rutschigen Hang mit Muskelkraft heraufgezogen werden.

 

 

Urlauber verunglückt bei Klausenhöhlen

Die Bergwachten Kelheim und Regensburg sowie die Feuerwehr Essing retten am Montag einen Mann mit schwerer Beinverletzung aus einem Hang.

Essing. Eine schwere Beinverletzung hat sich ein Urlauber am Montagvormittag nahe der Klausenhöhlen zugezogen. Er musste dann in einer aufwändigen Rettungsaktion aus dem unwegsamen Gelände geborgen werden.Die Rettungsaktion zog sich über mehrere Stunden hin. Kurz vor Mittag traf der Verletzte im Kelheimer Krankenhaus ein. Die Begleiter des Urlaubers – unter anderem sein Enkel und eine weitere Person – alarmierten gegen 9.45 Uhr die Retter. Laut Leitendem Notarzt Edward Antczak wurde der Mann in Teilnarkose mittels der Einradtrage der Bergwacht Kelheim auf den Feldweg, der parallel zum Main-Donau-Kanal verläuft, auf Höhe der Holzbrücke gebracht, wo Rettungsfahrzeuge warteten. Im Einsatz befanden sich die Bergwachten Kelheim und Regensburg sowie die Feuerwehr Essing.

 

 

Bergwacht Regensburg und Kehlheim bilden Dienstgemeinschaft für Bergrettungswache in Kehlheim

Glücklich und stolz sind das Bayerische Rote Kreuz Kelheim und ganz besonders die Bergwacht:

Seit dem Osterwochenende besetzen jeweils samstags, sonntags und an Wochenfeiertagen von 10 bis 17 Uhr mindestens zwei Ehrenamtliche der Bergwacht die neu geschaffene Einsatzzentrale. Sie ist im Roten Kreuz in der Abensberger Straße 6 untergebracht – ebenso wie die Fahrzeuge der Bergwachtler: ein speziell ausgestattetes Einsatzfahrzeug und ein Quad.
Mit diesen extrem geländegängigen Fahrzeugen können die Bergretter sowohl Material und Mannschaft an die Einsatzstelle bringen, als auch durch die spezielle Konstruktion des Fahrzeuges Patienten liegend transportieren.
Gelungen ist dies mit großer Unterstützung der Regensburger Bergwacht, deren Mitglieder selbst auch viele Dienste hier leisten.

Außerhalb der oben genannten Kernzeiten werden die Bergretter von der Integrierten Leistelle Landshut und Regensburg über Funkmeldeempfänger und Handy von zu Hause oder der Arbeit „weg alarmiert“.

BRK Vorsitzender Landrat Dr. Hubert Faltermeier ist begeistert und spricht im Zusammenhang mit der neuen Bergrettungswache „von einem ganz erheblichen Gewinn an Sicherheit im Altmühl -/Donauraum“ – gerade in den touristischen Wandergebieten und den Kletterfelsen.“

Das Hilfeleistungssystem des Bayerischen Roten Kreuzes hat im Landkreis Kelheim mit der Bergrettungswache neben dem Rettungsdienst, den Sanitätsbereitschaften mit ihren vielfältigen Einheiten und der Wasserwacht einen wichtigen und wertvollen Baustein hinzugewonnen.
Dass sich der Einsatz der Bergwacht immer wieder lohnt, hat sich letzten Freitag erst bewiesen. Auf dem Fußweg am Keltenwall kurz vor der Klostertalstraße gegenüber dem Kloster Weltenburg musste mit Hilfe der Bergwacht ein verunfallter Radfahrer aus dem unwegsamen Gelände gerettet werden.

Nun hoffen die Bergwachtler aus Regensburg und Kelheim nur noch, dass sie ihre Wache bald fertig eingerichtet haben, dazu vielleicht ein paar Spenden für die reichlich benötigte Ausstattung eingehen und auf Anfragen von Menschen, die Lust auf ein ehrenamtliches Engagement bei der Bergwacht hätten – ein ebenso interessantes wie abwechslungsreiches Betätigungsfeld

 

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