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Die Bergwacht Bayern ist Gründungsmitglied der Internationalen Kommission für alpines Rettungswesen.

Einsätze

Samstag, 25. Februar 2017

Verstiegene Personen am Heimgarten und Rabenkopf

Wanderer sind abseits der bekannten Wanderwege unterwegs

Am Samstag, den 25. Februar 2017 wollte eine ca. 30-jährige Frau aus München von Kochel aus nach Lenggries wandern. Sie wählte dazu eine Route über das Feuereck, einem Nebengipfel südlich des Rabenkopfs. Auf einer Höhe von etwa 1100 m geriet sie in unwegsames Gelände und alarmierte über die Leitstelle Weilheim die Bergwacht Kochel. Nach telefonischer Kontaktaufnahme konnte ihr Standpunkt nach einiger Zeit lokalisiert werden. Die Bergwachtler machten sich u.a. mit dem Quad auf den Weg und konnten sie so sicher ins Tal bringen.

Eine ähnliche, aber weitaus anspruchsvollere Situation ergab sich bereits am Wochenende vorher am So., den 19. Februar 2017. Zwei Wanderer gerieten beim Abstieg vom Heimgarten in das sehr steile Gelände oberhalb der sogenannten Klause im Deiningsbach. Einer von ihnen rutschte dabei aus und zog sich eine Unterschenkelfraktur zu. Aufgrund des absturzgefährdeten Geländes war der Einsatz eines Rettungshubschraubers mit Winde erforderlich. Der zufällig in Murnau verfügbare Christoph Nürnberg brachte neben dem Notarzt zwei Bergwachtler zur Unfallstelle, die neben der Erstversorgung mit Fixseilen die Sicherheit der Einsatzkräfte gewährleisteten. In einem ersten Flug wurden Patient, Arzt und ein Bergwachtler ins UKM Murnau ausgeflogen. Der zweite wurde dann zusammen mit dem Begleiter des Verunfallten vom RTH Christoph Murnau „abgeholt“, da ein sicherer Abstieg von der Einsatzstelle aufgrund des extrem ausgesetzten Geländes nicht möglich war.

Einen klassischen Fehleinsatz gab es Ende Januar zu verbuchen. Eine Gruppe von Wanderern versäumte die letzte Talfahrt der Herzogstandbahn und trat daraufhin zu Fuß über den Weg H2 den Abstieg zur Talstation an. Dabei gerieten sie in die Dunkelheit und nahmen auf einer Höhe von 1.000 m Kontakt mit der Leitstelle auf, welche die Bergwacht alarmierte. Noch auf dem Weg der Einsatzkräfte zur Talstation ergab ein weiterer Rückruf bei der Gruppe jedoch, dass sie weiter abgestiegen und bereits an der Talstation angekommen waren.

Autor: BW Kochel a. See

Christoph Nürnberg (Quelle: www.drf-luftrettung.de)

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