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Einsätze

Sonntag, 22. August 2010

4 Einsätze für die Bergwacht Kochel

4 Einsätze mit Hubschraubereinsatz innerhalb einer halben Woche für die Bergwacht Kochel im Einsatzgebiet Herzogstand.

1. Am Mittwoch wurde ein verletztes 5-jähriges Kind mit Platzwunde am Kopf auf dem Herzogstand gemeldet. Der angeforderte Rettungshubschrauber Christoph 1 aus München nahm auf dem Weg zum Einsatzort einen Bergwachtmann in Kochel auf. Nachdem das Kind versorgt war, wurde es mit dem Hubschrauber ins Tal geflogen und dort an den Rettungswagen übergeben. 

2. Am Freitag erlitt ein 70-jähriger Patient auf dem Gratweg vom Herzogstand zum Heimgarten eine akute Kreislaufschwäche mit kurzer Bewusstlosigkeit. Der Rettungshubschrauber Christoph Murnau brachte zuerst eine Einsatzkraft der Bergwacht und den Notarzt zur Erstversorgung zum Gratweg. Beim zweiten Anflug wurden ein weiterer Bergwachtmann mit Bergesack und der Rettungsassistent an der Unfallstelle abgesetzt, um den Patienten sicher im Bergesack zu lagern. Der Patient wurde anschließend zusammen mit dem Notarzt vom Hubschrauber mit der Winde aufgenommen und auf direktem Weg in die Unfallklinik nach Murnau geflogen.  

3. Während die Bergwachtmänner und der Rettungsassistent auf den Hubschrauber aus Murnau warteten, wurden sie von Bergwanderern aufmerksam gemacht, dass in einiger Entfernung eine Person mit starken Kreislaufproblemen und Krämpfen im Oberschenkel sitzen würde. Die Mannschaft machte sich sofort auf den Weg und versorgte den ca. 40-jährigen Wanderer. Aufgrund des Zustandes des Patienten wurde dieser mit seinem Begleiter mit der Winde aufgenommen und zum Bergwachtlandeplatz in Kochel transportiert. Die Personen wurden im Depot der Bergwacht Kochel mit Getränken versorgt und anschließend nach Walchensee zu ihrem Auto gebracht. 

4. Am Samstag erreichte die Bergwacht Kochel durch die Leitstelle Oberland die Meldung über eine abgestürzte Person am Weg von der Herzogstandbahn zum Herzogstandhaus (H2). Ein SAR-Hubschrauber der Bundeswehr, der sich gerade auf dem Rückflug von einem Einsatz in Garmisch befand, wurde alamiert, da sonst kein Rettungshubschrauber verfügbar war. Nach einer Einsatzbesprechung am Bergwacht-Landeplatz in Kochel wurden der Einsatzleiter und ein Rettungsassistent der Bergwacht zur Einsatzstelle geflogen. Danach wurden der alarmierte Bergwachtarzt und weitere Einsatzkräfte  zur Unfallstelle verbracht, die sich in sehr exponierten Gelände  unterhalb vom Herzogstandhaus befand  und den Aufbau eines Seilgeländer zur Sicherung der Einsatzkräfte nötig machte. Gleichzeitig wurde der Patient durch die Retter vor Ort versorgt. Der zwischenzeitlich wieder verfügbare Rettungshubschrauber Christoph Murnau setzte zusätzlich noch den Notarzt und die Rettungsassistentin ab. Der schwer verletzte 70-jährige Patient wurde unter schwierigsten Bedingungen in der vorbereiteten und gesicherten Bergesack verbracht und dann vom Christoph Murnau mit der Winde aufgenommen und in die Unfallklinik Murnau geflogen. Nach der Bergung des Patienten wurden die 5 Bergwachtmänner und der Bergwacht-Notarzt Dr. Fertl vom SAR-Hubschrauber an der Einsatzstelle ebenfalls mit der Winde aufgenommen und ins Tal gebracht.

Autor: BW Kochel

Bilder von den Einsätzen am Herzogstand (Bilder: Roland Stadler, BW Kochel)

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