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Einsätze

Freitag, 3. Juli 2009

Großalarm für die Rettungskräfte im Loisachtal

Bei der Rettungsleitstelle Weilheim lautete die Meldung vom Donnerstag, 2.7: "Steinlawine von den Ausläufern des Jochbergs über den Fahrweg zwischen Urfeld und Sachenbach (am Ufer des Walchensees). Mehrere Fahrzeuge sind verschüttet!"

Sofort wurden sämtliche zuständigen Rettungkräfte alarmiert: Der Organisatorischen Leiter Rettungsdienst (OrgEL), die Bergwachteinsatzleitung Loisachtal-Nord mit der Bergwacht Kochel, die Rettungshubschrauber "Christph Murnau" und "Christoph I ( aus München)", Polizei, die Freiwilligen Feuerwehren aus dem umliegenden Bereichen, verschiedene Rettungswägen aus dem Landkreis, die Wasserwacht Walchensee und "schnelle Einsatzgruppen" verschiedener Rettungseinheiten.

Auch die Bundeswehr, die mit ca. 150 Mann zu Fallschirmspringer-Übung am Kochelsee war stellte ihre gesamte  Mannschaft zur Verfügung. Zuerst ging es darum die Unfallstelle zu lokalisieren. Eine Aufgabe für den in Murnau stationierten Rettungshubschrauber. Er flog systematisch die vermutete Einsatzstelle ab und zog danach immer weitere Suchkreise. Zum Glück vergeblich. Auch konnte weder die Wasserwacht von der Seeseite oder die Bergwacht von der Landseite etwas ungewöhniches feststellen. Es wurde lediglich ein zirka tischgroßer Felsbrocken entdeckt, der von oberhalb auf die Straße zwischen Urfeld und Sachenbach abgerutscht ist.

Nachdem auch die Befragung der Spaziergänger nichts weiteres ergab was auf in Unfall hinwies wurde der Einsatz abgebrochen. Weitere anrückende Einsatzkräfte wurden abbestellt und die bereits angekommenen machten sich auf den Heimweg.

Bergwacht Kochel

 

Autor: R. Gratzl, Bergwacht Kochel

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