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Die Bergwacht Bayern ist Gründungsmitglied der Internationalen Kommission für alpines Rettungswesen.

Bergwachtärzte

Aktuell gibt es in der Bergwacht Garmisch-Partenkirchen 18 Bergwachtärzte, wovon drei noch im Anwärterstatus sind. Diese auf die medizinische Versorgung im unwegsamen Gelände spezialisierte Gruppe setzt sich aus Ärzten verschiedener Fachabteilungen (Anästhesie, Unfallchirurgie/Orthopädie, Innere Medizin, Gynäkologie, Kinderheilkunde) des Klinikums Garmisch-Partenkirchen und der BG Unfallklinik Murnau und aus niedergelassenen Ärzten (Allgemeinmedizin, Kinderheilkunde) zusammen.

Seit der Einführung einer Handy-Alarmschleife im Jahr 2009, an der außer Garmisch-Partenkirchen auch die Bergwacht Grainau, Krün, Mittenwald und Loisachtal teilnehmen, sind stetig steigende Einsatzzahlen zu verzeichnen. Im Jahr 2011 waren es 90 Bergwachtarzt-Einsätze.

Zusätzlich zur Bergrettung beteiligen sich die Bergwachtärzte an der Betreuung von Sportveranstaltungen, so zum Beispiel 2011 bei der FIS Alpinen Ski WM und dem Zugspitz Ultratrail.

Auch in die medizinischen Ausbildung der Bergwachtkameraden sind die Bergwachtärzte regelmäßig eingebunden. In der Winterausbildung wurden zum Beispiel Vorträge zu den Themen "Chirurgische Notfälle", "Spezielle Notfälle im Bergrettungseinsatz" und "Akute Herz-Kreislauf-Erkrankungen" gehalten.

Und die eigene Aus- und Weiterbildung kommt ebenfalls nicht zu kurz: Im Sommer 2009 fand ein Bergwachtärztekurs der Region Hochland statt, vor dem Ski Weltcup 2010 und der Ski WM 2011 wurden jeweils spezifische Einsatzszenarien im ZSA Bad Tölz geübt. Für 2012 sind ein erneutes Training in Bad Tölz (07.01.2012), ein Kurs mit dem Thema "Medizinische Versorgung unter schwierigen Bedingungen" (16.06.2012) und ein erneuter Bergwachtärzte-Lehrgang (22.-24.06.2012) geplant. Selbstverständlich nehmen die Ärzte auch an den Ausbildungsveranstaltungen der Bergwacht Garmisch-Partenkirchen gemeinsam mit ihren Kameraden teil.

Voraussetzungen für den Einsatz als Bergwacht-Notarzt:

  • Fachkunde Rettungsdienst oder Zusatzbezeichnung Notfallmedizin
  • abgeschlossene Bergwacht-Ausbildung
  • Grundausbildung Luftrettung und jährliche Sicherheitsunterweisung
  • ein hohes Maß an bergsportlichem Engagement

Wir freuen uns über interessierte Ärzte in jedem Ausbildungsstand, die unserem Team beitreten möchten. Kontaktaufnahme über bergwacht.ga-pa(at)t-online.de

DSV-Skiwacht

Wintersportler sind in Garmisch-Partenkirchen in besten Händen. Von Dezember bis Ende April sind bei uns 11 DSV-Skiwachtmänner für die Sicherheit der Skifahrer, Snowboarder und Langläufer im Einsatz. Eingespielte Teams mit hochqualifizierter Ausbildung und Erfahrung sorgen, in Zusammenarbeit mit unserer Bergwacht, für den reibungslosen Ablauf im Wintergeschehen. Das vorrangige Ziel der DSV-Skiwacht ist es, Unfälle durch präventive Maßnahmen u verhindern.

Die Mitarbeiter der Stiftung Sicherheit im Skisport (SIS) sind ausschließlich ausgebildete Bergwachtfrauen und -männer. Eine Zusammenarbeit, von der beide Partner profitieren. Die Finanzierung der DSV-Skiwacht wird durch die Stiftung SIS ermöglicht. So werden die Mitarbeiter der Skiwacht im Fall von Verletzungen in ihrer Funktion als Bergwachthelferinnen und -helfer tätig.

Die Stiftung Sicherheit im Skisport (SIS) ist eine öffentliche rechtsfähige Stiftung des Bürgerlichen Rechts. Sie wurde 1975 errichtet und vom Bayrischen Staatsministerium für Unterricht und Kultus genehmigt. Gründer waren die Freunde des Skisports e.V. im DSV (FdS) aktiv und der Deutsch Skiverband e.V. (DSV), die zusammen über eine Million Skisportler in Deutschland betreuen.

Die FdS/DSV aktiv ist außerordentliches Mitglied des DSV und eine reine Freizeitsportorganisation für den Skisport mit ca. 330.000 Einzelmitgliedern. Unter dem Dach des DSV als Spitzenorganisation des Skisports in Deutschland sind über 700.000 Skiportleer in ca. 3700 Skivereinen zusammengefasst.

Die ARAC Sportversicherung unterstützt die Arbeit der Stiftung Sicherheit im Skisport.

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Bergwacht-Zentrum für Sicherheit und Ausbildung

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