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Die Bergwacht Bayern ist Gründungsmitglied der Internationalen Kommission für alpines Rettungswesen.

Einsatz-Archiv 2015 der Bergwacht Oberstaufen

Drei  Einsätze in Folge am 31.10.2015

Geländefahrzeug unterm Hochgrat (1834m)

Reanimation am Hochgrat für 71-jährigen Wanderer leider erfolglos

Alarmierung der Bergwacht Oberstaufen am 31.10.2015 um 14.07 Uhr zu einem verletzten 11-jährigen Buben, der sich am Hündle eine schmerzhafte Knöchel-Luxations-Fraktur zuzog. Erstversorgung durch Staufner Bergretter, aufgrund der großen Schmerzen Nachforderung RTH C17 und Flug ins Krankenhaus nach Kempten.

Als C17 in Kempten gerade wieder einsatzklar war kam die nächste Meldung: bewußtlose Person am Gipfel des Hochgrat. RTH C17 nimmt am Hündle einen Staufner Bergwächtler und fliegt zum Hochgrat. Am ausgesetzten Gratweg gelingt es dem erfahrenen Piloten, Bergretter und Notarzt im Schwebeflug in der Nähe des Patienten aussteigen zu lassen. Die Reanimationsversuche bleiben jedoch erfolglos, der Patient verstirbt noch an der Unfallstelle an Herz-Kreislauf-Versagen. Die drei Angehörigen werden von der Bergwacht zur Talstation gebracht und vom KID Berg betreut. Da der angeforderte Polizeihubschrauber zur Bergung der Leiche seinen Anflug im dichten Nebel vor Kempten abbrechen muß, wird die Bergung mittels Gebirgstrage und Abseilen vorgenommen. Hierzu sind 6 Bergwächtler bis in die Dunkelheit hinein beschäftigt.

Parallel zur Reanimation am Gipfel wird eine 71-jährige Wanderin am Wasserfall am Hochgrat mit dem Geländefahrzeug geborgen. Der steile Abstieg überforderte ihre Knie und sie konnte  nicht mehr gehen.

Insgesamt waren am Einsatz beteiligt:
•    8 Mann der Bergwacht Oberstaufen
•    Rettungshubschrauber Christoph 17 aus Kempten
•    KID-Berg der Bergwacht Allgäu
•    Zwei Beamte der Polizeistation Oberstaufen

BW Oberstaufen/31.10.2015

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