Mitglieder-Login

Passwort vergessen?

 

 

Die Bergwacht Bayern ist Gründungsmitglied der Internationalen Kommission für alpines Rettungswesen.

Archiv Aktuelles 2016

Unterordner mit archivierten älteren Artikeln der Rubrik "Aktuelles" aus dem Jahr 2016.

12.03.2016

Hubschraubertraining mit der DRF

Drei unserer aktiven Einsatzkräfte hatten am Samstag 12.03.2016 die Gelegenheit, die Luftrettung mit einem richtigen Hubschrauber zu trainieren. Die DRF kam dazu mit dem in Nürnberg stationierten Rettungshubschrauber Christoph 27 zur Bergwachthütte nach Enzendorf in der Hersbrucker Schweiz. Der Hubschrauber Christoph 27 verfügt über eine Außenwinde und kommt bei Bergwacht Einsätzen in der Fränkischen Schweiz auch häufiger zum Einsatz. Deshalb ist es wichtig, dass unsere Einsatzkräfte den Ernstfall regelmäßig üben. An der Ausbildung nahmen neben Einsatzkräften aus verschiedenen Bergwachtbereitschaften im Frankenjura auch Notärzte teil, die Dienst auf dem Christoph 27 haben, um den reibungslosen Ablauf für den Einsatzfall zu trainieren.

Der Hubschrauber flog reihum mehrere Übungsstationen an, an denen beispielsweise das Absetzen eines Bergretters mit Notarzt, das Aufwinschen eines Patienten im Luftrettungssack, das Absetzen des Patienten am Landeplatz und die Kapprettung geübt wurden. Außerdem wurde speziell der Umgang mit dem neuen Antirotationsruder am Luftrettungssack geübt, das beim Aufwinschen des Luftrettungssacks die Antirotationsleine ersetzt.

Ein paar Bilder gibt es auch noch in der Bildergalerie

21.02.2016

Winterprüfung am Ochsenkopf

Am vergangenen Wochenende, 19. bis 21.02.2016, nahmen vier Anwärter der Bergwacht Erlangen an der Winterprüfung der Region Frankenjura mit Erfolg teil. Die Prüfung fand - wie üblich - am Ochsenkopf im Fichtelgebirge statt.

Im Laufe der drei Tage standen sowohl theoretische als auch praktische Fertigkeiten zur Rettung im winterlichen Gelände auf dem Prüfstand. Die Teilnehmer starteten am Freitagabend mit einem schriftlichen Test. Samstag und Sonntag mussten drei praktische Stationen auf der Skipiste und im umgebenden Steilgelände des Skigebietes am Ochsenkopf absolviert werden. Auf der Skipiste wurde die medizinische Versorgung und der sichere Abtransport eines Patienten mit dem Akja - einem speziellen Rettungsschlitten - geprüft. Im steilen und verblockten Gelände abseits der Pisten wurde in Teams à sechs Personen die technische Rettung mit Seilen, Flaschenzügen und weiteren Hilfsmittel umgesetzt. Dazu kam auch die Erstversorgung des Patienten, die in diesem Gelände eines speziellen Trainings bedarf. An einer weiteren Station musste eine fiktive Lawinenverschüttung zweier Personen bearbeitet werden. Dazu sollten in höchstens sieben Minuten zwei Attrappen mit dem Verschüttetensuchgerät gefunden und sondiert werden. Die Bergwacht Bayern legt einen bayernweit einheitlichen Standard für die Ausbildung der Retter fest, somit wird in allen Regionen auch die Verschüttetensuche geprüft. Temperaturen knapp unter Null, Schneefall und starker Wind erforderten am Samstag routiniertes Arbeiten um die Transportzeiten gering zu halten. Am Sonntagvormittag dominierten Plusgrade und durchgehender Regen - dies bremste aber weder Motivation noch Ausdauer der Teilnehmer und Prüfer. Gegen 14 Uhr am Sonntagnachmittag hieß es für alle Prüflinge "bestanden". Mit der Winterprüfung haben zwei Anwärter unserer Bereitschaft den Status der "Aktiven Einsatzkraft der Bergwacht Bayern" erlangt und sind nun uneingeschränkt für den Rettungseinsatz verfügbar.

13.02.2016

Fachmodul Einsatzleitung Winterrettung 2016

Dieses Wochenende machten sich zwei Kameraden der Bergwacht Erlangen auf den Weg zur Jennerbahn in Schönau am Königsee, um am Lehrgang Einsatzleitung Winter der Bergwacht Bayern teilzunehmen. Der Lehrgang dient dem Einsatzleiter bei der Entscheidungsfindung und der Risikoreduzierung bei Einsätzen.

Lehrgangsinhalt war am Freitag neben der Skitour auf das Stahlhaus am Jenner unter anderem Risikomanagement Winter mit lokaler Risikobewertung der Lawinengefahr und Ermittlung der lokalen Gefahrenstufe in Theorie und Praxis.
Am Samstag stand dann Logistik und Organisation bei einem Lawineneinsatz mit Einsatzleitertraining und die Rettung aus schwierigem Variantengelände sowie der Alarmplan Seilbahnevakuierung mit einer Einsatzübung zur Evakuierung von Seilbahnen auf dem Plan. Am Sonntag wurde die Einsatzleitung bei einem Lawineneinsatz und verschiedene Suchmethoden und Strategien geübt.

Ein sehr schöner und lehrreicher Lehrgang mit vielen anderen Kollegen aus verschiedenen Bereitschaften in ganz Bayern und Sachsen. Weiter geht's in diesem Jahr noch zu einem Zentralmodul an der die rechtlichen Grundlagen und Verfahren der Einsatzleitung gelehrt werden, bevor es dann weiter zu einem Sommermodul geht, an dem wieder die praktischen Tätigkeiten im Vordergrund stehen. Am Ende geht es dann noch in die Integrierte Leitstelle zu einem Praktikum, um den Ablauf und die Struktur besser zu verstehen. Alles in allem sind es dann wieder vier Wochenenden bis zum Abschluss der Ausbildung zum Einsatzleiter der Bergwacht Bayern.

31.01.2016

Wintereignungstest in Bad Tölz

Die Vorfreude auf ein paar Tage Skifahren und Skitourengehen war bei den vier Anwärtern groß. Vor allem der Saisonauftakt Anfang Dezember im Stubaital zeigte den Anwärtern, welche Möglichkeiten, aber auch welche Gefahren abseits präparierter Pisten anzutreffen sind.

Am Mittwoch, den 27.01.2016 ging es bereits um fünf Uhr morgens vollbepackt und mit viel Hoffnung auf Schnee nach Bad Tölz, zusammen mit zwei Kameraden aus Fürth. Nach der Begrüßung der insgesamt 16 Teilnehmer aus der Region Frankenjura war das erste Ziel das Skigebiet Brauneck.

Am ersten Tag stand zunächst Skikurs auf dem Plan und in Kleingruppen konnten sogar die versierten Skifahrer noch Einiges zur Verbesserung ihrer Skitechnik lernen. Mit vielen Übungen, Verständnis und Witz zeigte das Ausbilderteam, das Skikurs enorm viel Spaß machen kann. Am zweiten Tag ging es dann als Einstimmung auf die Skitour am Samstag entlang der Skipiste 900Hm von Wegscheid bis zum Brauneckhaus. Nach einer ordentlichen Brotzeit am Gipfelkreuz stand am Nachmittag Schneeprofil graben, Verschüttetensuche und der Umgang mit der persönlichen LVS Ausrüstung auf dem Programm.

Da es am Freitag Vormittag leider zu Regnen begann, wurde kurzerhand die Theorieprüfung eingeschoben, um am Nachmittag bei Sonnenschein wieder auf der Piste an der Skitechnik zu feilen. Aufgrund der geringen Schneehöhe wurde am Freitag Abend bei der Ausarbeitung der Tourenplanung eine Skitour zum Wetterkreuz im Kühtai ausgewählt.

Trotz Lawinenwarnstufe drei ging es am frühen Samstagmorgen los. Der Aufstieg dauerte drei Stunden, wobei die Gefährdungsbereiche unterwegs immer wieder bewertet wurden, um dann am Gipfelkreuz ein herrliches Bergpanorama genießen zu dürfen.

Abschließend stand am Sonntag noch die praktische Prüfung auf dem Programm, was aber nach der ordentlichen Vorbereitung durch die Bereitschaft und die Ausbilder vor Ort für die Anwärter kein Problem mehr darstellte...

Wir gratulieren unseren Anwärtern zum bestandenen Winter-Eignungstest.

26.01.2016

Fortbildung der Unterstützungsgruppe Sanitätseinsatzleitung

Am Dienstag trafen sich die Mitglieder der Erlanger Unterstützungsgruppe Sanitätseinsatzleitung (UG-SanEL) zur ersten Fortbildung im Jahr 2016.

Nach ein paar organisatorischen Punkten stellten Kollegen des Führungsdienstes der Bergwacht Erlangen das (gemeinsam von den Bergwachten Erlangen und Fürth) betriebene Technikfahrzeug vor. Die Kurzbezeichnung LKLD (Lokalisation, Kommunikation, Lagebeschreibung und Dokumentation) sagt schon ziemlich genau, was die Einsatzgebiete dieses Fahrzeuges sind. Das umgangssprachlich „Suchfahrzeug Frankenjura“ genannte Fahrzeug ist mit Analog-, Digital- und Flugfunk sowie Laptops ausgestattet. Für Sucheinsätze hat es GPS-Geräte, Suchscheinwerfer und eine Wärmebildkamera an Bord. Die Kollegen werden regelmäßig für Sucheinsätze angefordert – könnten aber auch, da es sich um ein geländegängiges Fahrzeug handelt, als Abschnittsleitung im Gelände eingesetzt werden. Nach einem kurzen Vortrag wurden die Einsatzmöglichkeiten diskutiert und im Anschluss das Fahrzeug besichtigt.

Besondere Aufmerksamkeit wurde dabei der Wärmebildkamera zuteil, die gleich für ein kreatives Gruppenfoto genutzt wurde. Vielen Dank an die Kollegen der Bergwacht Erlangen für die interessante Fortbildung – wir sind gespannt, wann sich der nächste gemeinsame Einsatz ergibt!

16.01.2016

Winter-Ausbildungstag am Ochsenkopf

Am Samstag, den 16.01.2016 machten wir uns mit einigen Ausbildern, Einsatzkräften und Anwärtern für unseren Winter-Ausbildungstag auf den Weg zum Ochsenkopf ins Fichtelgebirge. Der Ausbildungstag sollte unsere Anwärter auf den bevorstehenden Wintereignungstest bzw. die Winterprüfung vorbereiten. Nachdem es in den letzten Tagen nochmal geschneit hatte, konnten wir uns heuer nicht über zu wenig Schnee am Ochsenkopf beklagen und es herrschten schöne winterliche Bedingungen.

Am Vormittag wurde auf der Piste der Umgang mit dem Akja geübt, wie man einen Patienten sicher im Akja verpackt und mit dem Akja fährt. Am Nachmittag wurde abseits der Piste die Lawinenverschüttetensuche in steilerem Gelände geübt, was angesichts des teilweise hüfttiefen Schnees eine anstrengende Wühlerei war. Außerdem wurde die Rettung eines Patienten im steilen winterlichen Gelände geübt. Dabei galt es unter Anderem, als Team zusammenzuarbeiten, den Akja zu sichern und zum Patienten abzulassen, den Patienten im Akja zu verpacken und dann wieder nach oben zu ziehen.

Insgesamt ein lehrreicher Tag, der allen Beteiligten Spaß gemacht hat. Vielen Dank an dieser Stelle an alle, die zum Gelingen unseres Winter-Ausbildungstags beigetragen haben.

06.01.2016

Lichterprozession in Pottenstein

Auch dieses Jahr zog die weitbekannte Lichterprozession in Pottenstein wieder zahlreiche Schaulustige an. Traditionell übernahm die Bergwacht Pottenstein dabei die notfallmedizinische Einsatzleitung dieser Veranstaltung. Zur Unterstützung waren heuer auch wieder Einsatzkräfte und Fahrzeuge aus den Bergwachten Kulmbach, Nürnberg und Erlangen mit dabei. Nach einer Einsatzbesprechung in der Bergrettungswache schwärmten die Teams und Fahrzeuge auf ihre Positionen in und um Pottenstein aus. Gegen 17Uhr wurden die etwa 1000 Holzfeuer an den Felshängen entzündet und den rund 20.000 Besuchern bot sich ein spektakuläres Lichtermeer, während sich unten im Ort die Prozession durch Pottenstein schlängelte. Für uns verlief die Veranstaltung sehr ruhig - lediglich zu Beginn musste eine Person mit internistischen Problemen und gegen Ende eine Person mit einer Knöchelfraktur versorgt und ins Krankenhaus gebracht werden. Die Veranstaltung wurde komplett über Digitalfunk abgewickelt und es gab dabei keinerlei Probleme - obwohl auch noch zahlreiche Einsatzkräfte von Feuerwehr und Polizei ebenfalls vor Ort waren. Nachdem die Feuer abgebrannt und sich Pottenstein von den zahlreichen Besuchern wieder geleert hatte, traf man sich noch auf der Bergwachthütte zu einem gemeinsamen Abendessen, bevor die auswärtigen Einsatzkräfte wieder ihren Heimweg antraten.

01.01.2016

Innenminister Herrmann ehrt Bergwachtler für 25 Jahre Ehrenamt

25 Jahre Ehrenamt

Den Silvesterbesuch bei den Erlanger Rettungsorganisationen hat der Bayerische Innenminister Joachim Herrmann dazu genutzt, um langjährige Mitglieder von BRK, DLRG und der Bergwacht auszuzeichnen.

Der Innenminister lobte dabei auch sehr den Einsatz der rund 450.000 Ehrenamtlichen in Bayern, ohne deren Unterstützung beispielsweise der G7 Gipfel vom Freistaat Bayern nicht so erfolgreich gemeistert werden könnte.

Für 25 Jahre Ehrenamt wurden die Erlanger Bergwachtler Helmut von Bernuth und Boris Üblacker ausgezeichnet.

 

WissensBox-LOGIN

____________________

weitere Informationen

 

 

 

Bergwacht-Zentrum für Sicherheit und Ausbildung

Bergwacht-Zentrum