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Die Bergwacht Bayern ist Gründungsmitglied der Internationalen Kommission für alpines Rettungswesen.

Unsere Einsätze

Hier finden Sie kurze Berichte zu unseren Einsätzen.

Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass unsere Einsatzkräfte in der Regel keine Zeit haben, um hochwertige Bilder während unserer Einsätze aufzunehmen. Deshalb müssen wir manchmal auch auf Archivbilder oder Bilder anderer Augenzeugen zurückgreifen. Außerdem geben wir aus Datenschutzgründen hier keine Details zu unseren Einsätzen bekannt.

Berichte zu unseren sonstigen Aktivitäten und Neuigkeiten finden Sie unter Aktuelles.

30.06.2018

Gestürzter Motorradfahrer bei Drügendorf

Am Samstag, den 30.06.18 wurden die Bergwacht Erlangen und Fürth um 13:45 Uhr zum Einsatz alarmiert. Einsatzmeldung war ein gestürzter Motorradfahrer zwischen dem Flugplatz Feuerstein und Drügendorf im unwegsamen Gelände. Da der Handyakku des Anrufers leer war, konnte er nicht mehr auf Rückfragen reagieren oder genauere Angaben zu seiner Position machen.

Um den Motorradfahrer schnellstmöglich zu finden, wurden deshalb die Feuerwehren aus Drügendorf und Drosendorf angefordert und das Suchfahrzeug der Bergwacht Frankenjura. Außerdem wurden weitere Fahrzeuge der Bergwacht Bamberg und Forchheim nachgefordert, ebenso wurde ein Polizeihubschrauber zur Unterstützung der Suche hinzugezogen. Im weiteren Verlauf wurde vom Einsatzleiter Rettungsdienst die SEG Betreuung angefordert.

Der Patient wurde nach circa zwei Stunden zwischen dem Flugplatz Feuerstein und Niedermirsberg gefunden, worauf der verletzte Motorradfahrer von der Bergwacht erstversorgt und vom Rettungsdienst in die Klinik gebracht wurde. Insgesamt waren 18 Einsatzkräfte der Bergwacht aus den Bereitschaften Amberg, Bamberg, Bayreuth, Erlangen, Forchheim, Fürth und Lauf im Einsatz. Außerdem waren drei Fahrzeuge der Feuerwehren Drosendorf und Drügendorf, eine Polizeistreife, die SEG Betreuung und ein Polizeihubschrauber im Einsatz.  

19.06.2018

Abgestürzter Kletterer in Gößweinstein

Am heutigen Dienstag alarmierte gegen 11.30 Uhr die integrierte Leitstelle Bamberg mit dem Meldebild „Abgestürzter Kletterer am Felsen Napoleon“ mehrere Rettungskräfte nach Gößweinstein.

Neben Polizei und Rettungsdienst fuhr auch die Bergwacht Forchheim zu diesem Einsatz an. Die Bergwacht Erlangen unterstützte die Forchheimer Kameraden mit zwei Einsatzkräften und die Bergwachten Bamberg sowie Pottenstein mit jeweils einer Einsatzkraft.

Nach einer ersten Beurteilung der Lage sowie Rücksprache mit dem Rettungsdienst, wurde der Rettungshubschrauber Christoph 27 zur Windenrettung nachgefordert. Der Verunfallte wurde aufgrund des sehr steilen Geländes mit einer gesicherten Gebirgstrage an den Wandfuß gebracht und konnte dort von einem Luftretter der Bergwacht mittels Hubschrauber-Seilwinde aufgenommen werden.

Der Patient wurde zur weiteren Behandlung in ein Erlanger Krankenhaus geflogen. Die Einsatzkräfte waren in diesen Einsatz rund zwei Stunden eingebunden.

09.06.2018

Kletterunfall am Röthelfels

Am 09.06. wurde der Einsatzleiter Bergwacht durch die Leitstelle Bamberg zu einem Kletterunfall am Röthelfels alarmiert. Aus bislang ungeklärter Ursache war eine Kletterin beim Abseilen/Ablassen aus ca. 10m Höhe in unwegsames Gelände abgestürzt und hatte sich dabei schwere Verletzungen zugezogen.

Zu diesem Zeitpunkt regnete es im gesamten Wiesenttal stark. Vor allem die Wetterlage am Röthelfels war unklar. Die Befahrbarkeit der Waldwege war vermutlich stark eingeschränkt, ebenso die Begehbarkeit der Wege, die zu den Felsen führen. Deshalb alarmierte der Einsatzleiter Bergwacht sofort die Bergwachten Fürth, Forchheim und Erlangen. Ebenso wurde das geländegängige Rettungsfahrzeug der Bergwacht Forchheim nachgefordert.

Bei Ankunft am Bereitstellungsraum traf bereits der Rettungshubschrauber Christoph 27 ein. Die Kameraden der Bergwacht Fürth übernahmen zusammen mit dem HVO Gößweinstein und der RTW Besatzung die Erstversorgung der Patientin.
Der Notarzt des Rettungshubschraubers wurde bodengebunden mit einem Fahrzeug ebenfalls zur Patientin gebracht. Von den anderen Bergwachtkameraden wurden Materialtransport und Absicherung übernommen. Der Hubschrauber wurde in der Zwischenzeit für den Winchvorgang vorbereitet.

Nachdem der Notarzt ausreichend Schmerzmedikamente verabreicht hatte, wurde die Patientin mit Hilfe der Schaufeltrage in den Luftrettungssack umgelagert und gesichert zum Aufwinchpunkt transportiert. Ein Luftretter der Bergwacht Erlangen wurde an der Winde des Hubschrauber abgelassen, nahm die Patientin im Luftrettungssack auf und beide wurden am Bereitstellungsraum wieder abgesetzt. Nach weiterer Versorgung durch den Notarzt wurde die Patientin dann ins Uniklinikum nach Erlangen geflogen.

Wir danken den eingesetzten Rettungskräften der Bergwachten Fürth, Forchheim und Erlangen sowie dem HVO Gößweinstein, der Rettungswagenbesatzung des ASB Gräfenberg, dem Einsatzleiter Rettungsdienst und der Besatzung des Christoph 27 für die gute Zusammenarbeit.

07.04.2018

Kletterunfall bei Gößweinstein

Eine achtköpfige Kletter-Gruppe ist am Samstag an der "Breitenberger Südwand" bei Gößweinstein (Lkr. Forchheim) unterwegs gewesen, als sich ein 25-Jähriger bei einem Sturz verletzte.

Gegen 12 Uhr Mittags löste daraufhin die Integrierte Leitstelle in Bamberg Alarm für zahlreiche Rettungskräfte im Landkreis Forchheim aus. Aufgrund des Verletzungsmusters entschied sich der anwesende Notarzt in Absprache mit dem Einsatzleiter Bergwacht zu einer möglichst schonenden Rettung. Dazu wurde der in Nürnberg stationierte Rettungshubschrauber Christoph 27 der DRF Luftrettung zur Windenrettung alarmiert, welcher mit Hilfe eines Luftretters der Erlanger Bergwacht den Patienten aus dem unwegsamen Gelände rettete. Der Verletzte wurde zur weiteren Behandlung in eine Klinik eingeliefert.

30.03.2018

Einsatz am Röthelfels

Am Karfreitag, den 30.03. wurden die Kameraden der Bergwacht Erlangen, unser diensthabender Bergwacht Einsatzleiter sowie die Bergwacht Forchheim zu einem Absturz eines Kletterers am Röthelfels alarmiert. Durch den Bergwacht Einsatzleiter wurde die Nachalarmierung der Bergwacht Fürth veranlasst. Der HVO aus Gößweinstein wurde von der Leitstelle Bamberg ebenfalls zum Einsatzort an den Sektor „Weiße Wand“ alarmiert.

Ein Kletterer am Boden war durch den Sichernden eines anderen Kletterteams im steilen Gelände versehentlich gestoßen worden, als der Sichernde einen Sturz seines Kletterpartners abfangen musste. Der Kletterer am Boden stürzte daraufhin rund sieben Meter über schroffes Gelände ab. Aufgrund des zu erwartenden Verletzungsmusters wurde der Rettungshubschrauber Christoph 27 alarmiert und es wurde zunächst eine Rettung des Verletzten per Seilwinde mit einem Luftretter der Bergwacht versucht. Durch die eintretende Dämmerung und an der Felswand auftretende Winde gestaltete sich bereits das Ablassen des Luftretters in dem bewaldeten Gebiet als schwierig. Nach einem zweiten Versuch wurde der Winchvorgang aus Sicherheitsgründen abgebrochen. Mit Hilfe einer Statikseilsicherung wurde der Patient dann durch das steile felsdurchsetzte Waldgelände mit der Gebirgstrage sicher abgelassen und konnte mit dem geländetauglichen Patiententransportfahrzeug der Bergwacht Fürth zum Rettungswagen verbracht werden.

Die Bergwacht Erlangen bedankt sich für die gute Zusammenarbeit bei den beteiligten Teams der Bergwachten aus Fürth und Forchheim sowie den Rettungsdienstkräften des Christoph 27, des HVO Gößweinstein, des Einsatzleiters Rettungsdienst und des Rettungswagens.

03.03.2018

Einsatz bei Wichsenstein

An unserem ersten Dienstwochenende in der Fränkischen Schweiz wurden wir gleich am Samstag, den 03.03.2018 gegen 16:30 Uhr zu einem Einsatz in der Nähe von Wichsenstein alarmiert.

Ein Jäger hatte Hilfeschreie in einem Waldstück vernommen. Er entdeckte eine Wanderin, die schwer gestürzt war und sich nicht mehr aus eigener Kraft fortbewegen konnte. Die integrierte Leitstelle Bamberg alarmierte daraufhin den Notarzt des BRK Ebermannstadt, den Rettungswagen des ASB Gräfenberg, den Einsatzleiter Rettungsdienst des BRK Forchheim, sowie die diensthabenden Bergwachten Erlangen (Standort Veilbronn) und Fürth (Standort Untertrubbach).

Der Einsatzleiter Bergwacht, welcher dieses Wochenende von der Bergwacht Erlangen gestellt wurde, entschied zudem noch das Geländefahrzeug (VW Amarok) der Bergwacht Forchheim wegen der örtlichen Gegebenheiten mit Anfahren zu lassen. Vor Ort stellte sich heraus, dass bei der Patientin der Verdacht auf eine Beckenfraktur bestand. Der Notarzt entschloß sich, aufgrund der Schwere der Verletzung, sowie des äußerst abgelegenen Unfallortes, einen Rettungshubschrauber anzufordern.

Nach der medizinischen Versorgung übernahmen die Bergwachteinsatzkräfte den Transport der Patientin mittels Luftrettungssack zu einem nahegelegenen Feld, auf welchem dann der Rettungshubschrauber Christoph 27 (DRF) aus Nürnberg landen konnte. Die Patientin wurde dann von diesem ins Krankenhaus nach Erlangen geflogen.

Im Einsatz waren drei Mitglieder der Bergwacht Erlangen, drei Mitglieder der Bergwacht Fürth und sechs Mitglieder der Bergwacht Forchheim. Vielen Dank an alle eingesetzten Kräfte und Organisationen für die tolle Zusammenarbeit!

26.08.2017

Einsatz bei Königsfeld


Am Samstag, den 26.08.2017 wurde unsere Dienstmannschaft unmittelbar nach der Dienstanmeldung von der Leitstelle Bamberg zu einem Einsatz nach Königsfeld geschickt. Zu dem Einsatz waren bereits ein Rettungswagen, ein Notarzteinsatzfahrzeug und der ADAC-Rettungshubschrauber Christoph 20 aus Bayreuth unterwegs.

Es wurde ein Pilzsammler gesucht, der dringend medizinische Hilfe benötigte. Die Angaben zur Einsatzstelle waren unklar und der Patient war schwer zu finden, weshalb die Bergwacht bei diesem Einsatz bei der Suche nach dem Patienten mithelfen sollte. Der Mann wurde schließlich in einem dichten Waldstück gefunden, wo ihn eine Begleitperson bereits seit rund 40 Minuten reanimiert hatte. Die durch Rettungsdienst und Notarzt fortgeführte Reanimation blieb leider schlussendlich erfolglos und der Mann verstarb noch vor Ort. Der Kriseninterventionsdienst der Bergwacht betreute anschließend drei Personen vor Ort und unterstützte die Polizei beim weiteren Vorgehen. Nach der Freigabe des Toten durch Polizei und Arzt, führte die Bergwacht die Bergung im Rahmen der Amtshilfe durch. Zur Unterstützung wurden dafür die Kameraden der Bergwacht Bamberg dazugeholt. Nach rund fünf Stunden war der Einsatz beendet.

19.08.2017

Unterstützung Rettungsdienst in Frankendorf

Am Samstag, den 19.08.2017 wurde unsere Dienstmannschaft in Veilbronn gegen 20Uhr alarmiert und nach Frankendorf gerufen. Der Rettungsdienst hatte die Bergwacht nachgefordert, da sich ein Patient mit dem Verdacht auf Herzinfarkt in einer etwas abgelegenen Ferienwohnung befand. Die Ferienwohnung war allerdings mit dem Rettungswagen nicht erreichbar.

Wir fuhren mit unserem Rettungsfahrzeug 84/1 an und die Bergwacht Bamberg fuhr mit dem Einsatzleitfahrzeug 10/1 und dem geländegängigen Rettungsfahrzeug Scheßlitz 83/1 an. Das Bamberger Rettungsfahrzeug konnte dann bis zu der Ferienwohnung fahren. Nach der Versorgung durch den Rettungsdienst wurde der Patient in das Rettungsfahrzeug geladen und ca. 300m bis zu dem wartenden Rettungswagen gefahren.

Wir bedanken uns für die gute Zusammenarbeit mit den Kameraden aus Bamberg.

31.07.2017

Polizeieinsatz am Walberla

Am Montag, den 31.07.2017 alarmierte gegen 9 Uhr die ILS Bamberg den diensthabenden Einsatzleiter der Bergwacht Forchheim, um ihn über einen größeren Polizeieinsatz am Walberla zu informieren.

Ein Mann aus dem Landkreis Erlangen-Höchstadt wurde am Samstagnachmittag bei der Polizei als vermisst gemeldet. Erste Erkenntnisse deuteten darauf hin, dass sich der Mann im Landkreis Forchheim aufhielt. Am Samstagabend entdeckte eine Polizeistreife am Fuße des Walberla den verlassenen Wagen des Vermissten. Suchmaßnahmen mit Streifenbesatzungen, einem Hubschrauber sowie Flächen- und Personensuchhunden des Rettungsdienstes blieben bis zum frühen Montagmorgen zunächst ohne Ergebnis.

Am Montagvormittag setzte die Polizei Ebermannstadt die Suchmaßnahmen mit Unterstützung eines Polizeihubschraubers und Spezialisten des LKA für Handyortung fort. Mehrere Einheiten der Bergwacht standen auf Anforderung der Polizei für den Fall einer erfolgreichen Suche im Gelände bereit.

Gegen 12 Uhr machte sich ebenfalls eine Fußstreife der Bergwacht auf den Weg und konnte den Vermissten leider nur noch tot im Bereich der Geierwand auffinden. Nach der Freigabe durch den Arzt und der Kriminalpolizei Bamberg übernahmen wir im Rahmen der Amtshilfe die Bergung des Toten. Da das Gelände extrem steil und schwer zugänglich war, wurde für die Bergung ein zweiter Hubschrauber mit Außenwinde angefordert.

Mit Seilsicherung, Gebirgstrage und einer starken Mannschaft aus Bergwacht und Polizei gelang uns der Transport zu einer lichten Stelle, von wo aus ein Luftretter mit dem Bergesack vom Polizeihubschrauber aufgenommen werden konnte. Wir bedanken uns bei allen beteiligten Beamten und Kräften, insbesondere bei dem Kriminaldauerdienst Bamberg für die tatkräftige Unterstützung beim Abtransport. Wir stellten den Einsatzleiter Bergwacht, den Luftretter sowie das Quad samt LKLD (Suchfahrzeug).

19.07.2017

Abgestürzter Wanderer am Röthelfels

Am Mittwoch, den 19. Juli, wurde gegen 12.30 Uhr die Bergwacht zu einem abgestürzten Wanderer am Röthelfels alarmiert. Der 70jährige Verunfallte hatte Kopfverletzungen erlitten und es bestand Verdacht auf ein Schädel-Hirn-Trauma und eine Verletzung im Wirbelsäulenbereich. Den Notruf setzte der Enkel ab.

Der Verletzte musste mit der Gebirgstrage und Seilsicherung zum Rettungsfahrzeug der Bergwacht gebracht werden. Anschließend wurde der verletzte Wanderer mit dem geländetauglichen Rettungsfahrzeug der Bergwacht Forchheim zum Rettungswagen am Parkplatz bei Morschreuth gefahren. Im Einsatz waren drei Bergretter der Bergwacht Forchheim, drei Bergretter der Bergwacht Erlangen, Rettungswagen und Notarzt Ebermannstadt sowie der Einsatzleiter Rettungsdienst und die Polizei. Einsatzende war gegen 14.30 Uhr. Durch die reibungslose Zusammenarbeit konnte dem Verunfallten schnellstmöglich geholfen werden.

02.07.2017

Einsatz am Röthelfels

Am Sonntag, den 02.07.2017 wurde unsere Dienstmannschaft und Einsatzleiter Wiesenttal 7 gegen 16:45Uhr gleich zum nächsten Einsatz alarmiert. Wir waren gerade dabei, unser Material am Klinikum Forchheim einzupacken, als der Piepser wieder Alarm schlug.

Dieses Mal wurden wir zu einem Kletterunfall an den Röthelfels gerufen. Parallel zu uns fuhr die Bergwacht Forchheim mit zwei Einsatzfahrzeugen und rund zehn Einsatzkräften ebenfalls mit an. Außerdem wurde der HVO Gößweinstein, ein Rettungswagen, der Einsatzleiter Rettungsdienst und der Rettungshubschrauber Christoph 27 aus Nürnberg alarmiert.

Ein Kletterer war aus rund fünf Metern gestürzt und hatte sich eine schwere Beinverletzung zugezogen. Zusammen mit der Bergwacht Forchheim wurde die notfallmedizinische Ausrüstung und das Einsatzmaterial zur Unglücksstelle gebracht. Der Rettungshubschrauber landete oberhalb des Röthelfels und Notarzt, Rettungsassistent und die notfallmedizinische Ausrüstung wurde von einem Bergwachtfahrzeug möglichst nahe an die Einsatzstelle herangefahren.

Nachdem der HVO und der Notarzt des Rettungshubschraubers die medizinische Versorgung des Patienten abgeschlossen hatten, wurde der Patient in den Luftrettungssack umgelagert und der Windeneinsatz mit dem Rettungshubschrauber vorbereitet. Ein Luftretter der Bergwacht Forchheim wurde zunächst mit der Winde an der Unglücksstelle abgesetzt und anschließend zusammen mit dem Patienten aufgewincht. Bei einem erneuten Anflug wurde auch der Notarzt aufgewincht. Am Landeplatz des Hubschraubers wurde der Patient dann in den Hubschrauber eingeladen und in die Uniklinik nach Erlangen geflogen.

Unser Einsatzleiter hatte während des Einsatzes den Bergwacht KID angefordert, der zusammen mit den beteiligten Kletterern nach dem Einsatz dann noch ein abschließendes Gespräch führte.

02.07.2017

Einsatz in Reifenberg

Am Sonntag, den 02.07.2017 wurde unsere Dienstmannschaft vom Stützpunkt Veilbronn gegen 15:30Uhr alarmiert und nach Reifenberg bei Ebermannstadt gerufen.

Wir fuhren mit unserem Rettungsfahrzeug und unserem Einsatzleiter Wiesenttal 7 an. Zeitgleich rückten auch Einsatzkräfte der Bergwacht Forchheim mit an. In der Nähe des Reifenberger Kellers hatte sich ein Mann eine Beinverletzung auf einem rutschigen Weg zugezogen. Bei unserem Eintreffen waren bereits Rettungswagen und Notarzt aus Ebermannstadt, der Einsatzleiter Rettungsdienst und einige Einsatzkräfte der Bergwacht Forchheim vor Ort.

Während Rettungsdienst und Notarzt sich um die Versorgung des Patienten kümmerten, bereiteten wir zusammen mit den Einsatzkräften der Bergwacht Forchheim den Abtransport mit der Gebirgstrage vor. Der Patient wurde dann in die Vakuummatratze umgelagert, mit der Gebirgstrage rund 200m aus dem Wald raus gefahren und in Reifenberg dem Rettungswagen übergeben.

01.07.2017

Einsatz bei Streitberg

Am Samstag, den 01.07.2017 wurden wir gegen 12:15Uhr alarmiert und nach Streitberg gerufen. Oberhalb des Freibades war im Wald eine Mountainbikerin gestürzt und hatte sich verletzt. Primär war zunächst nur der Rettungswagen und Notarzt aus Ebermannstadt alarmiert worden. Beim Eintreffen forderte der Rettungsdienst allerdings die Bergwacht nach, da sich die Patientin rund 200m weit im Wald auf einem Waldweg zwischen Freibad und Ruine Neideck befand.

Wir fuhren mit unserem Rettungsfahrzeug zusammen mit dem Bergwacht Einsatzleiter Wiesenttal 7 zum Einsatzort an. Außerdem fuhren parallel zu uns einige Kameraden der Bergwacht Forchheim an. Die Patientin wurde in der Zwischenzeit vom Rettungsdienst und Notarzt versorgt. Nach unserem Eintreffen brachten wir die Gebirgstrage und Bergesack zur Patientin, verpackten sie zusammen mit den Einsatzkräften vom Rettungsdienst und transportierten sie mit der Gebirgstrage zum Rettungswagen.

24.06.2017

Einsatz in Poxstall bei Ebermannstadt

Am Samstag, den 24.06.2017 wurde gegen 12:15Uhr die Bergwacht Erlangen zusammen mit dem Einsatzleiter Bergwacht Wiesental 10 alarmiert. Wir wurden zu einem Einsatz nach Poxstall bei Ebermannstadt gerufen. Außer uns fuhren auch noch der Rettungsdienst und Notarzt aus Ebermannstadt sowie die Bergwachten Forchheim und Fürth die Einsatzstelle an.

Auf einer Obstwiese bei Poxstall war eine Person bei der Kirschernte aus rund sechs Metern auf den Boden gestürzt und hatte sich ein schweres Schädel-Hirn-Trauma zugezogen. Der Rettungswagen, Notarzt und Einsatzkräfte der Bergwacht Forchheim trafen zuerst beim Patienten ein. Der ersteintreffende Notarzt forderte aufgrund des Verletzungsmusters umgehend einen Rettungshubschrauber an. Der Patient wurde vom Rettungsdienst versorgt, bekam starke Schmerzmittel vom Notarzt verabreicht und wurde zusammen mit den mittlerweile eingetroffenen Einsatzkräften der Bergwachten Fürth und Erlangen für den Transport vorbereitet.

Als der Rettungshubschrauber Christoph Nürnberg eintraf, konnte er aufgrund der Hanglage und Hochspannungsleitungen den Notarzt nur im Schwebeflug absetzen und musste sich einen geeigneten Landeplatz in der Nähe suchen. Der Patient wurde dann ins Rettungsfahrzeug der Bergwacht Fürth eingeladen und zum Landeplatz des Hubschraubers gefahren, wo er der Besatzung des Rettungshubschraubers Christoph Nürnberg übergeben wurde.

01.05.2017

Alarmierungen nach Kalchreuth

Dritte Alarmierung in zwei Tagen:

Am heutigen 1. Mai alarmierte die ILS Nürnberg gegen 15 Uhr die Bergwacht Erlangen, Einsatzleiter Bergwacht Hersbrucker Schweiz 10, Einsatzleiter Rettungsdienst Erlangen 7, HVO Kalchreuth, Rettungshubschrauber Christoph 27, Feuerwehr Kalchreuth, Polizei Erlangen Land, Motorradstaffel sowie Rettungswagen der JUH aus Nürnberg mit der Meldung "Abgestürztes Kind am Felsenkeller Kalchreuth".

Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte war das Kind bereits auf eigene Faust aus der Schlucht gerettet worden und wurde vom Rettungsdienst versorgt. Die alarmierten Einsatzkräfte von Bergwacht und Feuerwehr wurden daraufhin umgehend von der Leitstelle Nürnberg wieder abbestellt.

Am Vortag wurden wir ebenfalls nach Kalchreuth in den Reichswald alarmiert. Ein Mountainbiker war auf einem Trail im Wald gestürzt. Da der Wald über gute Schotterwege verfügt, konnte der Rettungsdienst den Einsatz problemlos alleine beenden.

30.04.2017

Einsatz in Bärnfels

Am Sonntag, den 30. April, gegen 15.30 Uhr alarmierte die ILS Bamberg unter dem Stichwort "Kletterunfall in Bärenfels" den diensthabenden Einsatzleiter der Bergwacht Erlangen sowie weitere Kräfte des Rettungsdienstes.

Ein 7-jähriges Mädchen war auf dem Weg zum Seileinstieg aus ca. 2,5 Meter Höhe auf den Boden gestürzt. Die Verletzte musste nach der Erstversorgung mit der Gebirgstrage zum Rettungshubschrauber gebracht werden. Bei der Verunfallten bestand Verdacht auf Verletzungen im Beckenbereich. Im Einsatz waren vier Bergretter der Bergwacht Erlangen und fünf Bergretter der Bergwacht Forchheim, die Besatzung des Rettungshubschraubers Christoph 20 aus Bayreuth, der HVO Gößweinstein und ein Rettungswagen des ASB.

Durch die reibungslose Zusammenarbeit aller Einsatzkräfte konnte der Verunfallten schnellstmöglich geholfen werden.

17.03.2017

Notarzteinsatz an den Haselstaudener Wänden

Bei einem Kletterunfall an den Haselstaudener Wänden wurde die Bergwacht Forchheim alarmiert, welche die Rettung des verunglückten Kletterers vornahm.

Ein Kletterer hatte sich bei einem Vorstiegssturz eine offene Sprungelenksluxationsfraktur zugezogen. Als diensthabende Notärztin auf dem Notarzteinsatzfahrzeug in Ebermannstadt übernahm die Notärztin der Bergwacht Erlangen die medizinische Versorgung. Der verunfallte Kletterer wurde mit einem Luftretter der Bergwacht Forchheim per Seilwinde mit dem Polizeihubschrauber aus dem unwegsamen Gelände gewincht und zum wartenden Rettungswagen geflogen. Von dort wurde der Patient bodengebunden ins Krankenhaus gebracht.

28.01.2017

Einsätze in Osternohe

Am Samstag, den 28. Februar 2017 war am Schilift in Osternohe der Bergwachtposten mit jeweils zwei Kameraden der Bereitschaften Nürnberg und Erlangen besetzt. Nach einem Sturz einer weiblichen Person auf einer vereisten Fläche am Parkplatz des Berggasthofes Igelwirt wurde der Posten zur Erstversorgung gerufen. Nach dem Eintreffen am Unfallort wurde zur Unterstützung ein RTW und ein Notarzt gerufen. Mit dem Rettungshubschrauber Christoph 27 der DRF konnte der Notarzt bereits circa 10 Minuten nach Alarmierung am Parkplatz der Bergstation die Patientin versorgen.

Am Nachmittag verletzte sich ein Kind auf der Abfahrt der Skipiste bei einem Sturz am Bein. Die herbeigerufenen Bergwachtkameraden versorgten den Buben und fuhren ihn mit dem Akja zum herbeigerufenen Rettungswagen an die Talstation.

15.01.2017

Winterdienst in Osternohe

Auch dieses Jahr unterstützen Einsatzkräfte unserer Bereitschaft die Kameraden aus Nürnberg und Lauf an der Pegnitz bei den Pistendiensten am Skilift in Osternohe. So war auch am Wochenende des 14. und 15. Januar eine Mannschaft aus Erlangen im Einsatz.

Am Sonntag wurde gegen Mittag der Bergwachteinsatzleiter zusammen mit dem Rettungsdienst und dem Rettungshubschrauber Christoph 27 aus Nürnberg alarmiert. Alarmierungsgrund war ein gestürzter Skifahrer am Rothenberg bei Schnaittach. Aufgrund der räumlichen Nähe wurden wir und die Dienstmannschaft der Bereitschaft Nürnberg hinzugezogen.

Bei unserem Eintreffen an der Einsatzstelle zeigte sich, dass der Rettungshubschrauber direkt neben dem Patienten auf der Piste landen konnte und der Patient durch die Hubschrauberbesatzung bereits versorgt wurde. Ein weiteres Eingreifen der Bergwachtkräfte war nicht erforderlich.

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