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Die Bergwacht Bayern ist Gründungsmitglied der Internationalen Kommission für alpines Rettungswesen.

Unsere Einsätze

Hier finden Sie kurze Berichte zu unseren Einsätzen.

Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass unsere Einsatzkräfte in der Regel keine Zeit haben, um hochwertige Bilder während unserer Einsätze aufzunehmen. Deshalb müssen wir manchmal auch auf Archivbilder oder Bilder anderer Augenzeugen zurückgreifen. Außerdem geben wir aus Datenschutzgründen hier keine Details zu unseren Einsätzen bekannt.

Berichte zu unseren sonstigen Aktivitäten und Neuigkeiten finden Sie unter Aktuelles.

26.08.2017

Einsatz bei Königsfeld


Am Samstag, den 26.08.2017 wurde unsere Dienstmannschaft unmittelbar nach der Dienstanmeldung von der Leitstelle Bamberg zu einem Einsatz nach Königsfeld geschickt. Zu dem Einsatz waren bereits ein Rettungswagen, ein Notarzteinsatzfahrzeug und der ADAC-Rettungshubschrauber Christoph 20 aus Bayreuth unterwegs.

Es wurde ein Pilzsammler gesucht, der dringend medizinische Hilfe benötigte. Die Angaben zur Einsatzstelle waren unklar und der Patient war schwer zu finden, weshalb die Bergwacht bei diesem Einsatz bei der Suche nach dem Patienten mithelfen sollte. Der Mann wurde schließlich in einem dichten Waldstück gefunden, wo ihn eine Begleitperson bereits seit rund 40 Minuten reanimiert hatte. Die durch Rettungsdienst und Notarzt fortgeführte Reanimation blieb leider schlussendlich erfolglos und der Mann verstarb noch vor Ort. Der Kriseninterventionsdienst der Bergwacht betreute anschließend drei Personen vor Ort und unterstützte die Polizei beim weiteren Vorgehen. Nach der Freigabe des Toten durch Polizei und Arzt, führte die Bergwacht die Bergung im Rahmen der Amtshilfe durch. Zur Unterstützung wurden dafür die Kameraden der Bergwacht Bamberg dazugeholt. Nach rund fünf Stunden war der Einsatz beendet.

19.08.2017

Unterstützung Rettungsdienst in Frankendorf

Am Samstag, den 19.08.2017 wurde unsere Dienstmannschaft in Veilbronn gegen 20Uhr alarmiert und nach Frankendorf gerufen. Der Rettungsdienst hatte die Bergwacht nachgefordert, da sich ein Patient mit dem Verdacht auf Herzinfarkt in einer etwas abgelegenen Ferienwohnung befand. Die Ferienwohnung war allerdings mit dem Rettungswagen nicht erreichbar.

Wir fuhren mit unserem Rettungsfahrzeug 84/1 an und die Bergwacht Bamberg fuhr mit dem Einsatzleitfahrzeug 10/1 und dem geländegängigen Rettungsfahrzeug Scheßlitz 83/1 an. Das Bamberger Rettungsfahrzeug konnte dann bis zu der Ferienwohnung fahren. Nach der Versorgung durch den Rettungsdienst wurde der Patient in das Rettungsfahrzeug geladen und ca. 300m bis zu dem wartenden Rettungswagen gefahren.

Wir bedanken uns für die gute Zusammenarbeit mit den Kameraden aus Bamberg.

31.07.2017

Polizeieinsatz am Walberla

Am Montag, den 31.07.2017 alarmierte gegen 9 Uhr die ILS Bamberg den diensthabenden Einsatzleiter der Bergwacht Forchheim, um ihn über einen größeren Polizeieinsatz am Walberla zu informieren.

Ein Mann aus dem Landkreis Erlangen-Höchstadt wurde am Samstagnachmittag bei der Polizei als vermisst gemeldet. Erste Erkenntnisse deuteten darauf hin, dass sich der Mann im Landkreis Forchheim aufhielt. Am Samstagabend entdeckte eine Polizeistreife am Fuße des Walberla den verlassenen Wagen des Vermissten. Suchmaßnahmen mit Streifenbesatzungen, einem Hubschrauber sowie Flächen- und Personensuchhunden des Rettungsdienstes blieben bis zum frühen Montagmorgen zunächst ohne Ergebnis.

Am Montagvormittag setzte die Polizei Ebermannstadt die Suchmaßnahmen mit Unterstützung eines Polizeihubschraubers und Spezialisten des LKA für Handyortung fort. Mehrere Einheiten der Bergwacht standen auf Anforderung der Polizei für den Fall einer erfolgreichen Suche im Gelände bereit.

Gegen 12 Uhr machte sich ebenfalls eine Fußstreife der Bergwacht auf den Weg und konnte den Vermissten leider nur noch tot im Bereich der Geierwand auffinden. Nach der Freigabe durch den Arzt und der Kriminalpolizei Bamberg übernahmen wir im Rahmen der Amtshilfe die Bergung des Toten. Da das Gelände extrem steil und schwer zugänglich war, wurde für die Bergung ein zweiter Hubschrauber mit Außenwinde angefordert.

Mit Seilsicherung, Gebirgstrage und einer starken Mannschaft aus Bergwacht und Polizei gelang uns der Transport zu einer lichten Stelle, von wo aus ein Luftretter mit dem Bergesack vom Polizeihubschrauber aufgenommen werden konnte. Wir bedanken uns bei allen beteiligten Beamten und Kräften, insbesondere bei dem Kriminaldauerdienst Bamberg für die tatkräftige Unterstützung beim Abtransport. Wir stellten den Einsatzleiter Bergwacht, den Luftretter sowie das Quad samt LKLD (Suchfahrzeug).

19.07.2017

Abgestürzter Wanderer am Röthelfels

Am Mittwoch, den 19. Juli, wurde gegen 12.30 Uhr die Bergwacht zu einem abgestürzten Wanderer am Röthelfels alarmiert. Der 70jährige Verunfallte hatte Kopfverletzungen erlitten und es bestand Verdacht auf ein Schädel-Hirn-Trauma und eine Verletzung im Wirbelsäulenbereich. Den Notruf setzte der Enkel ab.

Der Verletzte musste mit der Gebirgstrage und Seilsicherung zum Rettungsfahrzeug der Bergwacht gebracht werden. Anschließend wurde der verletzte Wanderer mit dem geländetauglichen Rettungsfahrzeug der Bergwacht Forchheim zum Rettungswagen am Parkplatz bei Morschreuth gefahren. Im Einsatz waren drei Bergretter der Bergwacht Forchheim, drei Bergretter der Bergwacht Erlangen, Rettungswagen und Notarzt Ebermannstadt sowie der Einsatzleiter Rettungsdienst und die Polizei. Einsatzende war gegen 14.30 Uhr. Durch die reibungslose Zusammenarbeit konnte dem Verunfallten schnellstmöglich geholfen werden.

02.07.2017

Einsatz am Röthelfels

Am Sonntag, den 02.07.2017 wurde unsere Dienstmannschaft und Einsatzleiter Wiesenttal 7 gegen 16:45Uhr gleich zum nächsten Einsatz alarmiert. Wir waren gerade dabei, unser Material am Klinikum Forchheim einzupacken, als der Piepser wieder Alarm schlug.

Dieses Mal wurden wir zu einem Kletterunfall an den Röthelfels gerufen. Parallel zu uns fuhr die Bergwacht Forchheim mit zwei Einsatzfahrzeugen und rund zehn Einsatzkräften ebenfalls mit an. Außerdem wurde der HVO Gößweinstein, ein Rettungswagen, der Einsatzleiter Rettungsdienst und der Rettungshubschrauber Christoph 27 aus Nürnberg alarmiert.

Ein Kletterer war aus rund fünf Metern gestürzt und hatte sich eine schwere Beinverletzung zugezogen. Zusammen mit der Bergwacht Forchheim wurde die notfallmedizinische Ausrüstung und das Einsatzmaterial zur Unglücksstelle gebracht. Der Rettungshubschrauber landete oberhalb des Röthelfels und Notarzt, Rettungsassistent und die notfallmedizinische Ausrüstung wurde von einem Bergwachtfahrzeug möglichst nahe an die Einsatzstelle herangefahren.

Nachdem der HVO und der Notarzt des Rettungshubschraubers die medizinische Versorgung des Patienten abgeschlossen hatten, wurde der Patient in den Luftrettungssack umgelagert und der Windeneinsatz mit dem Rettungshubschrauber vorbereitet. Ein Luftretter der Bergwacht Forchheim wurde zunächst mit der Winde an der Unglücksstelle abgesetzt und anschließend zusammen mit dem Patienten aufgewincht. Bei einem erneuten Anflug wurde auch der Notarzt aufgewincht. Am Landeplatz des Hubschraubers wurde der Patient dann in den Hubschrauber eingeladen und in die Uniklinik nach Erlangen geflogen.

Unser Einsatzleiter hatte während des Einsatzes den Bergwacht KID angefordert, der zusammen mit den beteiligten Kletterern nach dem Einsatz dann noch ein abschließendes Gespräch führte.

02.07.2017

Einsatz in Reifenberg

Am Sonntag, den 02.07.2017 wurde unsere Dienstmannschaft vom Stützpunkt Veilbronn gegen 15:30Uhr alarmiert und nach Reifenberg bei Ebermannstadt gerufen.

Wir fuhren mit unserem Rettungsfahrzeug und unserem Einsatzleiter Wiesenttal 7 an. Zeitgleich rückten auch Einsatzkräfte der Bergwacht Forchheim mit an. In der Nähe des Reifenberger Kellers hatte sich ein Mann eine Beinverletzung auf einem rutschigen Weg zugezogen. Bei unserem Eintreffen waren bereits Rettungswagen und Notarzt aus Ebermannstadt, der Einsatzleiter Rettungsdienst und einige Einsatzkräfte der Bergwacht Forchheim vor Ort.

Während Rettungsdienst und Notarzt sich um die Versorgung des Patienten kümmerten, bereiteten wir zusammen mit den Einsatzkräften der Bergwacht Forchheim den Abtransport mit der Gebirgstrage vor. Der Patient wurde dann in die Vakuummatratze umgelagert, mit der Gebirgstrage rund 200m aus dem Wald raus gefahren und in Reifenberg dem Rettungswagen übergeben.

01.07.2017

Einsatz bei Streitberg

Am Samstag, den 01.07.2017 wurden wir gegen 12:15Uhr alarmiert und nach Streitberg gerufen. Oberhalb des Freibades war im Wald eine Mountainbikerin gestürzt und hatte sich verletzt. Primär war zunächst nur der Rettungswagen und Notarzt aus Ebermannstadt alarmiert worden. Beim Eintreffen forderte der Rettungsdienst allerdings die Bergwacht nach, da sich die Patientin rund 200m weit im Wald auf einem Waldweg zwischen Freibad und Ruine Neideck befand.

Wir fuhren mit unserem Rettungsfahrzeug zusammen mit dem Bergwacht Einsatzleiter Wiesenttal 7 zum Einsatzort an. Außerdem fuhren parallel zu uns einige Kameraden der Bergwacht Forchheim an. Die Patientin wurde in der Zwischenzeit vom Rettungsdienst und Notarzt versorgt. Nach unserem Eintreffen brachten wir die Gebirgstrage und Bergesack zur Patientin, verpackten sie zusammen mit den Einsatzkräften vom Rettungsdienst und transportierten sie mit der Gebirgstrage zum Rettungswagen.

24.06.2017

Einsatz in Poxstall bei Ebermannstadt

Am Samstag, den 24.06.2017 wurde gegen 12:15Uhr die Bergwacht Erlangen zusammen mit dem Einsatzleiter Bergwacht Wiesental 10 alarmiert. Wir wurden zu einem Einsatz nach Poxstall bei Ebermannstadt gerufen. Außer uns fuhren auch noch der Rettungsdienst und Notarzt aus Ebermannstadt sowie die Bergwachten Forchheim und Fürth die Einsatzstelle an.

Auf einer Obstwiese bei Poxstall war eine Person bei der Kirschernte aus rund sechs Metern auf den Boden gestürzt und hatte sich ein schweres Schädel-Hirn-Trauma zugezogen. Der Rettungswagen, Notarzt und Einsatzkräfte der Bergwacht Forchheim trafen zuerst beim Patienten ein. Der ersteintreffende Notarzt forderte aufgrund des Verletzungsmusters umgehend einen Rettungshubschrauber an. Der Patient wurde vom Rettungsdienst versorgt, bekam starke Schmerzmittel vom Notarzt verabreicht und wurde zusammen mit den mittlerweile eingetroffenen Einsatzkräften der Bergwachten Fürth und Erlangen für den Transport vorbereitet.

Als der Rettungshubschrauber Christoph Nürnberg eintraf, konnte er aufgrund der Hanglage und Hochspannungsleitungen den Notarzt nur im Schwebeflug absetzen und musste sich einen geeigneten Landeplatz in der Nähe suchen. Der Patient wurde dann ins Rettungsfahrzeug der Bergwacht Fürth eingeladen und zum Landeplatz des Hubschraubers gefahren, wo er der Besatzung des Rettungshubschraubers Christoph Nürnberg übergeben wurde.

01.05.2017

Alarmierungen nach Kalchreuth

Dritte Alarmierung in zwei Tagen:

Am heutigen 1. Mai alarmierte die ILS Nürnberg gegen 15 Uhr die Bergwacht Erlangen, Einsatzleiter Bergwacht Hersbrucker Schweiz 10, Einsatzleiter Rettungsdienst Erlangen 7, HVO Kalchreuth, Rettungshubschrauber Christoph 27, Feuerwehr Kalchreuth, Polizei Erlangen Land, Motorradstaffel sowie Rettungswagen der JUH aus Nürnberg mit der Meldung "Abgestürztes Kind am Felsenkeller Kalchreuth".

Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte war das Kind bereits auf eigene Faust aus der Schlucht gerettet worden und wurde vom Rettungsdienst versorgt. Die alarmierten Einsatzkräfte von Bergwacht und Feuerwehr wurden daraufhin umgehend von der Leitstelle Nürnberg wieder abbestellt.

Am Vortag wurden wir ebenfalls nach Kalchreuth in den Reichswald alarmiert. Ein Mountainbiker war auf einem Trail im Wald gestürzt. Da der Wald über gute Schotterwege verfügt, konnte der Rettungsdienst den Einsatz problemlos alleine beenden.

30.04.2017

Einsatz in Bärnfels

Am Sonntag, den 30. April, gegen 15.30 Uhr alarmierte die ILS Bamberg unter dem Stichwort "Kletterunfall in Bärenfels" den diensthabenden Einsatzleiter der Bergwacht Erlangen sowie weitere Kräfte des Rettungsdienstes.

Ein 7-jähriges Mädchen war auf dem Weg zum Seileinstieg aus ca. 2,5 Meter Höhe auf den Boden gestürzt. Die Verletzte musste nach der Erstversorgung mit der Gebirgstrage zum Rettungshubschrauber gebracht werden. Bei der Verunfallten bestand Verdacht auf Verletzungen im Beckenbereich. Im Einsatz waren vier Bergretter der Bergwacht Erlangen und fünf Bergretter der Bergwacht Forchheim, die Besatzung des Rettungshubschraubers Christoph 20 aus Bayreuth, der HVO Gößweinstein und ein Rettungswagen des ASB.

Durch die reibungslose Zusammenarbeit aller Einsatzkräfte konnte der Verunfallten schnellstmöglich geholfen werden.

17.03.2017

Notarzteinsatz an den Haselstaudener Wänden

Bei einem Kletterunfall an den Haselstaudener Wänden wurde die Bergwacht Forchheim alarmiert, welche die Rettung des verunglückten Kletterers vornahm.

Ein Kletterer hatte sich bei einem Vorstiegssturz eine offene Sprungelenksluxationsfraktur zugezogen. Als diensthabende Notärztin auf dem Notarzteinsatzfahrzeug in Ebermannstadt übernahm die Notärztin der Bergwacht Erlangen die medizinische Versorgung. Der verunfallte Kletterer wurde mit einem Luftretter der Bergwacht Forchheim per Seilwinde mit dem Polizeihubschrauber aus dem unwegsamen Gelände gewincht und zum wartenden Rettungswagen geflogen. Von dort wurde der Patient bodengebunden ins Krankenhaus gebracht.

28.01.2017

Einsätze in Osternohe

Am Samstag, den 28. Februar 2017 war am Schilift in Osternohe der Bergwachtposten mit jeweils zwei Kameraden der Bereitschaften Nürnberg und Erlangen besetzt. Nach einem Sturz einer weiblichen Person auf einer vereisten Fläche am Parkplatz des Berggasthofes Igelwirt wurde der Posten zur Erstversorgung gerufen. Nach dem Eintreffen am Unfallort wurde zur Unterstützung ein RTW und ein Notarzt gerufen. Mit dem Rettungshubschrauber Christoph 27 der DRF konnte der Notarzt bereits circa 10 Minuten nach Alarmierung am Parkplatz der Bergstation die Patientin versorgen.

Am Nachmittag verletzte sich ein Kind auf der Abfahrt der Skipiste bei einem Sturz am Bein. Die herbeigerufenen Bergwachtkameraden versorgten den Buben und fuhren ihn mit dem Akja zum herbeigerufenen Rettungswagen an die Talstation.

15.01.2017

Winterdienst in Osternohe

Auch dieses Jahr unterstützen Einsatzkräfte unserer Bereitschaft die Kameraden aus Nürnberg und Lauf an der Pegnitz bei den Pistendiensten am Skilift in Osternohe. So war auch am Wochenende des 14. und 15. Januar eine Mannschaft aus Erlangen im Einsatz.

Am Sonntag wurde gegen Mittag der Bergwachteinsatzleiter zusammen mit dem Rettungsdienst und dem Rettungshubschrauber Christoph 27 aus Nürnberg alarmiert. Alarmierungsgrund war ein gestürzter Skifahrer am Rothenberg bei Schnaittach. Aufgrund der räumlichen Nähe wurden wir und die Dienstmannschaft der Bereitschaft Nürnberg hinzugezogen.

Bei unserem Eintreffen an der Einsatzstelle zeigte sich, dass der Rettungshubschrauber direkt neben dem Patienten auf der Piste landen konnte und der Patient durch die Hubschrauberbesatzung bereits versorgt wurde. Ein weiteres Eingreifen der Bergwachtkräfte war nicht erforderlich.

04.11.2016

Erfolgreiche Vermisstensuche in Erlangen

Bergwacht Einsatzkräfte zusammen im Einsatz mit BRK, Wasserwacht, DLRG, Feuerwehr und Polizei


Am Freitag Abend wurde die Bergwacht Erlangen zu einer Vermisstensuche alarmiert. Eine Patientin der Kopfkliniken des Universitätsklinikum Erlangen war nach einem genehmigten Ausgang am Nachmittag nicht auf die Station zurückgekehrt und nach einer Suche im Nahbereich durch die Polizei sowie einen Polizeihubschrauber nicht aufzufinden. Zusammen mit den ebenfalls alarmierten Einheiten BRK Rettungshundestaffel Erlangen / Höchstadt, JUH Rettungshundestaffel Mittelfranken, Wasserwacht Erlangen, DLRG Erlangen, DLRG Dechsendorf, IuK Erlangen und Feuerwehr Erlangen wurde eine aufwändige Suche gestartet.

Koordiniert wurde die Suche in Zusammenarbeit von ELRD, Einsatzleiter Feuerwehr, Einsatzleiter Rettungshunde, Einsatzleiter Wasserrettung und Einsatzleiter Bergwacht von einer "Wagenburg" an den Kopfkliniken aus. Gesucht wurde mit Mantrailerern (Personenspürhunden) sowie gemischten Teams der verschiedenen Fachdienste. Neben "normalen" Fahrzeugen und den Helfern wurden auch ein ATV der Bergwacht und eine Drohne der Feuerwehr bei der Suche eingesetzt.

Um kurz vor Mitternacht konnte die Person dann durch ein Team von DLRG Erlangen und Rettungshundestaffel Erlangen im Bereich der Schleifmühle aufgefunden werden. Nach einer Erstversorgung der leicht unterkühlten Patientin durch den absichernden KTW wurde die Patientin zurück in die Klinik gebracht. An dieser erfolgreichen Suche waren insgesamt 52 Helfer und 13 Hunde sowie 16 Fahrzeuge der Hilfsorganisationen beteiligt.

16.10.2016

Anaphylaktischer Schock bei Kanndorf

Am Sonntagnachmittag rückten die Bergwachten Erlangen, Fürth und Forchheim aus, um einen Wanderer zu retten, der nach einem Insektenstich einen anaphylaktischen Schock erlitten hatte.

Der Wanderer war auf einem Wanderweg, nahe dem Golfplatz in Kanndorf vermutlich von einer Wespe gesprochen worden und reagierte mit einer massiven allergischen Reaktion. Nachdem zunächst nicht eindeutig klar war, wo sich der Patient genau befindet, mussten die Bergwachten die in Frage kommenden Wanderwege von mehreren Seiten erkunden und wurden schon nach kurzer Zeit nahe des Golfplatzes in Kanndorf fündig.

Nach notärztlicher Versorgung durch den Notarzt Ebermannstadt, wurde der Patient durch die Bergwacht mit der Gebirgstrage zum Rettungswagen, der zwischenzeitlich über den Golfplatz angefahren war, abtransportiert.

Noch während die Bergwachten ihr Einsatzmaterial verstauten, wurden sie von einigen weiteren Personen mit zum Teil mehrfachen Insektenstichen angesprochen und um Hilfe gebeten. In diesen Fällen hatte glücklicherweise niemand allergisch reagiert, so dass Eispacks schnell für ausreichende Linderung sorgten. Zusammen mit einer der gestochenen Personen gingen Einsatzkräften der Bergwacht aus Fürth zu einer Stelle an der Wespen aus ihrem Nest aufgescheucht worden waren und brachten für weitere Wanderer ein Hinweis-/Warnschild an.

Im Einsatz waren die Bergwachten aus Forchheim, Fürth und Erlangen, der Einsatzleiter Bergwacht, der Einsatzleiter Rettungsdienst sowie Notarzt und Rettungswagen aus Ebermannstadt. Wir danken allen Einsatzkräften für die reibungslose Zusammenarbeit.

18.08.2016

Vermisstensuche am Bezirksklinikum

Suchfahrzeug (Archivbild)


Am Donnerstag, den 18.08.2016 wurden wir kurz nach Mitternacht alarmiert und zum Klinikum am Europakanal gerufen. Wir rückten mit unserem Rettungsfahrzeug, Suchfahrzeug und dem ATV aus. Die Polizei und mehrere Rettungshundestaffeln waren bereits vor Ort.

Eine Patientin war abgängig und es bestand die Befürchtung, dass sie suizidale Absichten hat. Daraufhin durchsuchten wir gemeinsam mit den Hundestaffeln das Waldgebiet rund um das Bezirksklinikum und das Ufer am Europakanal.

Im Morgengrauen gegen fünf Uhr wurde die Suche abgebrochen, nachdem weder die Mantrailer eine erfolgversprechende Spur aufnehmen konnten, noch die Person gesichtet werden konnte.

 

24.07.2016

Knieverletzung am Walberla

Am Sonntag, den 24.07.2016 wurden wir am späten Nachmittag von der Leitstelle Bamberg alarmiert und zum Walberla gerufen.

Aufgrund starker Gewitterschauer waren die Wanderwege rund um den Walberla an diesem Tag sehr rutschig.

Ein Wanderer war auf einem Weg unterhalb des Walberlas ausgerutscht, hatte sich am Knie verletzt und konnte infolgedessen nicht mehr gehen.

Wir trafen am Wanderparkplatz oberhalb von Schlaifhausen an, wo bereits der Rettungsdienst und Kollegen der Bergwacht Forchheim vor Ort waren.

Wir brachten unsere Gebirgstrage zum Patienten, der sich nur unweit des Parkplatzes befand. Der Patient wurde nach Analgesie durch den Notarzt in den Bergesack und die Gebirgstrage umgelagert und zum Rettungswagen am Wanderparkplatz transportiert.

Der Patient wurde vom Rettungsdienst in das Krankenhaus nach Forchheim gebracht. Wir fuhren ebenfalls zur Klinik, um unseren Bergesack wieder abzuholen.

 

03.07.2016

Einsatz im Aufseßtal

Am 03.07.2016 rückten die Bergwachten Erlangen, Fürth und Forchheim zusammen mit dem Bergwacht Einsatzleiter Wiesenttal aus, um im unteren Aufseßtal eine Wanderin zu bergen, die bei einer Rundwanderung aus nicht näher geklärten Umständen einen schweren allergischen Schock erlitten hatte.

Aufgrund der Gesamtumstände entschieden sich die Einsatzkräfte für einen Abtransport mit dem Rettungshubschrauber. Während Notarzt und Rettungsdienst bereits die medizinische Versorgung der Patientin eingeleitet hatten, wählten die Einsatzkräfte der Bergwacht einen geeigneten Landeplatz für den Rettungshubschrauber aus und bereiteten den Transport der Patientin in einer Gebirgstrage zum Übergabepunkt vor. Dank der reibungslosen Zusammenarbeit  aller Einsatzkräfte konnte die Wanderin umgehend auf den Weg zur Klinik gebracht werden.

Im Einsatz waren neben den Bergwachten der Einsatzleiter Rettungsdienst, der Rettungswagen und Notarzt aus Ebermannstadt sowie der Christoph Nürnberg.

03.07.2016

Hilfeleistung nach Unfall

Noch während die Einsatzkräfte der Bergwachten aus Fürth und Erlangen am 03.07.2016, unmittelbar nach einem Einsatz im Aufseßtal, zusammensaßen, um beim Naturfreundehaus in Veilbronn ihr Mittagessen nachzuholen, wurden sie von Mitarbeitern des dortigen Kletterwaldes um Hilfeleistung bei einem Unfall auf der Zufahrt zum Kletterwald gebeten.

Die Einsatzkräfte versorgten einen Patienten mit einem offenem Bruch vor Ort bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes.

Im Einsatz waren die Bergwachten Fürth und Erlangen sowie der Rettungswagen Ebermannstadt und der Notarzt Forchheim.

28.05.2016

Einsatzreicher Samstag für die Bergwachten im Landkreis Forchheim

Gleich fünf Mal wurden am Samstag die Bergwachten im Landkreis Forchheim alarmiert.

Der erste Einsatz war an der unteren Schlossbergwand bei Burggailenreuth, wo ein 43-jähriger aus ungefähr vier Metern Höhe aus einer Kletterroute auf den Boden stürzte. Daraufhin wurden die Bergwachtbereitschaften Forchheim, Fürth und Erlangen alarmiert. Wir waren zu diesem Zeitpunkt gerade mit unserem Rettungsfahrzeug und einer Einsatzmannschaft bei unserem Hüttenfest in Rödlas.Wir fuhren daraufhin zu dem Einsatz nach Burggailenreuth an.

Gerade als wir eintrafen, wurde erneut ein Einsatz bei Bärnfels gemeldet. Ein 12-jähriges Mädchen hatte sich bei einem Sturz das Sprunggelenk verletzt. Wir rückten daraufhin umgehend zu diesem Einsatz ab und kümmerten uns um die junge Patientin. Nachdem unser Bergwacht-Notarzt ihr einen Zugang gelegt und Schmerzmittel verabreicht hatte, wurde ihr verletztes Sprunggelenk wieder reponiert. Wir legten ihr eine Vakuumbeinschiene an und transportierten sie mit der Gebirgstrage zum Rettungswagen, der sie in die Klinik brachte.

Gerade als wir wieder zurück in Rödlas waren, wurde bereits der dritte Einsatz bei Doos durchgegeben, zu dem wir aber aufgrund der Entfernung nicht mehr anfuhren. Die Kollegen aus Forchheim und Fürth hatten bis in die Nacht hinein noch zwei weitere Einsätze an diesem Tag zu bewältigen, an denen wir aber nicht mehr beteiligt waren.

04.05.2016

Abgestürzte Kletterin am Zehnerstein

Am Mittwochabend 04.05.2016 waren wir im Rahmen unserer wöchentlichen Ausbildungsabende bei einer Außenübung in Uttenreuth. Als wir gegen 21Uhr unsere Übung beendet hatten und unsere Ausrüstung gerade wieder in die Fahrzeuge verstaut hatten, bekamen wir über unseren Einsatzleiter mitgeteilt, dass die Bergwacht Forchheim soeben zu einem Bergwachteinsatz am Zehnerstein alarmiert worden war. Eine Kletterin hatte sich bei einem Sturz schwere Verletzungen zugezogen.

Da wir sofort einsatzbereit und mit Mannschaftsstärke einsatzklar waren, fuhren wir zur Unterstützung ebenfalls direkt zum Einsatzort an. Bei unserem Eintreffen waren bereits einige Einsatzkräfte der Bergwacht Forchheim vor Ort, sowie zwei Rettungswagen, Notarzt, der Rettungshubschrauber Christoph Nürnberg und zwei Feuerwehren. Die Feuerwehren kümmerten sich vorbildlich um die Ausleuchtung des Landeplatzes am Sportplatz, der Zugangswege und der Einsatzstelle. Zusammen mit den Kameraden aus Forchheim brachten wir die Ausrüstung zur Einsatzstelle. Die Patientin war vom Rettungsdienst und Notarzt bereits versorgt und auf einem Spineboard fixiert. Wir lagerten sie in den Bergesack und auf die Gebirgstrage um.
Parallel dazu war bereits das Statikseil an einem Fixpunkt angebracht worden und die Patientin wurde dann in der Gebirgstrage bis zu einem Weg abgelassen. Von dort wurde sie dann weiter bis zum Rettungswagen getragen und umgelagert.

Nachdem der Notarzt sie im Rettungswagen nochmal gründlich untersucht hatte, wurde sie zum Sportplatz gefahren, in den Hubschrauber eingeladen und in die Universitätsklinik Erlangen geflogen. Da der Rettungshubschrauber Christoph Nürnberg nachtflugtauglich ist, war der Flug in die Klinik auch weit nach Einbruch der Dunkelheit problemlos möglich. Wir bedanken uns für die problemlose Zusammenarbeit mit den Kollegen aus Forchheim und allen beteiligten Einsatzkräften.

24.04.2016

Abgestürzter Gleitschirmflieger am Walberla

Am Walberla hatte am Mittag ein Gleitschirmflieger die Kontrolle über seinen Schirm verloren und war dann in unzugängliches Gelände abgestürzt. Sein Gleitschirm hatte sich dabei in einem Obstbaum verfangen, wobei sich der Pilot schwere Verletzungen zuzog.

Die alarmierten Rettungskräfte des BRK sowie Notarzt und Polizei konnten die verletzte Person zunächst nur über ein am Rettungswagen des BRK befestigtes Seil erreichen. Nachdem der Notarzt die verletzte Person für den Transport freigegeben hatte, wurde er von der Bergwacht in einer Vakuummatze sowie einer speziellen Gebirgstrage zum wartenden Rettungswagen abtransportiert. Helfer bargen dann später noch den Schirm des Piloten aus dem Baum. Im Einsatz waren zwei Rettungskräfte der Erlanger Bergwacht, den diensthabenden Einsatzleiter stellte die Bergwacht Forchheim.

29.01.2016

Vermisstensuche bei Zirndorf

Am Freitag gegen 16 Uhr wurden wir zum Seniorenheim nach Zirndorf alarmiert, wo ein Heimbewohner seit dem frühen Nachmittag vermisst wurde. Das Bergwacht Suchfahrzeug wurde mit Einsatzkräften aus Fürth und Erlangen besetzt und rückte zum Einsatzort aus. Die an das Seniorenheim angrenzenden Wald- und Wohngebiete wurden von Flächenhunden, Mantrailern und mit Fahrzeugen abgesucht. Um ca. 19 Uhr erreichte uns dann die Meldung, dass die vermisste Person in ein Krankenhaus eingeliefert wurde. Wir danken allen beteiligten Einsatzkräften für die Unterstützung und die gute Zusammenarbeit.

 

19.01.2016

Vermisstensuche in Fürth

Am Dienstag, den 19.01.2016 forderte der Einsatzleiter Rettungsdienst aus Fürth gegen 22.00 Uhr bei der Leitstelle Nürnberg die Bergwacht zur Unterstützung für eine Vermisstensuche an.

Der zuständige Bergwacht Einsatzleiter Hersbruck 10 veranlasste, dass das Suchfahrzeug Frankenjura und die Bergwacht Fürth alarmiert wurden. Die Bergwacht aus Fürth und das Suchfahrzeug aus Erlangen rückten daraufhin zu der Vermisstensuche bei einem Altenheim in der Fürther Innenstadt an.

Es wurde eine Seniorin gesucht, die zuletzt beim Mittagessen vom Pflegepersonal gesehen wurde. Da die Dame aus NRW stammte und sich somit in der Umgebung nicht auskannte und die kalten Temperaturen darauf schließen ließen, dass die herum irrende Frau extrem ausgekühlt sein muss, wurde mit Hochdruck nach ihr gesucht. Bereits gegen 19.00 Uhr flog ein Hubschrauber der Polizei den Bereich um den Wiesengrund und der Uferpromenade ab. Im Laufe des Abends wurden immer mehr Einsatzkräfte zu dem Einsatz hinzugezogen. Unter anderem die BRK Rettungshundestaffeln aus Fürth und Ansbach, der Fachdienst IuK des BRK Fürth, die Wasserwacht Fürth, die DLRG Fürth, die BRK Betreuung und Weitere. Ab 23.00 Uhr suchten dann rund 50 Einsatzkräfte der verschiedenen Organisationen nach der vermissten Seniorin.

Um 00.45 Uhr kam dann der erleichternde Anruf der Polizeiinspektion Erlangen. Ein Streifenwagen hatte die Vermisste zufällig im Bereich der Autobahn in Erlangen entdeckt, sie war unterkühlt und wurde vom Rettungsdienst behandelt. Somit ein gutes Einsatzende für alle eingesetzten Kräfte! Wir bedanken uns für die gute Zusammenarbeit mit allen Kollegen und Kameraden der Hilfsorganisationen aus Fürth.

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