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Die Bergwacht Bayern ist Gründungsmitglied der Internationalen Kommission für alpines Rettungswesen.

Was gibt es Neues und was ist los bei der Bergwacht Erlangen?

Hier finden Sie alle Neuigkeiten zur Bergwacht Erlangen und kurze Berichte zu unseren aktuellen Aktivitäten.
Falls es zu dem jeweiligen Bericht auch eine Bildergalerie gibt, gelangen Sie über einen Klick auf das Bild zu der dazugehörigen Bildergalerie.

Die Berichte zu unseren Einsätzen finden Sie unter Einsätze.

24.09.2017

Erfolgreicher Sommereignungstest für unsere Anwärter

An den beiden letzten Wochenenden nahmen drei unserer Anwärter an der Basisausbildung Sommer teil.

Das erste Lehrgangswochenende in der Fränkischen Schweiz wurde zur Feststellung und zum Ausbau der Kletterfähigkeiten genutzt. Wetterbedingt zwang es uns an die Neuhauser Wand, da hier auch bei kälteren Temperaturen und nasser Witterung häufig ein trockener Fels vorzufinden ist. Nützliche Tipps wurden von den Ausbildungsleitern aus dem Frankenjura und der Rhön gegeben. Der Standplatzbau und das Legen von mobilen Sicherungsmitteln wurde vertieft und in Übungen auf Zeit bewertet. Mehrseillängen-Klettern wurde an der AV-Wand in der Bamberger Region simuliert und trainiert.

Nach diesem Wochenende gingen unsere Anwärter gut vorbereitet auf den nun folgenden zweiten Teil ins alpinen Gelände an der Blaueishütte in den Berchtesgadener Alpen. Trotz vorheriger Schneefälle konnte die Hütte und auch einige Kletterrouten gut begannen werden. Um die Leistungsfähigkeit der Lehrgangsteilnehmer zu testen, musste der Aufstieg zur Blauseishütte innerhalb von zwei Stunden gemeistert werden. Verschwitzt aber mit belohnendem Sonnenschein konnten unsere Anwärter, oben angekommen, ihre Quartiere beziehen.

Viel Zeit zum Verschnaufen wurde den Lehrgangsteilnehmer nicht gelassen, da als erster Punkt auf dem Ausbildungsprogramm das Vorzeigen der Standplatzbaufähigkeiten stand. Trotz der gleichen Gesteinsart zeigte sich, dass sich das Legen von mobilen Sicherungsmitteln in der Fränkischen Schweiz von denen im alpinen Gelände stark unterscheiden kann.

Am zweiten Tag wurde das Hauptaugenmerk auf das Begehen von Mehrseillängen gelegt. Mehrere Gruppen kletterten Routen im UIAA Schwierigkeitsbereich zwischen 3 und 5. Dabei mussten Platten und teilweise zugefrorene Rinnen überquert werden - immer unter den kritischen Augen der Ausbilder. Orientierung am Berg und das begehen einer Seilraupe wurden gelehrt und vorgeführt.

Am letzten Tag wurden alle Fähigkeiten im Eignungstest Sommer von den Ausbildern geprüft. Unsere Anwärter konnten bei allen Prüfungen überzeugen und mit bestem Gewissen aus dem Eignungstest in Ihre Heimatbereitschaft entlassen werden.

Die Anwärter bedanken sich bei den engagierten Ausbildungsteams der Bergwacht für die Betreuung und Schulung, sowie bei den Teams der Unterkünfte für die köstliche Bewirtung und Unterbringung.

16.09.2017

Besuch aus Russland

Am Samstag, den 16.09.2017 besuchte uns eine Delegation aus Russland. Im Rahmen der Städtepartnerschaft zwischen Erlangen und Wladimir wurden fünf hauptamtliche Mitglieder der dortigen Feuerwehr nach Erlangen eingeladen.

Am Samstag Vormittag besuchte die Gruppe aus Wladimir zusammen mit ihrem Dolmetscher die Hubschrauberübung der Bergwacht in Enzendorf. Anschließend ging es gleich weiter zu unseren Bergwacht Stützpunkt nach Veilbronn. Dort hatten wir einige Bergwachtfahrzeuge aus unserem Einsatzbereich ausgestellt und präsentierten unseren Gästen die Fahrzeuge und unsere Ausrüstung.

Unsere Gäste zeigten sich überrascht, dass in Deutschland viele nicht-polizeiliche Aufgaben durch ehrenamtliche Einsatzkräfte geleistet werden. Das ist in Russland weitgehend unbekannt. Die Feuerwehr in Russland ist von ihren Aufgaben her außerdem wesentlich breiter aufgestellt als in Deutschland. Das bedeutet, dass die dortige Feuerwehr eine Vielzahl unterschiedlicher Aufgaben übernehmen muss, die hierzulande auf mehrere Hilfsorganisationen verteilt sind. Sie decken im Prinzip alles ab von technischer Rettung (THW) über Wasserrettung, Bergrettung bis hin zu den klassischen Aufgaben der Feuerwehr. Nur die Notfallmedizin und der Rettungsdienst wird von anderen Organisationen geleistet.

Nach der ausführlichen Präsentation unserer Ausrüstung ging es dann zum gemütlichen Teil über. Wir grillten an unserer Diensthütte in Veilbronn und luden unsere Gäste zum gemeinsamen Abendessen ein. Anschließend ging es für sie wieder zurück nach Erlangen und ins Hotel, da am nächsten Morgen gleich die Fahrt nach Bad Tölz bevorstand, um das Ausbildungszentrum der Bergwacht Bayern zu besichtigen.

16.09.2017

Hubschraubertraining mit DRF

Drei unserer aktiven Einsatzkräfte hatten am Samstag 16.09.2017 die Gelegenheit, die Luftrettung mit einem richtigen Hubschrauber zu trainieren. Die DRF kam dazu mit dem in Nürnberg stationierten Rettungshubschrauber Christoph 27 zur Bergwachthütte nach Enzendorf in der Hersbrucker Schweiz. Der Hubschrauber Christoph 27 verfügt über eine Außenwinde und kommt bei Bergwacht Einsätzen in der Fränkischen Schweiz deshalb auch häufiger zum Einsatz. Daher ist es wichtig, dass unsere Einsatzkräfte den Ernstfall regelmäßig üben. An der Ausbildung nahmen neben Einsatzkräften aus verschiedenen Bergwachtbereitschaften im Frankenjura auch Notärzte teil, die Dienst auf dem Christoph 27 haben, um den reibungslosen Ablauf für den Einsatzfall zu trainieren.

Der Hubschrauber flog reihum mehrere Übungsstationen an, an denen beispielsweise das Absetzen eines Bergretters mit Notarzt, das Aufwinschen eines Patienten im Luftrettungssack und das Absetzen des Patienten am Landeplatz geübt wurden. Außerdem wurde speziell der Umgang mit dem neuen Antirotationsruder am Luftrettungssack geübt, das beim Aufwinschen des Luftrettungssacks die Antirotationsleine ersetzt.

30.07.2017

Bergwacht Erlangen unterstützt beim Erlanger Triathlon

Am 30.07.2017 war es wieder soweit: Das sportliche Highlight weit über die Grenzen Erlangens hinaus fand statt.
Der 27. Erlanger Triathlon (kurze Distanz: 1 km schwimmen / 40 km radeln / 10 km laufen und mittlere Distanz: 2 km schwimmen / 80 km radeln / 20 km laufen) mit ca. 800 Startern.

Um die Sicherheit der Starter zu gewährleisten, wurde zum normalen Rettungsdienst auch die Bergwacht mit ATV angefordert, um auf den Waldwegen schnell zur Stelle zu sein. Da die Zusammenarbeit zwischen BRK und Bergwacht in Erlangen gut funktioniert, wurde das ATV mit einem Fahrer der Bergwacht und BRK-Beifahrer besetzt.

Trotz sehr warmem und schwülem Wetters gab es nur wenige Versorgungen mehr zu verzeichnen, als in den vergangenen Jahren. Leider gab es aber auf der Radstrecke zwei Stürze mit insgesamt drei verletzten Triathleten. Diese wurden von den Fahrzeugbesatzungen des BRK nach kurzer Zeit erstversorgt und anschließend zur Behandlung in Erlanger Kliniken transportiert. Im Zielbereich galt es Blasen, Schürfwunden, Krämpfe und Kreislaufprobleme zu versorgen. Die Athleten waren aber gut vorbereitet – die Feldbetten im Behandlungszelt waren nur selten und kurzzeitig komplett belegt.

Um 17 Uhr waren dann alle Athleten im Ziel, alle Patienten versorgt und alles Material wieder in den Fahrzeugen verstaut – Feierabend nach einem langen Tag für die Sanitäter vom BRK.

25.07.2017

Kistenklettern beim Sommerfest in Eckental

Am Dienstagabend, den 25.07.2017, betreuten zwei Kameraden der Bergwacht Erlangen und zwei Kameraden des THW Erlangen das Kistenklettern beim Sommerfest des Gymnasiums in Eckental.

Im Rahmen des SportsFinderDay haben wir diese Aktion dort bereits 2015 durchgeführt. Aufgrund von mehreren Schüleranfragen wurden wir von den Organisatoren angesprochen, ob wir nicht Lust hätten, die Station Kistenklettern erneut zu organisieren. Dieses Jahr unterstützte uns freundlicherweise das THW Erlangen mit einem Kran und dem Gerätesatz „Kistenstapeln“. Das Highlight des Sommerfestes war definitiv unsere Station, was sich am Besucherandrang und der langen Warteschlange - trotz des Starkregens - bemerkbar machte! Aufgrund des schlechten Wetters verlagerten wir unsere Station in die Turnhalle und setzten dort das Klettern fort. Eine gelungene Veranstaltung, die wir zusammen mit den Kameraden des THW meisterten.

18.06.2017

Sommereignung Modul 2 erfolgreich bestanden

Am Freitag fuhren drei unserer Anwärter zusammen mit anderen Anwärtern aus den Bereitschaften Fürth, Furth im Wald und Lauf auf die Blaueishütte bei Ramsau in den Berchtesgadener Alpen zum Modul 2 des Sommereignungstests.

Nach knapp zweistündigem Aufstieg wurde die Gruppe geteilt. Jeder besprach am Nachmittag - zunächst am Boden - verschiedene Arten, wie man Standplätze baut. Das ist eine Grundvoraussetzung, um die Mehrseillängenrouten rund um die Blaueishütte gehen zu können. Am Abend wurden die alpinen Gefahren, wie Wetter oder Steinschlag, besprochen. Am nächsten Tag ging es für die eine Gruppe ans Klettern von Mehrseillängen, Abseilen und Standplatzbau. Die andere Gruppe lernte das Begehen von Fixseilen und Fixseilraupen. Am Nachmittag wurden die Gruppen dann getauscht.

Am Sonntag folgte der Eignungstest. Hier wurde das Klettern, der Standplatzbau an Fixpunkten und mit mobilen Sicherungsmitteln sowie das Abseilen abgeprüft. Allen Teilnehmern wurde die Sommereignung zugesprochen. Im Winter folgt dann für die Anwärter die Wintereignung.

20.05.2017

Feuerwehrfest Hammerbach

Am Samstag, den 20.05.2017 waren wir zu Gast beim Feuerwehrfest in Hammerbach bei Herzogenaurach.

Der Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr Hammerbach hatte uns eingeladen, dass wir uns auf dem Feuerwehrfest präsentieren können. Zwei Kameraden fuhren am Samstagnachmittag mit dem LKLD und dem ATV nach Hammerbach, stellten die Fahrzeuge aus und standen Interessierten für Fragen zur Verfügung.

Am Nachmittag zeigte die Freiwillige Feuerwehr Hammerbach bei einem Showeinsatz dann ihr Können. Unterstützt von einem Rettungswagen des ASB fuhren sie zu ihrem "Einsatz" vor dem Feuerwehrhaus. Eine Person war in einem Fahrzeug eingeklemmt und musste zügig und trotzdem schonend aus dem Fahrzeug gerettet werden. Es wurde vorgeführt, welche Geräte zum Einsatz kommen und welche verschiedenen Techniken angewendet werden können, um Personen aus Fahrzeugen zu befreien.

Wir bedanken uns bei der Feuerwehr Hammerbach für die Einladung.

14.05.2017

Beim Tag der offenen Tür des BRK Höchstadt

Am Sonntag, den 14.05. waren wir mit drei Leuten und unserem Rettungsfahrzeug, dem Spezialfahrzeug LKLD und dem ATV von 11-17 Uhr am Tag der offenen Tür beim BRK in Etzelskirchen (Höchstadt a.d. Aisch) vertreten. Der Anlass war der Tag der offenen Tür des BRK Alten- und Pflegeheims und der BRK-Rettungswache.

Mit uns zusammen waren auch die BRK-Hundestaffel, die BRK Bereitschaft Höchstadt, die Wasserwacht und das Rotkreuz-Museum aus Nürnberg anwesend und stellten sich mit verschiedenen Ständen vor. Interessant fanden die meisten Besucher auch, als wir ihnen den Einsatzzweck unseres Spezialfahrzeugs LKLD erklärt haben. Denn selbst bei einen Spaziergang im Wald kann man in eine medizinische Notlage geraten. Wenn man dann nicht weiß, wo man sich befindet, kann daraus schnell ein größerer Einsatz werden. Hier kommt eben die Bergwacht ins Spiel, die entsprechend suchen und im unwegsamen Gelände helfen kann.

13.05.2017

Ausbildungstag für Aktive Einsatzkräfte in der Fränkischen

Am Samstag, den 13.05.2017 fand unser Übungstag für aktive Einsatzkräfte statt.

Einige Kameraden hatten sich ein paar Orte und mögliche Szenarien ausgedacht. Der Schwerpunkt des Übungstages lag dieses Mal nicht auf der notfallmedizinischen Versorgung, sondern auf Bergrettungstechniken. Dazu hatten sie sich insgesamt drei durchaus realistische Einsatzorte und Szenarien in unserem Einsatzgebiet in der Fränkischen Schweiz ausgedacht. Alle drei Szenarien erforderten fortgeschrittene Bergrettungstechniken - was ja auch der Sinn des Übungstages war.

Das erste Szenario bestand darin, eine abgestürzte und verletzte Person aus einem Bachbett zu retten, das nur von oben zugänglich war. Das zweite Szenario bestand darin, eine Person von einem vorgelagerten Felsköpfl zu retten, auf das sie von oben gestürzt war und sich verletzt hatte. Das Gelände war außerdem in diesem Bereich extrem steinschlaggefährdet. Das letzte Szenario bestand dann darin, eine verletzte Person aus dichtem Gebüsch nach oben zu einem Gipfel zu retten.

Vielen Dank an alle Kameraden, die die Einsatzorte und Szenarien vorbereitet haben.

07.05.2017

Sandienst beim Reitturnier

Am Sonntag, den 07.05.2017 haben zwei Bergwachtler (super unterstützt von zwei kleinen Nachwuchs Bergrettern), den Sanitätsdienst beim Vereinsturnier der Frankenmeute gestellt.

Da unser Einsatzbus gleichzeitig zum Dienst in Veilbronn war, statteten wir das LKLD Fahrzeug mit Gebirgstrage, Luftrettungssack und Notfallrucksack aus um den Reitern im Gelände notfalls helfen zu können. Die Reiter springen im Teamwettbewerb und im Einzelwettbewerb über Gräben und Hindernisse aus Bäumen und müssen auch mehrmals durch die Wassergrube in der Mitte des Parcours reiten. Unsere Hilfe wurde erfreulicher Hilfe nicht gebraucht, denn alle kleinen und großen Reiter meisterten den Parcour mit Bravour.

07.05.2017

Sommereignung Modul 1 erfolgreich bestanden

Am Wochenende nahmen drei unserer Anwärter zusammen mit weiteren Anwärtern der Bereitschaften Bamberg, Kulmbach, Bischofsgrün und Zwiesel am Modul 1 des Sommereignungstests auf dem Naturfreundehaus in Veilbronn teil. Ziel des Wochenendes war es, Grundlagen für das Modul 2 im Gebirge zu schaffen und zu festigen. Die Teilnehmer wurden, je nach Können, in drei Gruppen aufgeteilt. Es wurde Standplatzbau, verschiedene Sicherungstechniken, mobiles Absichern, aber vor allem Klettern geübt.

Unseren Anwärtern Fanny, Isabel und Pia wurde die Eignung für Modul 2 zuerkannt.

03.05.2017

Gemeinschaftsübung mit B1

Im Rahmen unseres Dienstabends fand zum wiederholten Mal eine größere Übung zusammen mit der Bereitschaft B1 statt.

Die Einsatzkräfte des BRK rückten zuerst aus zum Einsatzort in der Nähe von Hüttendorf. Zunächst als „Verkehrsunfall“ gemeldet entpuppte sich die Lage vor Ort für den ersteintreffenden RTW des Rettungsdienst als „Kutschunfall mit über 10 Verletzten“. Da die Verletzten nicht nur auf der Straße, sondern auch in einem steilen Hang lagen, wurden wir als Bergwacht ebenfalls alarmiert.

Bei unserem Eintreffen waren die Verletzten bereits gesichtet und wir hatten die Aufgabe, insgesamt drei schwer verletzte Patienten, die nicht gehfähig waren, aus dem steilen Hang zu retten. Das war angesichts der wenigen Bergwacht-Einsatzkräfte und unseres begrenzten Materials, dass wir nicht für einen Massenanfall an Verletzten vorhalten, gar kein so leichtes Unterfangen. Die erste Patientin wurde deshalb leider etwas unsanft und behelfsmäßig nur mit dem Bergesack gerettet. Nachdem dann zwei Gebirgstragen zur Verfügung standen und Statikseile aufgebaut waren, wurden dafür die beiden anderen Patienten schonend und vorbildlich im Bergesack mit der Gebirgstrage am Statikseil gerettet.

Wir bedanken uns bei der B1 für die Vorbereitung und Organisation und den Mimen, die sich zur Verfügung gestellt haben.

30.04.2017

LKLD Symposium im bayerischen Wald

Am Sonntag, den 30.04.2017 fuhren einige Kameraden der Bergwachten Fürth und Erlangen in den bayerischen Wald nach Furth im Wald.

Mit dabei war auch unser Spezialfahrzeug LKLD, was wir gemeinsam als Bergwacht Erlangen und Fürth betreiben. LKLD steht dabei für Lokalisation, Kommunikation, Lagebeschreibung und Dokumentation. Im Rahmen der Further Messe hatten die Bereitschaften der Bergwachten Cham und Furth im Wald zu einem Symposium eingeladen, das unter dem Thema "Drohnen im Rettungseinsatz" stand. Neben uns waren auch viele andere Bergwachten aus ganz Bayern mit ihrem LKLD-Fahrzeug und ihren Drohnen gekommen.

Nach einem ausgiebigen Rahmenprogramm am Vormittag mit vielen Fachvorträgen von Referenten der Bergwacht, BRK, Polizei und Industrie gab es am Nachmittag auch praktische Vorführungen von Drohne und LKLD. Dabei kam der persönliche Austausch unter den LKLD Gruppen nicht zur kurz, was auch ein Ziel dieses Treffens war, um die verschiedenen Gruppen aus ganz Bayern besser miteinander zu vernetzen.

Wir bedanken uns recht herzlich bei allen Organisatoren und Beteiligten für den gelungen und interessanten Tag!

17.04.2017

Osterklettern in Neuhaus

Über die vier Osterfeiertage von Karfreitag bis Ostermontag hatten wir durchgehend Bereitschaftsdienst in unserer Hütte in Veilbronn.

Am Samstagmorgen kamen noch einige Ausbilder, Aktive und Anwärter unserer Bereitschaft zu uns auf die Hütte und wir fuhren dann weiter zum Klettern nach Neuhaus im Aufseßtal. Für die Anwärter, die zum Sommer-Eignungstest antreten wollen, galt es, ihre Kletterfertigkeiten zu verbessern und den Ausbildern zu zeigen. Alle anderen nutzten die Zeit an der Neuhauser Wand ebenfalls intensiv zum Klettern. Am späteren Nachmittag ging es zurück zur Hütte, wo dann der Grill angeschürt wurde und der gemeinsame Abend bei Grillfleisch, Salaten und einem Bier ausklang. An den anderen Tagen wurde an der Fürther Wand geklettert und abgeseilt, das Baumklettern geübt, Brennholz gehackt und was so auf der Hütte an Arbeiten anfällt, erledigt.

Ansonsten verlief das Osterwochenende für uns ruhig und wir hatten keine Einsätze zu verzeichnen.

05.04.2017

Auszeichnung für Boris Üblacker

(v.l.n.r) Stephan Kraus, Norbert Heiland, Boris Üblacker, Jürgen Schmieder, Armin Kroder


Im Rahmen der diesjährigen Hauptversammlung der Bergwacht Region Frankenjura in Lauf wurde unser langjähriger Bereitschaftsleiter Boris Üblacker für sein ausdauerndes Engagement für die Bergwacht Bayern geehrt.

Unter anderem für seine zwölfjährige Tätigkeit als Bereitschaftsleiter der Bergwacht Erlangen bekam er deshalb die Verdienstmedaille in Bronze der Bergwacht Bayern verliehen. Die Ehrung nahmen der Vorsitzende der Bergwacht Bayern, Norbert Heiland vor, sowie der Regionalleiter Jürgen Schmieder, der stellvertretende Regionalleiter Stephan Kraus und der BRK-Vorsitzende in Lauf und Landrat Armin Kroder.

Auch wir bedanken uns als Bereitschaft Erlangen bei Boris Üblacker für seinen Einsatz für unsere Bereitschaft.

08.03.2017

Neue Bereitschaftsleitung gewählt

Am 08.03.2017 fand die Jahreshauptversammlung der Bergwacht Erlangen mit Neuwahlen der Bereitschaftsleitung statt.

Nach 12 Jahren als Bereitschaftsleiter wurde Boris Üblacker (Mitte), welcher sich nicht mehr zur Wahl aufstellen ließ, mit großem Dank der gesamten Bereitschaft verabschiedet.

Neuer Bereitschaftsleiter ist Sven Waibel (links), der nun zusammen mit seinen  beiden Stellvertretern für die nächsten vier Jahre die Verantwortung für die Bergwacht Erlangen übernimmt.

Als erster Stellvertreter wurde Matthias Ertl (rechts) wiedergewählt, als zweite Stellvertreterin wurde Dr. med. Doris Rohde (nicht mit im Bild) in die Bereitschaftsleitung gewählt.

29.01.2017

Winterübungstag am Ochsenkopf

Am Sonntag, den 29.01.2017 machten wir uns mit einigen Ausbildern, Einsatzkräften und Anwärtern für unseren Winter-Ausbildungstag auf den Weg zum Ochsenkopf ins Fichtelgebirge. Der Ausbildungstag sollte unsere Anwärter auf den bevorstehenden Wintereignungstest und die Winterprüfung vorbereiten. Die Schneeverhältnisse waren ausreichend gut für unseren Übungstag, da auch abseits der Piste noch genügend Schnee lag. Am Vormittag wurde auf der Piste der Umgang mit dem Akja geübt, wie man einen Patienten sicher im Akja verpackt und mit dem Akja fährt. Parallel dazu wurde im Gipfelbereich abseits der Piste die Lawinenverschüttetensuche im Gelände geübt. Nach der Mittagspause wurde die Rettung eines Patienten im steilen winterlichen Gelände geübt. Dabei galt es unter Anderem, als Team zusammenzuarbeiten, den Akja zu sichern und zum Patienten abzulassen, den Patienten im Akja zu verpacken und dann wieder nach oben zu ziehen. Vielen Dank an dieser Stelle an alle, die zum Gelingen unseres Winter-Ausbildungstags beigetragen haben.

24.01.2017

Bergwacht Erlangen bei der Skiwacht im Allgäu im Einsatz

Viele fragen sich bestimmt ob sie richtig gelesen haben – ja haben sie!

Zwei Kameraden der Bergwacht Erlangen unterstützen dieses Jahr die DSV Skiwacht bei der Pistenrettung in mehreren Skigebieten im Allgäu. Sie sind bei der SIS (Stiftung Sicherhheit im Skisport (DSV aktiv)) angestellt und widmen sich neben ihrer Arbeit als Rettungskräfte in erster Linie der Unfallprävention auf den Pisten. Auf regelmäßigen Pistenkontrollfahrten werden Sicherheitsstandards, Markierungen und Absperrungen ständig überprüft.

Ein Kamerad ist von Mitte Januar bis Mitte Februar wie die letzten Jahre für die Bergwacht Oberstaufen in mehreren Skigebieten unterwegs. Ein zweiter Kamerad ist von Anfang Januar bis Ende Februar für die Bergwacht Sonthofen in den Skigebieten Ofterschwang und Grünten im Einsatz.

DSV-Skiwacht

Wintersportler sind in deutschen Skigebieten in den besten Händen. Von Dezember bis in den Mai sind in 60 großen Skigebieten rund 270 DSV-Skiwachtfrauen und -männer für die Sicherheit der Skifahrer, Snowboarder und Langläufer im Einsatz. Seit über 35 Jahren sorgen eingespielte Teams mit hoch qualifizierter Ausbildung und Erfahrung für den reibungslosen Ablauf im Wintergeschehen. Alle hauptamtlichen Mitarbeiter der Stiftung Sicherheit im Skisport (SIS) sind zugleich ehrenamtliche Bergwachtfrauen und -männer. In dieser Funktion sind sie im Fall von Verletzungen für den Rettungsdienst zuständig. Unser vorrangiges Ziel jedoch ist und bleibt, Unfälle durch präventive Maßnahmen zu verhindern. Hierzu zählt die Kontrolle des ordnungsgemäßen Zustands von Pisten, Pistenbeschilderungen sowie Schleppliftspuren, die tägliche Letztbefahrung der Pisten im betreuten Skigebiet nach Einstellung des Beförderungsbetriebes, die positive Beeinflussung von Skisportlern, welche durch ihr Verhalten sich und andere im Pistenbetrieb gefährden, Hilfestellung für Skifahrer bei Mängeln und Problemen mit der Skiausrüstung.

Ein paar Eindrücke finden Sie in der Bildergalerie

14.12.2016

Weihnachtsfeier

Am Mittwoch, den 14.12.2016 fand unsere Weihnachtsfeier im Gasthaus Kroder in Schlaifhausen am Fuße des Walberlas statt. Eingeladen waren neben allen Anwärtern und aktiven Einsatzkräften auch alle inaktiven Bergwachtler, Förderer und einige Vertreter vom BRK. Nach einigen Grußworten vom BRK-Kreisvorsitzenden und unserem Bereitschaftsleiter gab es eine Slideshow zu sehen, die noch einmal alle unsere Ereignisse und Aktivitäten aus dem Jahr 2016 Revue passieren ließ. Ein animierter Jahres-Kalender führte uns sehr eindrücklich vor Augen, an wie vielen Tagen im Jahr irgendeine Aktivität der Bergwacht Erlangen stattgefunden hatte. Die Weihnachtsfeier war ein schöner und gelungener Abend zum Ende des Jahres.

11.12.2016

Skifahren Stubai

Am Freitagmorgen machten sich rund vierzig Mitglieder der Bergwachten aus Erlangen und Fürth sowie einige Gäste auf den Weg zum traditionellen vorweihnachtlichen Skifahren der Bergwacht Erlangen am Stubaier Gletscher. Nach Startproblemen mit einem unserer Kleinbusse kamen dann aber doch noch alle rechtzeitig im Stubaital an.

Untergebracht waren wir in drei verschiedenen Ferienhäusern in Falbeson. Am Freitagnachmittag starteten wir gleich zum ersten Mal auf der Piste. Trotz des wenigen Schneefalls waren die Pistenverhältnisse recht gut, abgesehen von einigen vereisten Pisten. Einige Rinnen neben den Pisten waren auch mit etwas Vorsicht gut befahrbar.

Am Samstag brachen vier unserer Teilnehmer morgens gleich für eine längere Skitour zum Zuckerhütl auf. Ansonsten stand der Samstag ganz im Zeichen der Anwärterausbildung. In kleineren Gruppe wurde zunächst Skitechnik auf der Piste geübt und anschließend wurde die Lawinenverschüttetensuche abseits der Piste geübt. Am Nachmittag gab es dann noch eine kleine Übungs-Skitour. Zur Mittagszeit trafen wir uns jeweils in einem großen Selbstversorger-Raum, um gemeinsam zu vespern. An den Abenden ging es dann zum gemeinsamen Abendessen in ein Gasthaus nach Volderau bzw. Neustift.

Unser Dank gilt unserem Bereitschaftsleiter, der das Skiwochenende am Stubai und alle zugehörige Logistik wieder einmal perfekt vorbereitet hatte.

26.11.2016

1. Apres-Ski-Party

Am Samstag, den 26.11.2016 fand in Veilbronn unsere erste Apres-Ski-Party zur Einstimmung auf die Skisaison statt. Am Vormittag rückte schon ein Vorbereitungsteam zu unserer Diensthütte in Veilbronn an, um alles für die Party aufzubauen. Ein großes Rotkreuz-Zelt wurde aufgebaut, eine Bar, Dekoration, Musik- und Lichtanlage und vieles mehr.

Gegen 17Uhr war dann offizieller Beginn. Voraussetzung für den Besuch der Apres Ski Party war, dass man in irgendeiner Form ein wintersportliches Outfit vorweisen konnte. Neben Freunden und Verwandten unserer Bergwachtler kamen auch einige Bergwachtler aus den benachbarten Bereitschaften zu Besuch. An der Bar konnte man einen Skipass lösen und dafür Getränke und Essen erhalten. Unser DJ sorgte bis tief in die Nacht bei Partymusik für ausgelassene Stimmung. Für manch einen wurde es eine kurze Nacht.

Am nächsten Morgen war dann nach einem gemeinsamen Reste-Frühstück großes Aufräumen angesagt. Außerdem wurde unsere Hütte winterfest gemacht, da wir über die Wintermonate unsere Hütte an den Wochenenden nicht besetzen. Nachdem viele mitgeholfen hatten, war gegen zwölf alles aufgeräumt und in die Autos verladen.

Die Party war ein voller Erfolg und hat allen Spaß gemacht. Vielen Dank an dieser Stelle an alle, die mitgeplant und mitgeholfen haben. Nächstes Jahr ist bereits wieder eine Apres-Ski-Party eingeplant.

20.11.2016

Notfallmedizin Lehrgang 2016

Zum diesjährigen NFM Lehrgang trafen sich insgesamt sieben Anwärter (Lauf, Bamberg, Fürth, Amberg und Erlangen) in der Bergwacht Hütte Fürth in Untertrubach. Vier Wochenenden standen uns bevor und keiner wusste wohl genau, wie die wohl werden würden. Es sollte eine sehr anstrengende und auch sehr lehrreiche Zeit mit viel Spaß werden.

Das erste Wochenende stand ganz im Zeichen der Theorie und der ersten Fallbeispiele, bei denen wir alle noch sehr unsicher und unerfahren waren. Aber wir wissen jetzt alle, dass man Hyperventilation nicht mit Sauerstoff-Gabe behandelt.

Der Schwerpunkt des zweiten Wochenendes war die Herz-Lungen-Wiederbelebung. Wir können jetzt im Eiltempo Atmung prüfen, Notarzt verständigen, Herzdruckmassage, mit Sauerstoff beatmen, Defibrillieren, Larynxtubus legen, dem Notarzt assistieren und Infusionen vorbereiten. Das Ganze im Prüfungsstress, da war schon auch mal hoher Blutdruck bei dem einen oder anderen vorhanden.

Nach zwei Wochen Pause ging es in das dritte und vierte Wochenende. Unsere Ausbilder haben uns mit Gast-Mimen und einem gut bestückten Schminkköfferchen sehr viele Fallbeispiele abarbeiten lassen. Über kardiales Lungenödem, Frakturen, Luxationen, Amputationen, Motorsägenunfälle, Messerattacken, Suizidversuche, Pfählungsverletzungen, Unterkühlungen, akute Abdomen, Schlaganfälle, Polytraumen bis zu Unterzuckerungen mit wüsten Helferbeschimpfungen (wir wissen jetzt das Unterzucker aggressiv macht), wurden wir sehr realistisch gefordert. Die gut dargestellte Brandverletzung, gekoppelt mit heftigen Schmerzensschreien haben uns daran erinnert, warum wir eigentlich dort sind und dass wir uns hier auf den Ernstfall vorbereiten. Je mehr Übung und Routine man bekommt, desto besser ist man vorbereitet und kann dem Patienten helfen. Und doch wird dann wohl jeder Einsatz wieder anders sein. Ein großes Dankeschön an die Ausbilder für ihr Engagement.

Aber auch bei den Mimen wollen wir uns bedanken. Wir wissen jetzt, wer eine Latex- und Erdnussallergie hat, wer Penizillin und Insulin regelmäßig nimmt, wer schwanger ist, wer schon mal einen Herzinfakt hatte und wer wann was zuletzt gegessen hat. Unsere Mimen mussten unzureichenden Wärmeerhalt, rücksichtslose Seitenlagen, Kleideraufschneiden, falsche Lagerungen, viele zärtliche aber auch schmerzhafte Blutzuckermessungen, unvollständige Ganzkörperuntersuchungen, liebevolles Anlegen vom Stifneck, unzählige Blutdruckmessungen usw. über sich ergehen lassen. Mit Gastvorträgen über die Themen Polytrauma und Krisen-Interventionsdienst (KID) wurde die Ausbildung noch bereichsübergreifender erweitert und abgerundet.

Sehr gut vorbereitet gingen wir dann in die theoretische und praktische Prüfung am letzten Sonntag. Bei der praktischen Prüfung gab es für jedes Zweier-Team ein chirurgisches und internistisches Fallbeispiel zu lösen. Alle haben mit Bravour bestanden. Die extra angereisten zusätzlichen Prüfer konnten keine gravierenden Fehler entdecken.

FAZIT: Die Teilnehmer waren während dieser vier langen Wochenenden ziemlich gefordert. Es hat aber richtig Spaß gemacht, wir haben viel gelernt und wir haben die Unsicherheit und Scheu vor einem richtigen Einsatz auf jeden Fall verloren.

02.10.2016

Bergwacht Erlangen beim Rockman Run im Fichtelgebirge am Start

Am 02.10.2016 nahmen drei Mitglieder der Bergwacht Erlangen beim Hindernislauf „Rockman Run“ im Fichtelgebirge teil. Hier musste eine Laufstrecke von 18 km mit mehreren Hindernissen bewältigt werden.

Unter anderem führte die Strecke durch Europas größtes Felsenlabyrinth in Wunsiedel. Auch Schlammgruben, Sandhügel und ein Badeweiher mussten mehrmals durchquert werden. Die notfall-medizinische Versorgung wurde aufgrund des unwegsamen Geländes größtenteils durch die Kameraden und Kameradinnen aus dem Fichtelgebirge (Bereitschaft Wunsiedel und Mehlmeisel) übernommen. Auch die kühlen Witterungsverhältnisse konnten die Gruppe der Bergwacht Erlangen nicht an einer Teilnahme hindern. Letztendlich meisterten sie gesamte Strecke verletzungsfrei in einer Zeit von 02:19:12 h und hatten dabei reichlich Spaß.

Vielen Dank auch und Grüße an die Kameraden und Kameradinnen im Fichtelgebirge.

17.09.2016

Massenanfall von Hochzeiten ;-)

Gleich zwei Hochzeiten in einer Woche hatten wir Mitte September zu feiern.

Am Freitag, den 16.09.2016 gaben sich zwei unserer Anwärter das Jawort auf dem Standesamt in Erlangen. Sie hatten nicht mit unserem zahlreichen Erscheinen gerechnet und mussten gleich eine Bewährungsprobe bestehen, bei der der Bräutigam die Braut durch einen Seilparcours tragen musste.

Am Samstag, den 17.09.2016 heirateten dann auf dem Standesamt in Baiersdorf zwei unserer langjährigen Kameraden. Der Nieselregen tat der guten Stimmung keinen Abbruch und das frisch vermählte Paar fuhr, statt in einem Hochzeitsauto, mit zwei geschmückten Fahrrädern zur nahe gelegenen Feier.

Wir wünschen beiden Paaren alles Gute für die gemeinsame Zukunft!

28.08.2016

Kletterwochenende Blaueishütte

Bereits zum dritten Mal in Folge machte sich am Freitag, den 26.08.2016, eine elfköpfige Gruppe der Bergwacht Erlangen auf den Weg  zu einem Kletterwochenende an der Blaueishütte in den Berchtesgadener Alpen.

Bei perfekten Kletterbedingungen wurden mehrere Mehrseillängen-Touren wie Plattenweg, Logic-Line, Westgrat, Eisbär-Tour, die glorreichen Sieben, … begangen.
Natürlich kam der gesellige Teil auch nicht zu kurz und die Gruppe konnte den Tag jeden Abend bei Sonnenuntergang auf der Terrasse der Blaueishütte ausklingen lassen.
Am Sonntag, den 28.08.2016, erfolgte der Abstieg ins Tal und die anschließende Abkühlung im Hintersee kam allen Gruppenmitgliedern sehr entgegen.

Alles in Allem war es ein wunderschönes und sonnenreiches Wochenende ohne Verletzungen und Zwischenfällen mit erhöhtem Wiederholungscharakter.

31.07.2016

Erlanger Triathlon

Am 31.07.2016 war es wieder soweit: Das sportliche Highlight weit über die Grenzen Erlangens hinaus fand statt.

Der 26. Erlanger Triathlon (kurze Distanz: 1 km schwimmen / 40 km radeln / 10 km laufen und mittlere Distanz: 2 km schwimmen / 80 km radeln / 20 km laufen) mit ca. 800 Startern.

Um die Sicherheit der Starter zu gewährleisten, wurde zum normalen Rettungsdienst auch die Bergwacht mit ATV angefordert, um auf den Waldwegen schnell zur Stelle zu sein.

Da die Zusammenarbeit zwischen BRK und Bergwacht in Erlangen gut funktioniert, wurde das ATV mit einen Fahrer der Bergwacht und BRK-Beifahrer besetzt. Ein Eingreifen des ATV-Teams wurde zwar nicht nötig, aber die Einsatzleitung war froh, diese Möglichkeit gehabt zu haben.

10.07.2016

Sommer Eignungstest Teil 2


Für unsere Anwärter ging es vom 08.-10. Juli auf die Blaueishütte in den Berchtesgadener Alpen zum zweiten Teil des Sommereignungstests. Hier wurde das alpine Können überprüft, darunter auch das Klettern im Vorstieg, Standplatzbau mit und ohne mobile Sicherungsmittel und das Bewegen im alpinen und unwegsamen Gelände.

Als erste Hürde musste am Freitagmorgen der Konditionstest absolviert werden, der darin bestand, die Hütte in weniger als 2 Stunden zu erreichen. Anschließend stieg die Truppe nach einer kurzen Wiederholung des Standplatzbaus noch in die Klettertour „Anderl’s Neubeginn“ und "Logic-Line" ein.

Samstag und Sonntag wurden die anspruchsvolleren Mehrseillängenrouten „Plattenwege“, „Schärtenspitze NO-Wand“ und „Eisbärtour“ geklettert, um die Kletterfähigkeiten der Anwärter zu erweitern und abzuprüfen. Mehrere Abseilstände mussten beim Abstieg ebenfalls überwunden werden. Am Sonntagabend erfolgte nach zügigem Abstieg ins Tal die Heimreise der Teilnehmer.

Herzlichen Glückwunsch zur bestandenen Prüfung.

09.07.2016

Abseilaktion mit der Rettungshundestaffel Erlangen-Höchstadt

Am Samstag, den 09.07. ging es für drei Kameraden zu einem gemeinsamen Training mit der Rettungshundestaffel Erlangen-Höchstadt nach Herzogenaurach.

In Zusammenarbeit mit der Feuerwehr Herzogenaurach bauten sie einen Statikseilsatz an der Drehleiter auf, um die Hunde mit ihren Herrchen gesichert in luftige Höhen zu heben und anschließend abzulassen. Alle Vierbeiner reagierten gelassen und behielten auch beim Verlieren des Bodens unter den Pfoten die Ruhe, obwohl es für manche Hunde (und auch Herrchen !) eine ganz neue Erfahrung war.

Nach einem gemeinsamen und echt leckerem Mittagessen ging es noch für die letzten Teams nach oben. Dank der guten Zusammenarbeit bereitete der Tag allen Beteiligten sehr viel Spaß.
(Bilder Rettungshundestaffel Erlangen-Höchstadt)

03.07.2016

Grundlehrgang Luftrettung in Bad Tölz

Am Sonntag, den 03.07.2016 machten sich drei unserer Bergwachtlerinnen auf den Weg zum Grundlehrgang Luftrettung in Bad Tölz.

In zwei Gruppen aufgeteilt, konnte parallel an den beiden Hubschrauberzellen in der Simulatorhalle geübt werden. Die eine Gruppe begann mit der Kapprettung einer beim Mehrseillängenklettern ins Seil gestürzten Person, danach ging der Flug gleich weiter zum Abwinchen auf ein Hausdach. Hier wurde das Anlegen der Rettungswindel und der Doppelwinch geübt.

Als nächste Stadion stand das Abwinchen mit eingepackten Bergrettungssack auf dem Plan. Auf einer schrägen Fläche musste dieser korrekt gesichert und ein Patient eingepackt werden. Anschließend wurde der Patient mit einem Bergretter wieder vom Hubschrauber abgeholt und aufgewincht.

Die andere Gruppe übte das richtige Ein-und Aussteigen im Schwebeflug mit und ohne Skiern im Gepäck. Neben dem richtigen Sichern der Skiern beim Abwinchen auf ein Flachdach war bei dieser Gruppe auch die Gondelrettung ein Teil des Übungszirkels. Ein Bergretter wird hierbei vom Hubschrauber zum Drahtseil abgelassen und hängt den vorbereiteten Flaschenzug überhalb der Gondel ein und kann sich somit selbst (nach dem Entriegeln der Türe) in die Gondel ablassen um dort die Personen zu sichern und zu versorgen. Abschließend kann man mit Hilfe des Flaschenzugs wieder auf das Gondeldach steigen und wird dort wieder vom Hubschrauber abgeholt.

Frisch gestärkt nach einer Pizza-Pause mittags, tauschten die Gruppen die beiden Stationen. Allen Teilnehmern hat dieser Lehrgang eine Menge Spaß gemacht, nicht zuletzt dank der Ausbilder die echt geduldig jede Frage beantwortet haben. Für unsere drei Bergwachtlerinnen war dies der letzte Schritt zur aktiven Einsatzkraft, welchen sie erfolgreich bestanden haben!

05.06.2016

Hubschrauber Simulatortraining in Bad Tölz

Am Sonntag, den 05.06.2016 nahmen zwei unserer Bergwachtler am Grundlehrgang Luftrettung in Bad Tölz teil.

Dieser Lehrgang im Simulatorzentrum ist die Voraussetzung, um überhaupt an einem echten Hubschrauber trainieren zu dürfen. Die Teilnehmer wurden in zwei Gruppen aufgeteilt, um parallel an den beiden Hubschrauberzellen in der Simulatorhalle zu üben. Zunächst ging es um das richtige Ein -und Aussteigen und die Selbstsicherung im Hubschrauber. Dann gab es gleich den ersten praktischen Durchlauf eines Übungszirkels. Man wurde zu einem Patienten auf ein Hausdach abgewincht, musst diesem eine Rettungswindel anlegen und wurde zusammen wieder aufgewincht. Danach wurde man zu zweit mit einem Bergesack zu einem Patienten abgewincht, musste diesen einpacken und wurde anschließend wieder aufgewincht und abgesetzt. Bei dem Durchlauf wurde sehr viel Wert darauf gelegt, dass die Handzeichen korrekt sind und dass man zu keinem Zeitpunkt ungesichert war.

Nach der Mittagspause wurde getauscht und dann ging es an die zweite Hubschrauberzelle. Dort wurde dann die Kapprettung, die Gondelrettung und Abbruchverfahren geübt. Zum Schluß gab es dann noch einen Prüfungszirkel, den alle durchlaufen mussten und bei dem keine Fehler passieren durften. Alle Teilnehmer haben den Prüfungsdurchlauf erfolgreich bestanden. Es war ein langer Tag, der die ganze Zeit volle Konzentration erforderte, aber er hat auch viel Spaß gemacht.

01.06.2016

Gemeinsame Übung mit THW

Im Rahmen eines normalen Ausbildungsabends hatten wir uns zu einer gemeinsamen Übung mit dem THW verabredet. Wir trafen uns am Dechsendorfer Weiher, um in einem Steinbruch im Wald zu üben, wie wir gemeinsam mit unserer Ausrüstung einen Patienten aus schwierigem Gelände retten können. Dabei ging es auch darum, die gegenseitige Ausrüstung kennenzulernen, um bei solchen Szenarien besser zusammenarbeiten zu können.

Die Aufgabe bestand darin, einen abgestürtzten Patienten aus einem tiefen Steinbruch zu retten, dessen Wände senkrecht waren und es auch keine natürlichen Befestigungspunkte gab, um Umlenkungen anzubringen, um daran den Patienten mitsamt Rettern wieder nach oben zu ziehen. Hierbei kam dann die Ausrüstung des THW ins Spiel. Das THW baute ein großes Dreibeinstativ auf, um einen Umlenkungspunkt zu haben, der sich über der Abbruchkante befand. Nach einigem Feinjustieren war es dann soweit und die Gebirgstrage konnte in den Steinbruch abgelassen werden. Der Patient wurde verpackt und zusammen mit zwei Bergrettern mit dem Statikseil wieder nach oben gezogen.

Vielen Dank an das THW für diese Möglichkeit einer gemeinsamen Übung. Es war für alle Beteiligten eine lehrreiche Übung und hat gezeigt, wie sich unsere Ausrüstung ergänzen kann und dass kein Szenario dem anderen gleicht.

28.05.2016

Hüttenfest in Rödlas


Am Samstag 28.05.2016 fand in Rödlas anlässlich des 50-jährigen Hüttenjubiläums ein kleines Sommerfest statt für alle Bergwachtler, Freunde und Förderer.

Nachdem am späten Vormittag alle eingetrudelt waren, gab es Bratwürste und später auch Kaffee und Kuchen und man konnte in entspannter Atmosphäre plaudern und Neuigkeiten austauschen. Für Interessierte gab es auch noch eine Orchideenwanderung rund um die Hütte.

Unser Hüttenfest wurde am Nachmittag dann leider jäh unterbrochen durch gleich zwei Bergwacht-Einsätze hintereinander, zu dem acht Kameraden mit unserem Rettungsfahrzeug spontan ausrücken mussten.

Die Hütte in Rödlas wurde 1965 unter hohem persönlichen Einsatz vieler damaliger Bergwachtkameraden erbaut und durch viele kleine und größere Geld- und Sachspenden ermöglicht. Sie diente viele Jahre als Stützpunkt vor allem während des Winterdienstes am Rödlaser Skihang. Heute wird sie nur noch zu geselligen Anlässen genutzt, da aufgrund des Schneemangels der Liftbetrieb leider schon vor Jahren eingestellt werden musste.

 

08.05.2016

Tag der offenen Tür beim BRK Erlangen

Am Sonntag, den 08. Mai 2016 fand auf dem Gelände des BRK ein Tag der offenen Tür statt. Alle Hilfsorganisationen unter dem Dach des BRK präsentierten sich hier der breiten Öffentlichkeit und boten ein abwechslungsreiches Programm für Jung und Alt. Das schöne Wetter trug auch dazu bei, dass der Besucherstrom den ganzen Tag nicht abriss.

Wir präsentierten auf dem Parkplatz vor unserer Kletterwand unsere Einsatzfahrzeuge und beantworteten Fragen von interessierten Besuchern. An unserer Kletterwand standen die Kinder Schlange, um das Klettern auszuprobieren oder zu üben. Den ganzen Tag herrschte an unserer Kletterwand durchgehend Betrieb.

Nachmittags gab es dann noch eine Abseilaktion mit Unterstützung durch die Siemens Werksfeuerwehr. Ein Bergretter wurde zusammen mit einem Rettungshundeführer und seinem Hund unter den Korb der Drehleiter gehängt. Nachdem die Drehleiter auf maximale Höhe ausgefahren war, wurde der Hundeführer mit seinem Hund abgelassen. Die Abseilaktion wurde auch anschließend spontan mit einem zweiten Hundeführer mit Hund wiederholt.

Vielen Dank an das BRK für die Organisation dieses Tages und an alle unsere Helfer, die an verschiedenen Stellen mitgeholfen haben.

01.05.2016

Sommereignungstest Teil 1

Nach Wochen der Vorbereitung war es am Samstag den 30.04.2016 soweit. Der erste Teil des Eignungstests für die neun Anwärter der Bergwacht Erlangen begann. Treffpunkt war die Hütte der Bergwacht Fürth in Untertrubach. Dort trafen sich die vier Prüfer mit den insgesamt 20 Anwärtern aus verschiedenen Bereitschaften der Region.

Nach kurzem Kennenlernen ging es auch schon los. Der gesamte Trupp machte sich auf zum Signalstein. Dort wurde in vier Gruppen abgeprüft, was in den letzten Wochen intensiv geübt wurde: Knotenkunde, Standplatzbau in allen Variationen und das Abseilen.

Nach kurzer Mittagspause teilte sich die Gruppe und an den Reibertsberger Wänden und am Leienfelser Pfeiler wurde die Kletterfertigkeit der Teilnehmer abgeprüft. Hierbei wurden Sicherungstechnik und das Verhalten der Teilnehmer am Fels beobachtet. Neben einigen Pflichtrouten, die die Anwärter nur mit mobilen Sicherungsgeräten und ohne Verwendung von Bohrhaken absichern mussten, war freie Routenwahl angesagt. Bei gutem Wetter ließ sich sogar die Sonne blicken und man freute sich über den entspannten Kletternachmittag. Gegen Ende war man aber auch froh über eine zünftige Einkehr und über das gemütliche Beisammensein in der Hütte der Bergwacht Fürth.

Nach einer kurzen Nacht ging es am Sonntag auch schon in aller Frühe weiter. Man traf sich um um neun am Zehnerstein. Dort wurde das Klettern von Mehrseillängen simuliert und die am Vortag geprüften Fertigkeiten in der Vertikalen demonstriert.

Die Prüfung haben alle neun Anwärter der Bergwacht Erlangen bestanden. Dann geht es im zweiten Teil des Sommereignungstests an der Blaueishütte im Juni weiter. Auch dafür sind alle guter Dinge. Dies ist besonders auch dem Engagement unserer Ausbilder geschuldet, denen die Anwärter an dieser Stelle danken möchten.

01.05.2016

Sanitätsdienst beim Reitturnier

Am Sonntag, den 01.05.2016 stellten wir den Sanitätsdienst beim Vereinsturnier in Heroldsbach. Da dies ein Vielseitigkeitsturnier war und die Reiter Hindernisse auf schmalen Waldwegen und in einer Sandgrube überwinden mussten, waren drei Einsatzkräfte vor Ort, die nachmittags von zwei weiteren Einsatzkräften unterstützt wurden, um schnell helfen zu können. Um gegebenenfalls in dem teilweise unwegsamen Gelände im Einsatzfall voranzukommen, waren unsere Einsatzkräfte mit einem geländegängigen ATV, der Gebirgstrage und dem LKLD ausgestattet. Im Gegensatz zum letzten Jahr konnte das Turnier bei strahlendem Sonnenschein stattfinden und bereitete allen Teilnehmern offensichtlich große Freude. Ebenso erfreulich war, dass bis auf eine kleine Versorgung, keine Hilfeleistung unsererseits benötigt wurde.

 

02.04.2016

Große Gemeinschaftsübung am Rodenstein

Am Samstag, den 02.04.2016 fand eine große Gemeinschaftsübung in der Fränkischen Schweiz statt. Beteiligt waren daran die Bergwachten aus Forchheim, Fürth und Erlangen, mit insgesamt circa 25 aktiven Einsatzkräften und Anwärtern.

Nachdem man sich am BRK in Forchheim zu einer kurzen Vorbesprechung getroffen hatte und ein Einsatzleiter ausgelost worden war, erfolgte gegen 10Uhr die Alarmierung zur Übung durch die Leitstelle Bamberg. Der Einsatzort war am Rodenstein und das Szenario zunächst unbekannt.

Der Einsatzleiter schickte nach dem Eintreffen zuerst ein Erkundungsteam voraus, um so schnell wie möglich einen Überblick über die Lage zu bekommen. Das Erkundungsteam meldete bald zurück, dass sich zwei schwer verletzte und nicht ansprechbare Personen ungesichert im Klettergelände befänden. Dieses Szenario war zwar für typische Einsätze in der Fränkischen Schweiz eher unüblich - aber es mussten ja schließlich über zwanzig Einsatzkräfte beschäftigt werden. Nachdem die Lage klarer war, rückten alle Einsatzkräfte mit ihren Fahrzeugen zum Gipfelplateau vor. Es wurde entschieden, dass man sich von oben zu den Verunfallten abseilen wollte und diese dann mit dem Statikseil bis zum Wandfuss ablassen wollte.

Vom Einsatzleiter wurden mehrere Teams eingeteilt und an ihre Einsatzorte geschickt. Zwei Teams begaben sich mit Gebirgstragen und Notfallrucksack an den Wandfuss, um die Verletzten in Empfang zu nehmen. Ein weiteres Team bereitete die Seilsicherung vor, die benötigt wurde, um die Gebirgstragen aus dem steilen Gelände sicher zum Gipfelplateau zu bringen, wo sich die fiktive Übergabestelle für den Rettungsdienst befand.

Ein größeres Team begab sich in den Gipfelbereich, um von oben zu den Verunfallten abzuseilen und die Statikseile vorzubereiten. Doch zunächst musste ein geeigneter Standplatz gebaut werden. Dann wurden mehrere Bergretter und ein Notarzt mit Bergesack zu den Verunfallten abgelassen. Nachdem der erste Patient notdürftig versorgt und in den Bergesack eingepackt worden war, wurde er zusammen mit einem Bergretter und Notarzt zum Wandfuss abgelassen, wo sie bereits von einem Team empfangen wurden. Der Patient wurde dann weiter notfallmedizinisch versorgt, in die Gebirgstrage verpackt und zum Übergabepunkt transportiert. Anschließend wurde auch der zweite Patient ebenfalls zum Wandfuss abgelassen, versorgt und mit der Gebirgstrage abtransportiert.

Nachdem alle Patienten - die aus Sicherheitsgründen nur von schweren Puppen gemimt wurden - gerettet waren, traf man sich noch am Gipfel zu einer gemeinsamen Nachbesprechung der Übung. Ein lehrreicher Vormittag ging damit für alle Beteiligten zu Ende - auch mit der Erkenntnis, dass es gar nicht so einfach ist, so viele Einsatzkräfte zu koordinieren.
Unser Dank gilt der Bergwacht Forchheim, die die Gemeinschaftsübung organisiert und vorbereitet hat!

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