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Die Bergwacht Bayern ist Gründungsmitglied der Internationalen Kommission für alpines Rettungswesen.

Einsatz-Archiv 2011 der Bergwacht Oberstaufen

Bergwacht-Einsätze bei November-Wander-Wetter

Anflug zur Alpe Morgen auf der Nagelfluhkette
Versorgung der Patientin durch Bergwacht und Notarzt C 17
Neue Seilwinde Rettungshubschrauber RK 2 (Bild: RK 2, Reutte/Tirol)

Erster Einsatz im Oberallgäu mit der neuen Rettungswinde am Hubschrauber RK2

 

Am Mittwoch den 09.11.2011 verunglückte auf dem Gratweg zwischen Hochgrat und Seelekopf eine 68-jährige Wanderin aus Norddeutschland. Mit Verdacht auf einen Knöchelbruch wurde die Dame von Einsatzkräften der Bergwacht Oberstaufen versorgt und mit Rettungshubschrauber Christoph 17 ins Krankenhaus geflogen.Die Bergung erfolgte in der Nähe der Alpe Morgen.

Am Samstag den 12.11.2011 brach sich eine 52-jährige Wanderin auf dem schwer zugänglichen Grat zwischen Hohenfluhalpkopf und Einegundkopf das Sprunggelenk. Rettungshubschrauber RK 2 aus Reutte konnte seinen Notarzt und einen Staufner Bergwachtmann mit der Winde direkt am Einsatzort auf dem schmalen und bewaldeten Grat absetzen. Nach medizinischer Versorgung und Verpacken im Bergesack wurde die Patientin an der Seilwinde in den Hubschrauber gehievt und ins Krankenhaus geflogen.  Aufgrund der Bäume am Unfallort  musste das Seil auf 35 m ausgefahren werden, um die Patientin an den Haken zu bekommen.

Zum ersten Mal im Oberallgäu kam dabei die neue Seilwinde von RK 2 in Einsatz, die erst am 30.10.2011 in Betrieb genommen wurde. Sie ersetzt das bisher am RK 2 eingesetzte Bergetau-Verfahren mit einem fixen Tau unter dem Hubschrauber.

 

Im Einsatz waren je 3 Aktive Einsatzkräfte der Bergwacht Oberstaufen sowie die Rettungshubschrauber Christoph 17 aus Kempten und RK 2 aus Reute/Tirol.

 

BW Oberstaufen/14.11.2011

Oktober 2011: Mehrere Einsätze hintereinander

Notarzt und Bergwachtmann bereiten sich auf den Flug am Bergetau vor
Am 25-Meter-Bergetau von C 17
Rückflug C 17 beim letzten Abendlicht

Am Samstag, den 1.10.2011 wurde die diensthabende Bergwacht-Mannschaft zur Alpe Hörmoos gerufen wegen einer Knöchelverletzung. Nach der Untersuchung stellte sich heraus, daß es eine Luxations-Fraktur ist und kurzfristig ärztlich versorgt werden muß. Rettungshubschrauber Christoph 17 aus Kempten war gerade im Landeanflug, als bereits der nächste Alarm einiging: Gleitschirm-Absturz am Startplatz an der Hochgratbahn.

Christoph 17 setzte seinen Notarzt bei der Knöchelverletzung ab und holte den Bergwacht-Einsatzleiter -selbst Notarzt und Unfallchirurg- im Tal ab und flog zum Hochgrat. Mit Verdacht auf eine Brustwirbelverletzung und schwerer Gehirnerschütterung wurde der Gleitschirm-Pilot mit dem Bergetau geborgen.

Am Sonntag wurde ein 76-jähriger Wanderer mit Erschöpfungszustand oberhalb des Wasserfalls am Hochgrat mit dem Bergwacht-Fahrzeug geborgen.

Am Dienstag, den 4.1. stürzte ein 71-jähriger Wanderer zwischen Falkenköpfe und Hoher Häderich in einem steilen Waldstück ab. Mit Schürfwunden wurde er am Bergetau ins Tal und weiter in das Krankenhaus geflogen.

BW Oberstaufen/5.10.2011

Vier Einsätze am Samstag den 3.09.2011

Christoph 17 an der Oberlauch-Alpe
Glatte Halbschuhe und das Ergebnis
Christoph 45 unterhalb der Falkenhütte

Vier Einsätze hatte die Staufner Bergwacht am Samstag, den 3.09.2011 zu bewältigen

Um 8.37 Uhr der erste Alarm: Verdacht auf Herzinfarkt auf der Oberlauch-Alpe. Zwei Bergwacht-Kameraden fahren mit Motorrad und Defi (externer Defibrillator) zur Alpe am Hochgrat, Rettungshubschrauebr Christoph 17 fliegt direkt an. Nach Versorgung und EKG in der Hütte wird die Patientin ins Klinikum Immenstadtt geflogen.

Wiederum auf der Oberlauch-Alpe mutete sich eine weibliche Bergsteigerin zu viel zu und erleidet gegen 13.00 Uhr einen Kollaps. Mit dem Fahrzeug wird sie ins Tal gebracht.

Gegen 13.45 Uhr kann ein 82-jähriger Fahrgast aus der Imbergbahn nicht mehr aussteigen. Das Bahnpersonal ruft den im naheliegenden Depot sitzenden Bergwacht-Einsatzleiter. Mit alarmierend niedrigem Blutdruck wird der Mann versorgt und ins MVZ nach Immenstadt gefahren. Als dieser Einsatz noch lief kam die nächste Meldung von der Falkenhütte: Knöchelverletzung auf dem Wanderweg unterhalb der Falkenhütte. Mit Christoph 45 fliegt der Einsatzleiter zu besagter Stelle. Eine junge Dame mit glatten Halbschuhen (siehe Bild) rutschte auf dem Gebirgs-Wanderweg aus und brach sich das Sprunggelenk.

BW Oberstaufen/4.09.2011

 

Einsätze im August 2011

Am Bergetau von Rettungshubschrauber RK 2

Während das 37. traditionelle Bergwacht-Fest am 13.08.2011 an der Imbergbahn in Steibis lief, wurde die Einsatzmannschaft mit Notarzt zu einem Kreislaufkollaps auf der Seelealp gerufen. Polizeihubschrauber Edelweiß flog Notarzt und Bergwachtmann zur Alpe auf der Nagelfluhkette. Einen Tag später verletzte sich ein 18-jähriger beim Sprung in die Buchenegger Wasserfälle. Rettungshubschrauber Christoph 17 landete im Tobelgrund auf einer Kiesbank und barg den am Rücken verletzten. Wieder nur einen Tag später verletzte sich ein Mountain-Biker bei einem Sturz in der Nähe der Alpe Kuhschwand. Der Hirte nahm den verletzten Radler kurzerhand in seinem Schubkarren mit zur Alpe bis zum Eintreffen der Bergwacht.

Ebenfalls einen Sturz vom Rad erlitt ein Schüler aus Hamburg bei der Abfahrt von der Falkenhütte. Beim Projekt "Auf dem 10. Längengrad vom Allgäu nach Hamburg" ging es für den Schüler mit Verdacht auf Halswirbel-Verletzung schnurstracks ins Krankenhaus.

Leider nicht mehr helfen konnte die Einsatzmannschaft einem Wanderer in der Nähe der Alpe Schneeloch. Aufgrund eines Herz-Kreislauf-Versagens erlag er an der Einsatzstelle. Mit dem Quad ging es zur Alpe Simasgund zur Bergung einer erschöpften Wanderin sowie der Bergung einer Frau mit Gesichtsverletzungen nach einem Sturz im  Eistobel. Beim Abstieg vom Hochgrat erlitt eine 71-jährige Wanderin eine Beinfraktur und wurde im letzten Abendlicht mit dem Rettungshubschrauber am Bergetau ins Krankenhaus geflogen.

"Gleitschirm-Absturz in der Brunnenau" lautete fälschlicherweise die Meldung, es handelte sich jedoch um einen Wanderer mit einer Unterschenkelfraktur. Gemeldet hatten es Gleitschirm-Piloten! Mit Rettungshubschrauber Christoph 17 ging es in die Klinik. Ebenso in die Klinik ging es für eine 60-jährige Wanderin, die eine Oberschenkelverletzung am Hündle erlitt.

Oberhalb der Alpe Hinterfluh stürzte ein Wanderer sehr unglücklich und verletzte sich am Bein. Am Bergetau von Rettungshubschrauber RK 2 ging es in Krankenhaus. Das Glück der Tüchtigen hatte die Bergwacht-Mannschaft: der Hirte lud sie nach der Bergung zu einer deftigen Brotzeit ein. Vergelt's Gott.

BW Oberstaufen/31.08.2011

Mit dem Quad im Eistobel
Versorgung eines Patienten
Christoph 17 an Alpe Simasgund

Zwischenbilanz Sommer 2011 (Stand 8. August 2011)

Am Bergetau von Christoph 17
Quad im Sommereinsatz
Rendezvous Einsatzleiter-Fahrzeug und Rettungshubschrauber
Mit der Feuerwehr im Eistobel bei Grünenbach

Metereologoisch war der Sommer bis Ende Juli zu naß und ca. 4 Grad zu kühl. Bis zum 7. August waren 31 Sommereinsätze zu bewältigen, wobei ein Drittel der Verunglückten sich am Knöchel (Sprunggelenk) verletzten, was in den meisten Fällen auf ungeeignetes Schuhwerk zurückzuführen war (Sommer 2010: 46 Einsätze insgesamt).

Am 23. April kam es zum ersten Sommereinsatz. Nach widersprüchlichen Ortsangaben konnte die gestürzte Frau in der Nähe der Bergstation der Sesselbahn Fluh-Express gefunden und mit dem Geländefahrzeug geborgen werden.

Zwischen Seelekopf und Hochgrat stürzte ein betagter Wanderer über eine Felsplatte ab, überschlug sich mehrfach und zog sich Platzwunden am Kopf sowie Prellungen und Schürfungen am ganzen Körper zu. Die Erstversorgung erfolgte durch seinen eigenen Sohn, der Chirurg ist. Ein 79-jähriger Wanderer stürzte beim Aufstieg zum Denneberg so unglücklich, dass er sich an der Brustwirbelsäule verletzte und sich eine lange Schnittwunde am Kopf zuzog. Passanten begleiteten ihn zur nächsten Alpe, wo die Bergwacht alarmiert und er mit dem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus geflogen wurde.

Zwei Arbeitsunfälle beim Umbau der Hochgratbahn-Bergstation beschäftigten die Bergwacht. Mit Verdacht auf Verletzungen an der Wirbelsäule und am Kopf wurde ein abgestürzter Bauarbeiter mit der Bahn zum im Tal wartenden Hubschrauber befördert. Eine Landung am Berg war wegen starkem Nebel nicht möglich. Einige Tage später stürzte ein Traktor auf dem steilen Zufahrtsweg ab, überschlug sich mehrfach und blieb im Steilgelände liegen. Am Bergetau von Christoph 17 ging’ s für den Fahrer mit Bein-Frakturen ins Krankenhaus. Fast an der gleichen Stelle stürzte nur Tage später eine Wanderin so unglücklich, dass sie sich eine komplizierte Knöchelfraktur zuzog. Ebenfalls mit Bergetau ins Krankenhaus. Grund des Sturzes: profillose Halbschuhe!

 

„Stuchewieß isch er gsinn“ sagte der Wälder von der Waltners-Alpe im breitesten Dialekt und meinte, der Gast sei kreidebleich gewesen. Er erlitt einen Herzinfarkt, Bergwacht und Besatzung von Rettungshubschrauber Christoph 17 versorgten ihn in der Stube der Alphütte und brachten ins KKH.

In den ersten Augusttagen 2011 häuften sich mehrere Einsätze, davon drei Stück am 2. August: Im Eistobel brach sich eine 37-jährige Wanderin den Knöchel. Rettungshubschrauber RK2 konnte die Verunglückte im tiefen und bewaldeten Tobel nicht finden. Zusammen mit den örtlichen Feuerwehren konnte die Frau mit einer Trage geborgen werden. Parallel hierzu erlitt ein 63-jähriger Wanderer bei den Buchenegger Wasserfällen einen Kreislaufkollaps, Bergung zu Viert von Hand aus dem steilen Tobel. Während dieser Einsatz noch lief, unterschätzte eine 79-jährige Westallgäuerin den Abstieg vom Hochgrat. Ihre Knie versagten und sie konnte mit dem Geländefahrzeug geborgen werden. Zwei Tage später brach sich eine Frau an der Sonn’e-Luck’e an der Hinterfluh ein Bein. Am Bergetau mit Rettungshubschrauber RK 2  ging’s ins Krankenhaus. Einsatzeiter Josef Matt mit Motorrad und im Dauerlauf war wieder einmal schneller als der Hubschrauber. Wieder zwei Tage später kam jede Hilfe für eine Wanderin auf der Alpe Schneidberg zu spät. Sie verstarb an Herz-Kreislauf-Versagen.

 

BW Oberstaufen/08.08.2011

Suche und Bergung einer verstiegenen Person am Hochgrat

Am Sonntag den 10.07.2011 alarmierte die Integrierte Leitstelle Allgäu gegen 16.00 Uhr die Bergwacht Oberstaufen zur Bergung einer verstiegenen Person am Hochgrat (1834 m). Die Handy-Verbindung zum Verstiegenen brach immer wieder ab und der Suchbereich konnte nur grob eingegrenzt werden. Erschwerend kam hinzu, dass sich nach eigenen Angaben die Sohlen der Schuhe des Verstiegenen bei seiner Tour komplett lösten.

Ein alarmierter Polizeihubschrauber musste nach kurzer Suche aufgrund einer starken Gewitterfront abbrechen. Massiver Hagel, Sturm und Platzregen brachte das nachfolgende Gewitter und legte teilweise den Funkverkehr lahm. Nach internetgestützter Prüfung der Wetter- und Gewittersituation konnte erst gegen 17.30 die Einsatzmannschaft mit einer terrestrische Suche beginnen. Aufgrund der hohen Eigengefährdung durch Blitz und große Hagelkörner war dies vorher nicht vertretbar. Auch ein Handy-Kontakt konnte teilweise wieder hergestellt werden: der Mann überstand das Gewitter, war jedoch komplett durchnässt, fror und war körperlich mit seinen Kräften am Ende. Aus seinen nur sehr schwer zu deutenden Äußerungen konnte das Suchgebiet noch weiter eingegrenzt werden und gegen 18.45 Uhr entdeckten zwei Suchtrupps in der steilen und mit Felsen durchsetzten Nordflanke des Hochgrats den verstiegenen Mann.

„Er stand auf einem kleinen Grasfleck vor einem 20 Meter hohen Abgrund, war klitschnaß und zitterte am ganzen Körper“ beschrieb Bergwächtler Josef Matt  die Situation auf ca.  1.500 m Höhe am Hochgrat.

Aufgrund seiner körperlichen Verfassung konnte er nicht mehr gehen und wurde am Bergetau des Rettungshubschraubers Christoph 17 aus Kempten ins Tal und zur Weiterbehandlung ins Krankenhaus geflogen. 

Vermutlich wollte der 44-jährige Gast aus Nordbayern über die Brunnenau auf den Hochgrat, verließ jedoch bei der Alpe Gratvorsäß den Weg und geriet in das weglose Steilgelände. Zwei Begleitpersonen, die den Normalweg auf den Hochgrat wählten alarmierten die Bergwacht, da ihr Bekannter nach mehreren Stunden nicht am vereinbarten Treffpunkt eintraf.

Einsatzleiter Robert Kühnlein bewies nicht nur bei Einsatz-Strategie und Beurteilung der Eigengefährdung hohes Verantwortungsbewusstsein, sondern schickte in die steile und durch den Regen sehr glatte Nordflanke des Hochgrats nur alpintechnisch sehr erfahrene Bergwachtmänner. In den letzten Wintern gingen in dieser Flanke öfters große Lawinen ab.

Im Einsatz waren 21 Staufner Bergwächtler, ein Bergwacht-Arzt sowie 4 Beamte der Alpinen Einsatzgruppe der Polizei. Einsatzende gegen 20.30 Uhr.

BW Oberstaufen/10.07.2011

Am Bergetau ins Tal
RTH Christoph 17 aus Kempten

Fünf Einsätze in vier Tagen

Am Sonntag den 26.06.2011 versorgte die Bergwacht Oberstaufen (Oberallgäu) in der Nähe der Alpe Mittelstieg einen 70-jährigen Wanderer mit einem Kollaps. Kurz vor Landung des alarmierten Rettungshubschraubers Cchristoph 17 aus Kempten wurde dieser jedoch wegen einer akuten Reanimation nach Steibis abgezogen. Der Kollaps-Patient wurde daraufhin unter Begleitung eines Bergwacht-Arztes ins Krankenhaus gebracht. Im Imberggebiet wurde am selben Tag eine Wanderin mit einer Sprunggelenksverletzung geborgen.

Am Montag wurde ein Wanderer in der Brunneauscharte am Hochgrat (1834m) aufgrund einer Herz-Kreuslauf-Schwäche mit Christoph 17 geborgen. Am Dienstag stürzte eine 60-jährige Wanderin am Hochgrat mit ihren knöchelfreien Schuhen mit glatter Sohle und zog sich eine komplizierte Sprunggelenksverletzung zu. Am Bergetau des Rettungshubschraubers wurde die Frau ins Tal gebracht. Am Mittwoch erlitt ein Wanderer auf der Waltners-Alpe bei Steibis einen Herzinfarkt: Erstversorgung durch den mit dem Motorrad anfahrenden Einsatzleiter der Bergwacht-Oberstaufen, notärztliche Versorgung durch das Team von Christoph 17 aus Kempten. 

BW Oberstaufen/29.06.2011

Am Bergetau ins Tal
Unfallstelle am Hochgrat
Christoph 17 an der Waltners-Alp

Winter Rückblick 2011

Motorschlitten und Quad im Wintereinsatz

Der vergangene Winter 2011 zeichnete sich durch einen frühen Wintereinbruch Ende November und wenige Niederschlagsperioden aus. Dank der Beschneiungen war jedoch in den Skigebieten Steibis und Thalkirchdorf ein durchgehender Skibetrieb möglich.

Insgesamt kam es zu 334 Abtransporten, wobei tragischerweise auch ein tödlicher Absturz eines Skitourengehers abseits der gesicherten Pisten am Seelekopf zu verzeichnen war. 55 % der Verunglückten waren Skifahrer und 23% Snowboarder. An den gut präparierten und beschilderten Pisten, zwischenzeitlich in Steibis auch mit „Zertifikat geprüfte Skipiste“ kann es nicht liegen.

Bei genauerer Betrachtung der Einsatzstatistik stellt sich heraus, dass gerade an den einfachen und breiten Passagen die meisten Unfälle passieren, wo man Platz hat und nicht mehr so aufpasst. Die Anzahl der Unfälle ist in etwa direkt proportional zur Zahl der tatsächlich transportierten Seilbahn-/Liftgäste. Tageszeitlich ereignen sich 70% der Unfälle zwischen 11.00 Uhr und 15.30 Uhr, Alkohol spielte im Einsatzgebiet der Bergwacht Oberstaufen keine Rolle, da es sich um Familienskigebiete handelt.

Bei einem kuriosen Einsatz musste ein Skifahrer aus dem Wasser eines Baches geborgen werden. Bergwachtmann Peter Endres zog kurzerhand seine Skischuhe aus und watete barfuß durch das eiskalte Januar-Wasser.

Bewährt hat sich der neue und stärkere Motorschlitten sowie der Quad mit Raupen am Hochgrat. Die Stiftung Sicherheit im Skisport des DSV finanzierte wieder 3 Monate lang vier hauptamtliche Skiwachtmänner, die sich aus der Bergwacht rekrutierten.

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