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Die Bergwacht Bayern ist Gründungsmitglied der Internationalen Kommission für alpines Rettungswesen.

03.06.2011: Einsatz am Parkplatz Waldwipfelweg

Beim Arbeitseinsatz an der Bergrettungswache St. Englmar wurde die Bergwacht auf einen Notfall am Parkplatz des Waldwipfelweg in Maibrunn aufmerksam. Ein Mann, Diabetiker, wurde kurzzeitig bewusstlos und klagte über Kreislaufprobleme. Die Bergwacht fuhr sofort mit dem Bergrettungsfahrzeug zum Verletzten. Der Blutzuckerwert wurde überprüft, Blutdruck gemessen und Sauerstoff verabreicht. Kurz darauf traf der Notarzt mit dem Rettungshubschrauber Christoph 15 und der RTW ein und übernahmen die weiter Versorgung.

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13.07.2011: Vermisstensuche bei Wiesenfelden

Am Mittwoch Nachmittag um 16.40 Uhr wurde der Einsatzleiter Vorderer Wald zum „Sucheinsatz“ in die Nähe von Wiesenfelden zurufen. Nach ca. 3 Minuten schrillten die Meldeempfänger bei den Bereitschaften Bogen, Straubing und Viechtach. Umgehend machten sich die Einsatzkräfte von der Bergrettungswache St. Englmar, von zuhause bzw. der Arbeitsstelle ins Einsatzgebiet auf. Dort suchte bereits die Feuerwehr und die Wasserwacht nach einem vermissten Mann in der Umgebung und den dortigen Weihern. Wegen eines aufziehenden Unwetters wurde die Suche kurz unterbrochen und nach einer Wetterbesserung zusammen mit den zwischenzeitlich eingetroffenen Rettungshunden wieder aufgenommen. In gemischten Teams aus Rettungshundeführern und Bergwachtlern wurde die Umgebung systematisch abgesucht. Gegen 21.00 Uhr fand ein Passant den Vermissten tot in der nähe eines benachbarten Anwesen.

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27.07.11: Einsatz an der Rettungsbox 3 im Hirschensteingebiet

<tt>Am Mittwochnachmittag wurden der Einsatzleiter Vorderer Wald zu einem Einsatz an der Rettungsbox Nr. 3 am Hirschenstein gerufen. Ein Wanderer klagte über Kreislaufprobleme. Der Einsatzleiter fuhr gleich mit dem geländegängigen Einsatzleitfahrzeug zum Hirschenstein. Er alarmierte auch die BW Bogen. Mit dem Rettungsfahrzeug St. Englmar der Bergwacht Bogen wurde die RTW Besatzung von Tannenhof zur Einsatzstelle gebracht. Der Wanderer erholte sich schnell und lehnte einen Transport ins Krankenhaus ab. Nach 1,5 Stunden war der Einsatz beendet.
Die Rettungsboxen am Hirschenstein haben wieder zu einen schnellen Hilfe und Auffinden des Verletzten beigetragen.</tt>

Rettungsbox

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25.08.11; Fehlalarm auf der Autobahnbrücke

<tt>Gegen Mittag wurde der Einsatzleiter Vorderer Wald zu einem Einsatz an der Autobahnbrücke in Kirchroth gerufen. Eine Person drohte von der Brücke zu springen. Es wurde die Bergwacht Straubing und Bogen alarmiert. Nach überprüfen der Lage und ohne Auffinden einer Person wurde der Einsatz durch die ILS abgebrochen.</tt>

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15.09.11: Reanimation am Predigtstuhl

Am Vormittag wurde der Bergwacht Einsatzleiter Vorderer Wald zu einem Notfall auf dem Predigtstuhl gerufen. Die Meldung der ILS lautete: "Ein 70 jähriger Mountainbiker klagt über Atemnot, Rettungshubschrauber Christoph 15 und RTW Viechtach sind bereits unterwegs". Auch die Bergwacht Viechtach bot ihre Hilfe an und rückte mit aus. Beim Eintreffen der Bergwacht am Predigtstuhlgipfel wurde der Patient vom Rettungsdienst bereits reanimiert. Nach Stabilisierung seines Zustandes wurde er mit dem Hubschrauber ins Krankenhaus gebracht. Nach einer Stunde war der Einsatz für die Bergwacht beendet.

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25.09.11: "Person droht zu Springen"

Mit der Alarmmeldung "Person droht zu Springen" wurde der Einsatzleiter Vorderer Wald gegen 20.00 Uhr zu Einsatz in das Stadtgebiet Straubing gerufen. Umgehend wurde die Bereitschaft Straubing und Bogen alarmiert. Das Bergrettungsfahrzeug wurde auf der Bergrettungswache St. Englmar besetzt und einsatzklar gemeldet. Zeitgleich rückte ein Mitglied der Bogener Einsatzleitgruppe von zuhause an den Einsatzort aus. Nachdem die Polizei, der Rettungsdienst und die Feuerwehr aber am Einsatzort niemanden vorgefunden haben wurde der Einsatz abgebrochen.

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30.09.11: Von der Übung zum Einsatz

Am Freitagabend trafen sich Angehörige der Bereitschaft zu einer Übung. Sie wurden kurz nach 18.00 Uhr zu einem Übungseinsatz in das Gebiet zwischen St. Englmar und Pröller gerufen. Nach der Anfahrt wurde ein Voraustrupp entsendet um die genaue Situation an der Einsatzstelle zu erkunden. Gleichzeitig stellte der Rest die Einsatzbereitschaft mit der Gebirgstrage sowie der Rettungs- und Notfallausrüstung her. Beim Abrücken zu Einsatzstelle hörte die Mannschaft die Alarmierung des Rettungsdienste zu einem Verkehrsunfall nach St. Englmar mit und bot über Funk der Leitstelle die Unterstützung an. Zu diesem Zeitpunkt ahnte noch niemand, dass dies für die Rettung des Unfallopfers von großem Vorteil sein wird.

Umgehend wurde die Übung abgebrochen, die Notfallausrüstung verladen und Richtung Einsatzort abgerückt. Nach kurzer Suche wurde der Unfallort erreicht obwohl die erste Ortsangabe falsch war. Im Bereich von St. Egidi hatte ein Auto die Fahrbahn verlassen, war über eine Böschung und eine steile Wiese gestürzt und lag zerstört ca. 150 m unterhalb der Straße. Während ein Trupp junger Bergwachtler /-innen zur Verletzten abstiegen fuhren die Anderen über einen Feldweg und eine Wiese mit dem Bergwacht-Rettungsfahrzeug zur Einsatzstelle. Die vorgefundene Verletzte wurde sofort versorgt und bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes betreut. Mit dem Bergrettungsfahrzeug wurden anschließend die Verletzte und die Rettungsdienstmitarbeiter zum Übergabepunkt am Parkplatz gefahren. Nachdem die restliche Ausrüstung wieder aufgenommen war musste Alles noch gereinigt werden und die Einsatzfähigkeit war wieder hergestellt.

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21.11.11: Hund aus Steinbruch gerettet

Gegen 16.00 Uhr wurde ein Mitglied der Einsatzleitgruppe vom Kommandanten der FFW Steinach angerufen und um Rat und Hilfe gebeten. Im Steinbruch Steinach hatten Mitarbeiter auf einem Felsband einen Hund entdeckt, welcher sich nicht mehr "befreien" konnte. Nach einer ersten Inaugenscheinnahme konnte die Feuerwehr den Hund mit eigenen Mitteln nicht erreichen. Darauf hin wurde geziehlt Kameraden der Bereitschaft Bogen alarmiert und zum Treffpunkt am Steinbruch beordert. Nach einer kurzen Besprechung mit der Feuerwehr wurde mit dem TLF in die Nähe der Einsatzstelle gefahren. Die Kameraden der Feuerwehr leuchteten den "Abhang" aus. Nach dem Aufbau einer Verankerung wurde ein Bergretter ca. 40 m zum Hund abgelassen. Er wurde dann zusammen mit dem Bergwachtler in einem Hunderettungsgeschirr wieder zum Grubenrand nach oben gezogen. Dabei unterstützten die Steinacher Feuerwehrler die Bergwacht tatkräftig. Nachdem um 17.45 Uhr der Hund und alle Retter das unwegsame Gelände verlassen hatten wurde der offensichtlich verletzte Hund, nach Absprache mit der Polizei einer Tierärztin übergeben und er Einsatz beendet.

Obwohl ein Einsatz mit der FFW Steinach bisher noch nie geübt wurde klappte die Zusammenarbeit reibungslos. Die Einsatzkräfte unterstützten sich gegenseitig und machten dadurch die nicht einfache Rettung des Hundes möglich.

"Geretteter" mit Rettern
Hund mit Angehörigen der FFW Steinach und der Bergwacht Bogen

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