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Freitag, 27. August 2010

Zweifacher Spaltensturz auf dem Weg zur Zugspitze

Grainau/Zugspitze - Bergwacht Grainau und SAR-Hubschrauber der Bundeswehr retten zwei Bergsteiger am Höllentalferner.

Am Donnerstag, den 26. August 2010 versank ein 22-jähriger Münchner beim Aufstieg zur Zugspitze auf einer Schneebrücke bis zur Schulter im Schnee. Bei dem Versuch, seinem Kameraden zu helfen, betrat ein 28 Jahre alter Mann aus Baden-Württemberg dieselbe Spalte und stürzte etwa 15 Meter in die Tiefe.
Ein SAR-Hubschrauber der Bundeswehr transportierte den Bergwacht-Einsatzleiter und einen Notarzt und in einem zweiten Anflug sechs weitere Einsatzkräfte auf den Gletscher. Der Münchner hatte sich bereits mit Unterstützung zweier weiterer Bergsteiger aus seiner misslichen Lage befreien können. Stark unterkühlt wurde er von den Bergwachtmännern mit warmer Kleidung sowie einer Rettungsdecke versorgt und ins Tal geflogen.
Nachdem Aufbau einer Sicherung im Eis, wurde der Bergwacht-Notarzt zu dem Lautersteiner abgeseilt. Der Mann hatte Glück im Unglück. Er hatte sich nur leichte Schürfwunden am Ellenbogen sowie eine Unterkühlung zugezogen. Zusammen mit dem Notarzt wurde er von den Einsatzkräften nach oben gezogen und dort im Luftrettungsbergesack zum Abtransport vorbereitet. Zusammen mit dem Notarzt wurde der Lautensteiner vorsorglich ins Klinikum Garmisch-Partenkirchen gebracht.
In zwei weiteren Flügen wurde die restliche Mannschaft abgeholt. Insgesamt waren neun Mann der Bergwacht Grainau, ein Bergwacht-Notarzt der Bergwacht Garmisch-Partenkirchen, das Bergrettungsfahrzeug Grainau sowie der SAR-Hubschrauber Landsberg 58 der Bundeswehr 2,5 Stunden gefordert.

Autor: Bergwacht Grainau

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