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Die Bergwacht Bayern ist Gründungsmitglied der Internationalen Kommission für alpines Rettungswesen.
Freitag, 23. Dezember 2011

Lawinenabgang am Berg Mittag

IMMENSTADT - Nach einem Lawinenabgang am Berg Mittag bei Immenstadt suchten Rettungskräfte nach verschütteten Personen. Die Länge von 400m und die Breite von 50m machte ein Großaufgebot von Einsatzkräften notwendig.

Gegen 14:30 Uhr bemerkte ein Mitarbeiter der Mittagbahn den Lawinenabgang und verständigte die Bergwacht Immenstadt. Die Bahnanlage war nicht in Betrieb, dennoch waren einige Skitourengänger und Schneeschuhwanderer unterwegs. Sichtbar gingen drei Skispuren in den Lawinenkegel, aber nur zwei heraus. Da nicht ausgeschlossen werden konnte, dass Wintersportler verschüttet wurden, startete die Bergwacht eine groß angelegte Suchaktion. Rund 50 Einsatzkräfte der Bergwacht sowie der Alpinen Einsatzgruppe der Polizei suchten die Nassschneelawine ab. Der Rettungshubschrauber Christoph 17 setzte den Einsatzleiter und mehrere Einsatzkräfte sowie drei Hundeführer in der Nähe der Lawine ab. Zeitgleich gelangten weitere Rettungskräfte mit mehreren Schneefahrzeugen und einer Pistenraupe zur Einsatzstelle. Bei einbrechender Dämmerung kam auch technisches Gerät zum Ausleuchten der Suchfläche zum Einsatz. Nach fünf Stunden intensiver Suche wurde der Einsatz abgebrochen. Bis zu diesem Zeitpunkt lag keine Vermisstenanzeige bei der Polizei vor. Sämtliche Suchmethoden fanden Anwendung - so kamen neben Lawinenhunden auch die Verschüttetensuche mit technischen Suchgeräten und das Sondieren mit der Lawinensonde zum Einsatz.

 

Im Einsatz waren die Bergwachten Immenstadt, Sonthofen, Oberstaufen und Kempten, die Bergwacht Lawinenhundestaffel Allgäu, die Alpine Einsatzgruppe der Polizei sowie der Rettungshubschrauber Christoph 17, ein Polizeihubschrauber und das BRK Immenstadt.

Autor: Bergwacht Immenstadt

Archivbild Bergwacht Immenstadt

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