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Die Bergwacht Bayern ist Gründungsmitglied der Internationalen Kommission für alpines Rettungswesen.

Einsatz in Osterhofen 22.05.2011

Junge Frau stürzt in engen Häuserspalt

 

Sechs Meter tief von Hausdach gefallen - Bergwacht konnte die Osterhofenerin befreien - Kaum verletzt

 

Von Gabi Schwarzbözl

Osterhofen.  Großes Glück im Unglück hat eine junge Osterhofenerin am Sonntag kurz nach 2 Uhr gehabt: Sie stürzte sechs Meter tief in einen engen Häuserspaltund musste von der

Bergwacht befreit werden. Glücklicherweise zog sich die Frau keine ernsthaften Verletzungen zu.

Drei Jugendliche hielten kurz nach 2 Uhr am Stadtplatz eine Polizeistreife an. Aufgeregt baten sie diese um Hilfe, da soeben eine Bekannte in der Dunkelheit von einem nahe gelegenen

Hausdach abgerutscht und in einen engen Häuserspalt gefallen war. Die Frau konnte sich nicht mehr selbst befreien.

Die vier Jugendlichen befanden sich vor dem Unglück in einer Dachgeschoss-Wohnung am Stadtplatz. Als die junge Frau ihre Katze vermisste, kletterten alle über ein Fenster auf

das Hausdach. Mit einem Handy leuchteten sie das Dach ab.

Doch als das Licht ausging, stolperte die junge Frau und rutschte vom Dach. Sie fiel etwa sechs Meter tief einen 35 Zentimeter breiten Spalt zwischen den beiden angrenzen

Häusern hinab und konnte sich nicht mehr selbst befreien.

Zur Hilfeleistung wurden die Feuerwehr Osterhofen und die Höhensicherungsgruppen der Feuerwehren aus Plattling und Deggendorf hinzugezogen. Zu dem waren die Bergwacht aus

Deggendorf und das BRKOsterhofen an der Rettung beteiligt.

Zur Bergung wurde eine schlanke Frau der Bergwacht von der Drehleiter in den Spalt abgeseilt, die der Patientin das Rettungsgeschirr anlegte, erläutert Osterhofens Feuerwehr

Kommandant Manfred Ziegler gegenüber der  OZ . Möglichst behutsam wurde anschließend die abgestürzte Osterhofenerin nach oben gezogen, da man ja nicht wusste, ob und wie

sie verletzt war.

Der eingesetzte Notarzt konnte nach der Erstversorgung aber sofort Entwarnung geben, da die Verletzungen glücklicherweise nicht so ernsthaft waren. Die befreite Frau wurde dennoch mit dem BRK ins Klinikum nach Deggendorf zur ärztlichen Beobachtung eingeliefert.

Gut eine halbe Stunde lang dauerte die Rettungsaktion zur Befreiung der Frau aus dem Spalt, fast zwei Stunden der ganze nicht alltägliche Einsatz, an dem insgesamt rund 70 Hilfs-

kräfte beteiligt waren. Die Zu sammenarbeit klappte hervorragend, resümmiert Ziegler.  

Die Ursache für den leichtsinnigen Ausflug führt die Polizei auf den enormen Alkoholgenuss der Jugendlichen zurück. Ein Alkotest bei einem jungen Mann ergab einen Wert von fast

zwei Promille, dem die anderen Beteiligten kaum nachstanden.

Auszug aus der Osterhofener Zeitung vom 23.Mai 2011

Wie sich herausstellte war ein Fuss der Frau (Trümmerbruch) ganz schön in Mitleidenschaft gezogen.

 

Hubschrauber birgt Verletzte im Wald

06.04.2010

Rettungseinsatz zwischen Baumwipfeln nahe Leithen, Gemeinde Bernried, Landkreis Deggendorf: Der ADAC-Rettungshubschrauber zog die Verletzte Frau und einen Helfer mit einer Seilwinde nach oben.

Spektakuläre Bergung einer schwer verletzten Frau im Wald nahe Leithen: Wegen des unwegsamen Geländes und der möglicherweise schweren Verletzungen konnte die 50-jährige Frau nicht aus dem Waldstück getragen werden. Deshalb forderten die Einsatzkräfte, darunter Bergwacht und Rettungsdienst, den ADAC-Hubschrauber Christoph 1 aus München an, der mit einer Winde ausgerüstet ist.

Nach einer Zwischenlandung machte sich die Besatzung an die Bergung. Vorsichtig musste die Verletzte am Seil durch die Baumwipfel manövriert werden. Ein Retter sicherte die Frau an der Trage und ließ sich mit ihr hochziehen, während ein weiteres Besatzungsmitglied, auf einer Kufe des Hubschraubers stehend, den Piloten unterstützte.

Die Frau hatte sich bei Waldarbeiten gegen 16 Uhr schwer verletzt. Sie war mit ihrem Mann dabei, einen Baum zu fällen. Dabei trat sie nach den Erkenntnissen der Deggendorfer Polizei offensichtlich zu weit zurück und stürzte eine etwa 8 Meter, felsige, aber zum Glück für die Frau nicht zu steile Böschung hinunter. Dabei zog sie sich neben einer Gehirnerschütterung Verletzungen am Kopf und am Rücken zu. Der Hubschrauber brachte sie schließlich ins Klinikum nach Deggendorf.

Fotos vom Einsatz am 6.4.10

Früh-Defi der Bergrettungswache Bischofsmais rettet Leben

Januar 2010

Ein Mitglied der Bergwacht Deggendorf wollte gerade im Schigebiet Geißkopf den Bergwachtdienst beenden als über denn Leitstellenfunk eine Notfallalarmierung an einen RTW durchgegeben wurde. Die Einsatzmeldung lautete. „Bewußtlose Person im Bereich des Hotels Morada in der Gemeinde Bischofsmais.“

Die noch im Dienstgebiet anwesende Bergwachtlerin reagierte sofort auf den Funkspruch der Leitstelle, packte rasch die Notfallausrüstung und den Früh-Defi der Bergrettungswache Bischofsmais ein und fuhr mit ihrem Fahrzeug zur nur 2 km entfernten Einsatzstelle. Ein Arzt aus dem Gemeindebereich Bischofsmais war schon vor Ort und führte bereits eine Herz-Lungenwiederbelebung durch. Die Bergwachtlerin legte zügig den Früh-Defi an und nach der Analysephase gab das Gerät einen gezielten Stromstoß frei. Der Patient konnte mit dem Gerät erfolgreich wiederbelebt werden.

Gerade als wieder Herzschläge festgestellt werden konnten traf der alarmierte RTW mit Notarzt ein. Der Patient wurde an den Notarzt und Rettungsdienst übergeben und unter Reanimationsbedingungen ins Klinikum Deggendorf transportiert.

Nach 4 Wochen Krankenhausaufenthalt und mit implantiertem Defibrillator konnte der Mann das Krankenhaus wieder gesund verlassen. Der Arzt an der Einsatzstelle bestätigte uns: Ohne die gute Notfallausrüstung und den geschulten Einsatz des Früh-Defis hätte der Patient nicht überlebt. Das zeigt uns, dass die wiederkehrende Defi-Ausbildung bei der Bergwacht Bayern eine sehr hohe Qualität hat.

Des weitern bedankt sich die Bergwacht Deggendorf ganz besonders bei den Fördermitgliedern und Sponsoren, die durch ihre Unterstützung erst den Kauf eines Frühdefibrillators ermöglicht haben. Denn auch die beste Ausbildung hilft nicht, wenn nicht entsprechende Geräte zur Verfügung stehen.

Somit hat sich die Anschaffung des Gerätes und die umfangreiche Ausbildung zur Anwendung des Früh-Defis absolut gelohnt: Leben wurde gerettet.

Robert Heilig

Bergwacht Deggendorf

 

Das erste Jahr für die Bergrettungswache Bischofsmais

am Standort Geißkopf ist vergangen. Für das Einsatzgebiet Geißkopf, Einödriegel, Breitenauerriegel und Rusel war der Entschluss für die Bergrettungswache Bischofsmais, den die Bergwachtkommission bereits 2007 fällte, richtig und sinnvoll - wie man an den Einsatzzahlen erkennen kann. Mit dem Geländewagen und Motorschlitten wurden 210 Einsätze vom Standort Geißkopf/Bischofsmais aus abgearbeitet, die in 134 Winter- und 76 Sommereinsätze unterteilt sind. Im Winter waren es vor allem Ski-, Snowboard- und Rodelfahrer mit Verletzungen wie Schienbeinbruch, Knie- oder Schulterverletzungen. Im Sommer kümmerte sich die Bergwacht vor allem um Mountainbiker mit Kopfverletzungen und inneren Verletzungen. Bei einigen schweren Verletzungen musste auch der Rettungshubschrauber hinzugezogen werden. Diese Einsätze werden hauptsächlich an den Wochenenden von den ehrenamtlichen Bergwachtfrauen und -männern aus Bischofsmais und Deggendorf erledigt. Dazu kommen die 24-Stunden-Bereitschaftsdienste von einigen Migliedern, die mit Meldeempfängern ausgestattet sind und außerhalb der Dienstzeiten die Einsätze ableisten. 20 Mal rückten die Mitarbeiter im Jahr 2009 aus, um Vermisste zu suchen, Langläufer oder Gleitschirmflieger zu retten usw. Auch nach einem Gewittersturm in Deggendorf wurde die Bergwacht zum Sichern der Feuerwehreinsatzkräfte auf den Dächern alarmiert.

Die Bergrettungwache Bischofsmais hat sich mit ihrer Ausrüstung auch der Bevölkerung vorgestellt, z. B. beim Feuerwehrfest in Bischofsmais. Zusätzlich konnten Kinder und Jugendliche bei einem Ferienaktionstag im Kurpark Bischofsmais das Klettern testen. Die Sicherung an der Kletterwand wurde von den Bergwachtmitgliedern übernommen.

Aus Bischofsmais sind aktuell vier aktive Bergwachtmitglieder für die Bergrettungswache Bischofsmais tätig. Es wäre erfreulich, wenn sich der eine oder andere begeisterte Skifahrer oder Kletterer für die Bergrettungswache Bischofsmais aktiv einbringen könnte. Nähere Infos zur Bergrettungswache Bischofsmais gibt es bei OSWALD Walter, Tel 09920 - 903414

Die Einsatzserie begann am Sonntag, 23.08.09, 

mit einem Einsatz für die Vorsorgemannschaft am Geißkopf. Sie mußten einen verletzten Radfahrer mit einer Hüftverletzung in der Nähe der Mittelstation bergen. Er wurde mit dem RTW und dem Notarzt ins Krankenhaus Zwiesel transportiert. Am Montag, 24.08.09, wurde der Einsatzleiter des Bergrettungsbereiches Graflinger Tal gegen 13.00 Uhr zu einem abgestürzten Gleitschirmflieger gerufen. Der Pilot stürzte in eine 20 m hohe Fichte und verletzte sich dabei schwer. Er wurde von 10 Einsatzkräften der Bergwacht Deggendorf und Ruhmannsfelden aus seiner misslichen Lage befreit. Der Schwerverletzte wurde im Anschluß mit der Gebirgstrage aus dem schwierigen Gelände geborgen und dem Deggendorfer Notarzt zur weiteren Behandlung übergeben.

Am Freitag, 28.08.09, wurde der Einsatzleiter zu einem gestürzten Radfahrer am Geißkopf gerufen. Der österreichische Radfahrer wurde mit einer schweren Beckenverletzung aus dem Gelände geborgen und dem RTW aus Regen übergeben. Im Einsatz waren Graflinger Tal 10 und Bergwacht Bischofsmais 40/1. Der Einsatzleiter wollte sich gerade eine Einsatznummer für den Einsatz bei der Leitstelle holen, da wurde er von der Leitstelle zu einem weiteren Einsatz gerufen. Im Bereich Hausstein/Rusel, Gemeindebereich Schaufling, stürzte ein 53Jähriger mit seinem Paragleiter in eine 15 m hohe Buche. Er blieb unverletzt und konnte sich aber nicht aus seiner misslichen Lage selbst befreien. 6 Einsatzkräfte der Bergwacht Deggendorf holten den Paragleiter mit Hilfe der Baumbergestange vom Baum herunter. Im Einsatz waren Graflinger Tal 10 und Bergwacht Deggendorf 40/1.

Am Wochenende, 29./30.08.09, führte die Bergwacht Ruhmannsfelden in der Bergrettungswache Bischofsmais den Vorsorgedienst durch. Sie mußten 4 verletzte Radfahrer versorgen und bergen. Ein Radfahrer mußte mit Unterstützung des Rettungshubschraubers Christoph 15 aus dem Gelände geborgen werden. Der verletzte Radfahrer wurde mit einer schweren Schulterverletzung ins Klinikum Deggendorf geflogen. Die anderen 3 Radfahrer wurden mit dem RTW in verschiedene Krankenhäuser transportiert. Es waren folgende Verletzungen dabei aufgetreten:

- Schlüsselbeinfraktur

- Verdacht auf eine Nierenruptur

- verschiedene Platzwunden.

Eine einsatzreiche Woche geht für die Bergretter zu Ende. Die Bergwacht bedankt sich für die gute Zusammenarbeit mit den weiteren Einsatzkräften wie dem Rettungsdienst des BRK und der Polizei.

Robert Heilig, Bergwacht Deggendorf

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ein Bergwachtler der Bergrettungswache Bischofsmais

mußte 2 verletzte Rodler bergen. Ein Vater und sein Sohn aus Baden-Württemberg stürzten aus der Sommerrodelbahn. Der Bergwachtler versorgte beide und transportierte die beiden mit dem Bergrettungsfahrzeug Bischofsmais 40/1 zur Talstation. Dort wurden die verletzten Rodler mit dem Rettungswagen bzw. Christoph 15 ins Klinikum Deggendorf gebracht.

Am frühen Nachmittag des 15.08.

wurde die Einsatzmannschaft der Bergwacht DEG zu einem Mountainbikeunfall gerufen. Ein 12jähriger Junge aus Baden-Württemberg stürzt im Jumptrail so schwer, so daß er von der BW DEG versorgt werden mußte. Er zog sich Verletzungen des Unterarmes, der Wirbelsäule und des Bauches zu. Er wurde mit dem Rettungshubschrauber Christoph 15 nach der Erstversorgung durch die BW DEG ins Klinikum DEG geflogen.

Fast zeitgleich ereignete sich ein zweiter Mountainbikeunfall. Ein tschechischer Staatsbürger stürzte mit seinem Mountainbike im oberen Bereich der Freeride-Strecke. Er wurde von einer zweiten Einsatzmannschaft mit dem BW-Fahrzeuge (Bergwacht Deggendorf 40/1) geborgen und an der Talstation dem Rettungsdienst übergeben, der den Tschechen mit einer Schulterverletzung ins Krankenhaus Zwiesel brachte.

Mitglieder der Bergwacht Deggendorf

halfen im Einsatzleitgebiet Graflinger Tal bei einem Einsatz am Hirschenstein. Spätnachmittags ging folgendes Meldebild bei der Rettungsleitstelle ein: Ein gestürzter Mountainbiker liegt mit einer offenen Fraktur auf dem Weg zwischen Hirschensteingipfel und Ödwies in einem steilen Wegstück. Es erfolgte die Alarmierung des Einsatzleitgebietes Graflinger Tal. Ein Bergwachtsmitglied aus diesem Einsatzgebiet war gerade zufällig beruflich bei Forstarbeiten in der Nähe und konnte sehr rasch zu der verletzten Peron gelangen und sofort fachliche Hilfemaßnahmen einleiten. Weitere Hilfspersonen aus verschiedenen Bergwachtbereitschaften als auch der HvO Ruhmannsfelden trafen nach der Alarmierung ein und unterstützten den Patienten, der mit einer Schulterverletzung noch zu Fuß bis zur nächsten Forststraße gehen konnte. Der weitere Transport ins nächstgelegene Krankenhaus erfolgte über den Rettungshubschrauber Christoph 15.

Am Donnerstag, 30.07.2009

unterstützte unsere Bergwachtbereitschaft die Bergwacht und Polizei Viechtach zu einer Vermisstensuche. Es wurde ein 61jähriger Mann vermisst. Die Bergwacht Deggendorf war mit dem Einsatzleiterfahrzeug "Jimmy" und dem Fahrzeug der Bergrettungswache Bischofsmais 40/1 und einigen Helfern anwesend. Die Suchaktion wurde nach erfolglosem Suchen von der Polizei Viechtach abgebrochen.

Donnerstag, 23.07.09 und Freitag, 24.07.09:


Die Bergwacht Deggendorf wird beim Unwetter zur Sicherung der Feuerwehreinsatzkräfte hinzugezogen. Durch Hagel und sturzbachartige Regenfälle ist in Teilen des Landkreises Deggendorf das totale Chaos ausgebrochen. Viele Hilfsorganisationen wurden alarmiert, so auch die Bergwacht Deggendorf.

 

 

 

 

 

Sonntag, 26.07.2009

Die diensthabenden Bergwachtmitglieder versorgen zwei Verletzte. Ein gestürzter Mountainbikefahrer kommt zur Versorgung in den Sanitätsraum der Bergrettungswache Bischofsmais. Es wird ein Schlüsselbeinbruch festgestellt und der Patient wird einer ärztlichen Behandlung übergeben. Der zweite gestürzte Radfahrer wird durch die Bergwachtmitglieder im Gelände geborgen und zur weiteren Versorgung dem Rettungshubschrauber Christoph 15 übergeben. Im nächstgelegenen Krankenhaus wird das Polytrauma und die Commotio ärztlich behandelt.

Samstag, 25.07.2009

Am Bikepark Geißkopf stürzt eine Radfahrerin und fällt 2x auf die linke Hüfte. Die Verletzte kann unter großen Schmerzen gerade noch selbständig bis zum Sanitätsraum der Bergwacht humpeln. Nach einer Untersuchung der Verletzung wird dringend eine ausführliche ärztliche Untersuchung empfohlen, weil ein Bruch des Hüftknochens nicht ausgeschossen werden kann. Die Patientin wird mit dem KTW ins Krankenhaus Deggendorf transportiert.

Zwischenbilanz Sommer 2009

Trotz des bisher sehr durchwachsenen Sommerwetters wurden die Einsatzkräfte des Bergrettungsbereichs Graflinger Tal (Bergwacht Deggendorf und Ruhmannsfelden) zum Sommeranfang bereits stark gefordert.

Der Bikepark Geißkopf war vor allem in den Monaten Mai und Juni 2009 stark frequentiert. Somit rückten die Mitglieder der Bergwacht häufig zu gestürzten Radfahrern aus. Es mussten bereits 7 Mountainbiker mit teilweise sehr schwerem Verletzungsmuster in der Zusammenarbeit mit dem Rettungshubschrauber Christoph 15 aus unwegsamem Gelände gerettet werden. Sie zogen sich dabei vor allem Verletzungen im Schulter- und Rückenbereich zu.

Desweiteren waren die Einsatzkräfte bei Einsätzen über Meldeempfänger stark gefordert. Bereits 2x wurden die Einsatzkräfte auf die Burgruine Natternberg zur Unterstützung des Straßenrettungsdienstes gerufen. Der eine Einsatz wurde notwendig, weil ein Jugendlicher aus Deggendorf beim Springen von Mauer zu Mauer abstürzte. Er musste mit dem Bergwachteinsatzfahrzeug aus der Burgruine geborgen werden. Zum zweiten Mal wurde die Bergwacht zur Burgruine gerufen, weil sich eine junge Frau aus dem Landkreis Straubing-Bogen das Leben zu nehmen wollte, indem sie von der Mauer der Burgruine sprang. Die Frau wurde in der Zusammenarbeit mit der Feuerwehr Natterberg und Deggendorf aus dem unwegsamen Gelände geborgen und dem Notarzt und Rettungsdienst übergeben.

Im Sommerdienst 2009 musste der Einsatzleiter der Bergwacht auch mehrere Suchaktionen koordinieren. Einmal wurde die Suchaktion notwendig, weil ein junger Mann aus einer Behindertengruppe orientierungslos herumlief und vermisst wurde. Nach kurzer Suche wurde der Vermisste wieder aufgefunden. Bei diesem Einsatz waren der Einsatzleiter Graflinger Tal 10 (EL 10), die Bergwacht Ruhmannsfelden und das Einsatzfahrzeug der Bergrettungswache Bischofsmais 40/1 (besetzt durch die Mitglieder der Bergwacht Deggendorf) beteiligt.

Des weiteren wurde die Bergwacht Deggendorf in Zusammenhang einer Alarmierung des Bergrettungsbereiches Graflinger Tal zu einer Suchaktion nach Teisnach gerufen. Es wurde nach einer Frau mit akutem epileptischem Anfall gesucht. Im Einsatz waren hierbei die Bergwacht Ruhmannsfelden mit Fahrzeug 40/1, die Bergwacht Deggendorf mit Fahrzeug 40/1 und die Bergwacht Bischofsmais mit Fahrzeug 40/1. Trotz intensiver Suche konnte die anfallskranke Frau nicht aufgefunden werden. Die Suchaktion wurde durch die Polizei Viechtach beendet.

Sehr hohe Einsatzbereitschaft wird von den Mitgliedern der Bergwacht Deggendorf im September 2009 am Bikepark Geißkopf gefordert: Zum IXS-European-Cup am 11.-13.09.2009 werden jetzt bereits 400 Teilnehmer erwartet. An den Tagen der Downhillrennen wird die Bergwacht Deggendorf jeweils mit mindestens 15 Bergwachtmitgliedern und zusätzlich den geeigneten Fahrzeugen am Austragungsort anwesend sein, um verletzte Wettkampfteilnehmer rasch versorgen zu können.

 

Saisonbilanz Winter 2008 / 09

Der frühe Wintereinbruch und die gute Schneelage über einen langen Zeitraum bescherten der Bergwacht Deggendorf viele Einsätze. Die Skipisten und Langlaufloipen im Einsatzgebiet der Bergwacht Deggendorf waren stets gut besucht. Die Bergwacht Deggendorf wurde insgesamt zu 134 Einsätzen gerufen. Vor allem im Zeitraum der Weihnachtsferien waren alle Kräfte unserer Bereitschaft gefordert. Außerhalb der Ferienzeit wurde die Pistenbetreuung an den Werktagen durch ein Mitglied der Bergwacht Deggendorf als Skiwacht übernommen.

Teilweise bewältigten die Bergwachtmitglieder bis zu 8 Einsätze pro Tag. Hierbei waren die häufigsten Verletzungen:

-          Unterarmfrakturen

-          Knieverletzungen

-          Kopfwunden

Das Nachtskifahren (18-22 Uhr) am Geißkopf wurde stets durch mindestens 2 Bergwachtmitglieder betreut. Auch hier wurde mehrmals die Hilfe der Bergwacht benötigt.

Bei 10 Einsätzen wurde die Hilfe des Rettungshubschraubers Christoph 15 notwendig. Der Hubschrauber musste teilweise direkt auf der Skipiste oder auch am Berggipfel zur Patientenversorgung landen.

Durch die konsequent gut gespurte Langlaufloipen war das Loipengebiet stark frequentiert. Die Bergwacht musste 9 Langläufer mit dem Motorschlitten aus der Loipe bergen. Hier waren die häufigste Unfallursache Herzkreislaufbeschwerden.

Außerhalb der Skigebiete wurde die Bergwacht Deggendorf auch recht häufig von der Rettungsleitstelle Straubing über die Meldeempfänger alarmiert. Dabei mussten die Retter Personen aus unwegsamen Gelände mit den jeweiligen Fahrzeugen (Motorschlitten, Bergwachtgeländefahrzeug) bergen.

Die Bergwacht Deggendorf bedankt sich noch bei der Rettungsleitstelle Straubing und bei den Rettungsdiensten des BRK Deggendorf und Regen für die gute Zusammenarbeit.

Berichterstattung: März 2009

 

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