Rettungshunde der Region Fichtelgebirge
Geschäftsstelle der Region Fichtelgebirge
fichtelgebirge(at)bergwacht-bayern.de
Ochsenkopfstraße 17 in 95493 Bischofsgrün
Telefon: +49 2976 91090 - bzw. Rettungsleitstelle 19222.
Die Bergwacht Region Fichtelgebirge verfügt über voll ausgebildete und geprüfte Rettungshundeteams, die sowohl in der Flächensuche als auch in der Trümmersuche eingesetzt werden können.
Berichte über die Einsätze der Rettungshunde finden sie hier.
Was ist die Aufgabe eines Rettungshundes?
Der Hund muss lernen, eine vermisste Person zu suchen, zu finden und seinem Hundeführer mitzuteilen, wo sich der gesuchte Mensch befindet.
Dies ist eine anspruchsvolle und lernintensive Aufgabe:
Der Hund muss in kleinen Schritten an diesen "Beruf" herangeführt werden und der Mensch muss lernen, seinen Hund über hohes Vertrauen, sicheren Gehorsam und einfühlsamen Umgang an diese Aufgabe heranzuführen.
Nur ein harmonisches fein aufeinander abgestimmtes Mensch-Hund-Team wird diese verantwortungsvolle und oft auch gefährliche Aufgabe sicher bewältigen.
Welche Hunde sind für diesen "Beruf" geeignet?
- Der Hund soll harmonisch gebaut sein, d.h. er soll keine Schwierigkeiten beim Laufen haben.
- Der Hund soll vom Fell her unabhängig von Kälte und Hitze sein.
- Der Hund soll psychisch ausgeglichen sein, d.h. keine Angst vor Menschen oder unangenehmen Umwelteinflüssen wie Schießen, Donner, usw. haben.
- Der Hund soll aufgeweckt und interessiert an Spielen mit seinem Menschen sein. Apportier-, Such- und Lauffreude sind dafür die besten Voraussetzungen.
Rettungshunde im Bergrettungsdienst des Fichtelgebirge
Hunde sind in der Riechleistung dem Menschen gegenüber um ein Vielfaches überlegen. Ca. 5 Millionen Riechzellen hat der Mensch, 200 Millionen der Hund!
Ein gut trainierter Jagdhund z.B. kann eine Fährte von 800m nach 90 Stunden trotz starker Regengüsse und vieler anderer Gerüche bewältigen und zum Ziel gelangen.
Genau diese Leistung finden wir auch bei gut trainierten Rettungshunden.
So fand ein Rettungshund nach 11 Tagen ein Kleidungsstück einer vermissten Person. Durch diesen Hinweis konnte die Person gerettet werden.
Ein Hund fand eine Person, die sich im Wald das Leben genommen hatte und bis sie gesucht wurde mit ca. 30cm Neuschnee vollständig zugeschneit war.
Ebenso zeigten Rettungshunde nach 3 Tagen genau den Ort an, an dem eine psychisch kranke Frau in den Fluss gesprungen und ertrunken war.
Auch fand ein Hund 10 Stunden nach der Vermisstenmeldung bei -17 Grad, über das Verfolgen der Fährte von über ca. 2.500m, eine Frau, die sich das Leben nehmen wollte.


