In 2600 Arbeitsstunden wurde das Haus von 70 auf 144 Quadratmeter Fläche erweitert, erläuterte der ehemalige Bereitschaftsleiter Alfred Müller, der das Projekt maßgeblich vorangetrieben hat. Vom Abbruch über den Rohbau hin bis zum Dachstuhl benötigten die Kameraden gerade mal eine Woche. Bürgermeister Thomas Schwarzenberger begrüßte diesen großen Entwicklungsschritt. „Bei euch sind die Bevölkerung und unsere Gäste in guten Händen“, sagte er und sicherte auch in Zukunft das Engagement der Gemeinde für die Belange der Bergwacht zu.
Die Ehre gaben den Krünern an ihrem Festtag auch die Delegationen der Nachbarbergwachten, der Mittenwalder Polizei, die Feuerwehren der Isartalgemeinden, die Wasserwacht sowie die Alpenvereinssektion Hochland. Den kirchlichen Segen spendete Pfarrkurat Mieczyslaw Studzienny. Er wünschte, wie auch die folgenden Festredner, allzeit gesunde Rückkehr von Rettungseinsätzen.
Rudl Gantner, stellvertretender Vorsitzender der Bergwacht Bayern, sagte, „es gibt nichts Gutes, außer man tut es“ und münzte es auf die gut funktionierende lokale Bergrettungsorganisation. Symbolisch für den Zusammenhalt und die Verbindung der Bereitschaft überreichte er zwei Bergseile. Karl Eitzenberger, Leiter der Garmisch-Partenkirchner Bergwacht, sprach stellvertretend für die Nachbarbergwachten und würdigte die Unterstützung bei den Diensten im Garmisch- Partenkirchner Skigebiet.
Im Anschluss an den offiziellen Teil sorgten zahlreiche Unterhaltungsangebote beim Tag der offenen Tür für gute Unterhaltung. Neben den neuen Räumlichkeiten zogen vor allem der ADAC-Hubschrauber, Testfahrten auf dem Quad, eine Hüpfburg sowie eine Ausstellung und Multivisionsshow die Besucher an.





